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Herausforderung

Der zur Universität Genua gehörende Campus von Savona besteht aus mehreren Gebäuden, die für Lehr- und Forschungszwecke sowie als Wohnheime genutzt werden.


Die Universität suchte nach einer intelligenten Energiemanagementlösung für den Campus, denn der einzige Stromerzeuger war eine Gasturbine mit Kraft-Wärme-Kopplung. Die Heizung wurde im Winter mittels zweier erdgasbefeuerter Kessel betrieben und die Kühlung im Sommer über elektrische Klimaanlagen. Der Betrieb erfolgte manuell war darum sehr ineffizient. Darüber hinaus war die Stromversorgung des Campus‘ komplett abhängig vom städtischen Stromanbieter. Ziel war ein effizienter und umweltfreundlicher Betrieb der campuseigenen Energieerzeugungsanlagen. Gleichzeitig sollten die Anteile aus erneuerbaren Energiequellen optimiert und der Gesamtenergieverbrauch der Universität minimiert werden. 

Lösung

Eine der Schlüsselinitiativen des “Energia 2020“ Projektes der Universität Genua war die Entwicklung eines intelligenten polyvalenten Microgrids auf dem Universitätscampus von Savona, zusammen mit Siemens.

 

Italiens erstes Microgrid besteht aus drei Mikrogasturbinen und einer Absorptionskältemaschine, die im Winter Heiz- und im Sommer Kühlleistung erzeugen kann. Weiterhin wurden zwei Ladestationen und eine Photovoltaikanlage installiert und zwei Elektrofahrzeuge und –fahrräder angeschafft.

 

Kern des Microgrids ist ein Kontrollzentrum, durch welches ein intelligentes Energiemanagement  sichergestellt werden kann.

 

Mit Hilfe des Microgrid Management Systems können alle Betriebstätigkeiten geplant werden. Energieflüsse können verlässlich prognostiziert und fein abgestimmte Einsatzpläne für alle Energieressourcen generiert werden.

 

Dank der integrierten Echtzeitoptimierung kann die Planung flexibel an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Kundennutzen

Der Universitätscampus ist jetzt in der Lage, genügend Strom für den Eigenbedarf zu generieren – kosteneffizient und nachhaltig. 

Durch das Ausbalancieren von Erzeugung und Verbrauch ist ein intelligentes Energiemanagement möglich und das Projekt zeigt schon jetzt positive Umweltauswirkungen: Die Reduktion der CO2 – Emissionen wird auf insgesamt 120 Tonnen pro Jahr geschätzt.