ICE 4, der Hochgeschwindigkeitszug für die Deutsche Bahn

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Setzen Sie auf Flexibilität und höchste Verfügbarkeit im Intercity- und Fernverkehr

Mit dem Hochgeschwindigkeitszug ICE 4 setzen Sie im wortwörtlichen Sinne auf einen flexiblen Zug. Denn für die Deutsche Bahn hat Siemens hier ein neues Konzept umgesetzt: Alle Wagen des ICE 4 funktionieren als unabhängige und eigenständige Einheiten. Je nach Bedarf können Sie so aus einzelnen Wagen wahlweise 5- bis 14-teilige Züge zusammenstellen. Für jede Strecke den jeweils passenden Zug. Damit setzt der ICE 4 neue Maßstäbe im Intercity- und Fernverkehr.

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Das Rückgrat für den Fernverkehr der DB

Der ICE 4 leitet eine neue Ära im Intercity- und Fernverkehr ein. Im Mai 2011 erhielt Siemens Mobility einen Rahmenauftrag für bis zu 300 Triebzüge von der DB. Im ersten Schritt wurden 130 Züge des Typs ICE 4 bestellt. Seit Anfang 2017 sind die ersten Züge im Probebetrieb. Stück für Stück werden sie die Intercity- und Eurocity-Flotten der Baujahre 1971 bis 1991 ablösen. Später sollen auch die Fahrzeuge des Typs ICE 1 und ICE 2 ausgetauscht werden. Der ICE 4 wird dann ca. 70 % des Umsatzes des DB-Fernverkehrs erbringen.

Flexibles Fahrzeug für höchste Anforderungen

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Der ICE 4 setzt neue Standards im Intercity-Verkehr. Gemeinsam mit Bombardier hat Siemens ein einzigartiges Konzept entwickelt, das sich individuell auf verschiedene Bedürfnisse anpassen lässt. Das modulare Antriebskonzept basiert auf unabhängigen Powercars mit identischer Traktionstechnologie – für eine erhöhte Flexibilität. Zahlreiche zuverlässige und redundante Systeme stellen eine größtmögliche Verfügbarkeit im Betrieb sicher.

 

Die Ausführung des ICE 4 für die Deutsche Bahn markiert einen erfolgreichen Meilenstein auf dem Weg zum Fernverkehr von morgen. Unterschiedlichste Konfigurations-Optionen ermöglichen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Nutzflächen werden optimal ausgelastet: In nur sieben Wagen sind bis zu 456 Sitzplätze auf 200 Meter Zuglänge komfortabel untergebracht.

 

Dazu wurden die Einzelwagen in Stahlausführung auf 28 Meter verlängert. Dies reduziert die Anzahl der Wagenübergänge, Komponenten und Drehgestelle. Gleichzeitig bietet Ihnen diese Verlängerung Platz für mehr Kapazität. Zudem senkt der Einbau weniger von Verschleiß betroffener Komponenten die Instandhaltungskosten.

Innovatives Powercar Konzept

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Basis für den Antrieb des ICE 4 ist das Powercar-Konzept. Ein Powercar konzentriert in einem Wagen eine gesamte Antriebsanlage mit Transformator, Traktionsstromrichter, Traktionskühlanlage und vier Fahrmotoren. Die Kombination aus Powercars und antriebslosen Wagen garantiert eine hohe Modularität und Flexibilität und mehr Freiheit bei der Zugkonfiguration.

 

Vom 5- bis hin zum 14-Teiler sind unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen alle Konfigurationen denkbar. Damit kann der Zug optimal an die Beförderungsaufgaben bezüglich Beschleunigung, Geschwindigkeit und Anzahl der Sitzplätze angepasst werden. Sogar eine Doppeltraktion zweier 7-Teiler zu einem 400-Meter-Zugverband gemäß TSI ist optional möglich. Weitere Konfigurationen sind vorstellbar, z. B. die Anpassung der Anteile von Sitzplätzen der 1. Klasse zu denen der 2. Klasse.

Technische Daten

 
7-Teiler
12-Teiler
Maximal-Geschwindigkeit 230 km/h 250 km/h
Länge des Zugs 200 m 346 m
Spannung 15 kV / 16,67 Hz 15 kV / 16,67 Hz
Anzahl Powercars 3 6
Traktionsleistung 4,95 MW 9,9 MW
Bremse

Druckluftbremse mit zusätzlicher generatorischer Bremse (Rückspeisung),

Schienenbremse als Magnetschi