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Gemeinsam eine neue Energiewelt schaffen

Die Herausforderungen eines immer stärker vernetzten Energiesystems lassen sich nur dann wirklich nachhaltig bewältigen, wenn traditionelle Rollenverteilungen und Denkmuster aufgebrochen werden. Unternehmen, die hierbei proaktiv mit anderen vorangehen, schaffen das Fundament für dauerhaften Markterfolg.

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Veränderungen als Chancen nutzen

Optimal aufgestellt für den Wandel des Energiesystems

Die Transformation der Energiesysteme erfordert gegenseitiges Verständnis und ein offenes Miteinander der unterschiedlichen Marktteilnehmer. Dadurch lässt sich der Wandel aktiv gestalten und Wert für jeden schaffen.

Die immer stärkere Dezentralisierung wichtiger Netzbestandteile, regulatorische Veränderungen sowie der Markteintritt vieler neuer Anbieter erhöht die Komplexität des gesamten Marktes und verstärkt den Druck auf Energieversorger und Netzbetreiber. Zugleich eröffnen sich daraus aber auch neue Möglichkeiten, um bestehende Geschäftsbereiche zu optimieren oder neue Marktpotenziale zu erschließen. Aber das Zeitfenster für solche Chancen wird immer kürzer. Deshalb benötigen Unternehmen die Bereitschaft und Fähigkeit, frühzeitig die richtigen Antworten zu finden und diese konsequent umzusetzen.

Nutzen und Mehrwert für die verschiedenen Anspruchsgruppen schaffen

Interview mit Amory B. Lovins über die Neugestaltung des Energiemarkts

Immer mehr neue Teilnehmer mischen auf dem Energiemarkt mit. Ein wichtiger Treiber sind hierbei die vielen Prosumer, Gemeinden, Städte und Unternehmen, die sich entscheiden, aktiv in die Stromerzeugung einzusteigen und ihren Verbrauch wirtschaftlich zu optimieren. Aber auch die wachsende Anzahl neuer Anbieter aus energiefremden Industrien und der Start-up Szene verändert mit innovativen Lösungskonzepten die bestehenden Marktstrukturen. All diese Gruppen sind von unterschiedlichen Motiven getrieben, von Umweltschutz über wirtschaftliches Wachstum bis hin zur Unabhängigkeit vom Energienetz. 

 

Nachhaltiger Wandel kann nur gemeinsam geschehen. Deshalb ist es wichtig, dass Lösungen für die Zukunft möglichst vielen Beteiligten die Möglichkeit geben, ihre Ziele zu erreichen. Gerade in der Kooperation unterschiedlicher Unternehmen entstehen hieraus auch Ansatzpunkte für völlig neue Geschäftsmodelle. In diesem Zusammenhang stellt die Gründung des Joint Ventures egrid durch die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) und Siemens in verschiedener Hinsicht ein spannendes Beispiel dar. Zum einen baut das Joint Venture auf die gemeinsamen Stärken eines traditionellen, regionalen Energieversorgers und eines globalen Technologieanbieters auf. Zum anderen liegt der unternehmerische Fokus von egrid darin, die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Pilotprojekt IREN2 durch innovative Beratungskonzepte einer Vielzahl von Netzbetreibern zu vermitteln und sie beim smarten Netzausbau für ein Energiesystem der Zukunft zu unterstützen.

 


Weitere Informationen:

Ideen und Umsetzung in eine gemeinsame Richtung lenken

Viele neue, eher kleine Marktteilnehmer und auch die Aggregatoren, die diese bündeln, werden das Energiesystem nachhaltig verändern. Zudem werden die Markteintrittsbarrieren in Zukunft immer weiter sinken

Leiter Technik Innovation, deutscher Verteilnetzbetreiber

Einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Transformation der Energiesysteme weltweit ist die enge Zusammenarbeit von Experten über organisatorische, technologische und nationale Grenzen hinweg. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Energiewelt erfordern das Wissen und die Erfahrung vieler verschiedener Partner. Nur so lassen sich innovative Lösungen entwickeln, die den wachsenden Anforderungen der Energieverbraucher und des Netzes gerecht werden. Eine wichtige Voraussetzung ist hierbei die Offenheit der Beteiligten zum Austausch von Ideen und auch der Mut, neue Wege zu beschreiten. 

 

Zudem erfordert die Arbeit in solchen Ökosystemen entsprechende Strukturen, um möglichst effizient die technologischen und unternehmerischen Ziele zu erreichen. Da stets ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gesichert sein muss, nehmen Energieversorger und Netzbetreiber hierbei eine wichtige Rolle ein. Die wachsende Anzahl von Pilotprojekten und Initiativen, die eine Vielzahl von Anspruchsgruppen zusammenbringen, ist ein klares Zeichen für die Bedeutung solcher Netzwerke als Treiber des Wandels.

 

Siemens arbeitet derzeit gemeinsam mit drei führenden Universitäten, zwei Instituten der Fraunhofer Gesellschaft sowie allen vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern am DynaGridCenter Projekt. Ziel ist die Entwicklung einer innovativen Leitstelle für das gesamte Übertragungsnetz, um sämtliche Lastflüsse dynamisch zu messen und zu steuern. Das System bildet hierbei eine enorme Anzahl von Einflussfaktoren und Datenquellen ab und liefert den Netzverantwortlichen in Echtzeit konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Netzmanagements.

 


Weitere Informationen:

Technologien, Systeme und Marktteilnehmer verbinden

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MindSphere – das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens

Die Veränderungen unserer Energiewelt führen zu immer komplexeren Systemen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Hardwarebestandteile, Technologien, Softwarelösungen und Akteure in sich vereinen müssen. Um dieses Netzwerk auch in Zukunft noch absolut sicher und schnell steuern zu können, ist es unabdingbar, dass all diese Elemente optimal interagieren. Zudem müssen sich neue Lösungen möglichst nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren lassen. Aus diesem Grund sind Standards, offene Schnittstellen und vor allem Plattformen ein wichtiger Erfolgsfaktor, um das Energiesystem kontinuierlich an die sich verändernden Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen anzupassen. 

 

Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung des Netzes schaffen hierbei ideale Voraussetzungen, um alle Ebenen des Energiesystems optimal zu verknüpfen – von der operativen Steuerung bis zu den Geschäftsprozessen. Genau hier setzt Siemens mit der Technologie- und Softwareplattform MindSphere an. Das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem verbindet die physische mit der digitalen Welt. Indem Informationen von unzähligen Datenquellen aggregiert und analysiert werden, lässt sich die Leistungsfähigkeit und Effizienz über das gesamte Unternehmen hinweg steigern. Darüber hinaus bietet MindSphere dank der engen Zusammenarbeit mit Partnern und Lösungsentwicklern eine umfassende Auswahl leistungsstarker Anwendungen und digitaler Dienste. Diese lassen sich optimal auf die individuellen Anforderungen und strategischen Ziele der Nutzer anpassen. Das schafft das Fundament für neue, datenbasierte Geschäftsmodelle, um den Wandel in der Energiewelt weiter anzutreiben und gewinnbringend zu nutzen.

 


Weitere Informationen:

Ich freue mich sehr, Teil eines vorausschauenden Projekts zu sein, das wichtige Fragen der Energiesicherheit beantworten kann. Die Ergebnisse des Netztests helfen dabei, die Kosten für die Netzerweiterung um 40 Prozent zu senken. Auf ein Land von der Größe Deutschlands übertragen summiert sich das auf mehrere Milliarden Euro.

Arno Zengerle, Bürgermeister des Energiedorfs Wildpoldsried
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Referenzen

Beispiele für neue Wege im Energiemarkt

Die aktive Neugestaltung des Energiemarkts erfordert Agilität – dabei unterstützen Sie die Produkte und Lösungen von Siemens. Hier finden Sie einige Referenzprojekte.

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Portfolio

Highlights aus dem Siemens Produktportfolio

Soft- und Hardwarelösungen von Siemens begleiten Kunden auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Netzbetrieb. Das gemeinsame Ziel: Zukunftsfähige Systeme sorgen für kurze Reaktionszeiten, reibungslose Abläufe und Ausfallsicherheit. 

Der Power Engineering Guide ist das umfassende Handbuch für die Stromübertragung und -verteilung.
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Die nötige Agilität im Energiesektor zu erreichen erfordert das optimale Zusammenspiel vieler Komponenten. Siemens bietet dafür die passenden Produkte, Lösungen und Services in insgesamt vier Handlungsfeldern an. Die drei weiteren erreichen Sie über die folgenden Links.