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Energie für Bolivien

Gemeinsam liefern wir den Menschen Energie

Mit Bauteilen von Siemens wird der staatseigene Energieversorger ENDE ANDINA drei seiner bestehenden thermischen Kraftwerke in Bolivien erweitern und fügt damit mehr als ein Gigawatt (GW) dem lokalen Stromnetz hinzu, schafft Arbeitsplätze und treibt den wirtschaftlichen Fortschritt voran.

Südamerikas zukünftiges Energiezentrum

Siemens unterstützt die Bestrebung Boliviens, den Zugang zu elektrischer Energie für seine wachsende Bevölkerung und die sich entwickelnde Wirtschaft zu verbessern und hilft dabei drei Kraft-Wärme-Kooplungskraftwerke erheblich zu erweitern: Termoeléctrica del Sur, Termoeléctrica de Warnes und Termoeléctrica Entre Ríos. Das Projekt ist Teil eines übergreifenden Kooperationsabkommens zwischen Siemens und Boliviens Kohlenwasserstoff- und Energieministerium, das ein langfristiges Volumen im Wert von über einer Milliarde Euro umfasst.

Lieferumfang

Ab 2017 wird Siemens 14 Gasturbinen SGT-800,11 Dampfturbinen vom Typ SST-400 mit Kondensatoren, 22 Dampfgeneratoren, das Mess- und Regelsystem SPPA-T3000, 25 elektrische Generatoren und 25 Transformatoren nach Bolivien liefern. Diese Anlagenteile werden an drei verschiedene Standorte geliefert. Das thermische Kraftwerk Termoeléctrica del Sur nahe der argentinischen Grenze und das Kraftwerk Termoeléctrica de Warnes im Departement Santa Cruz erhalten je vier Gasturbinen, vier Dampfturbinen und acht Dampfgeneratoren. Das Werk Termoeléctrica Entre Ríos, 220 Kilometer südöstlich von La Paz, der Hauptstadt des Landes, wird mit sechs Gasturbinen, drei Dampfturbinen und sechs Dampferzeugern erweitert. Die Ausrüstung wird über Land und Meer aus Schweden, China, Deutschland, Italien, Indonesien, Vietnam und dem benachbarten Brasilien eintreffen und dabei Tausende von Kilometern zurücklegen.

Boliviens Energiehoheit stärken

Förderung Boliviens energetischer Unabhängigkeit

Das Projekt fügt dem lokalen Stromnetz mehr als ein Gigawatt hinzu und erhöht dabei die installierte Stromerzeugungskapazität des bolivianischen Nationalen Verbundsystems um 66 Prozent. Damit wird eine zuverlässige Energieversorgung für die Bevölkerung des Landes geschaffen und eine Grundlage für zukünftige Exporte gelegt. Tatsächlich verdoppelt sich die Stromerzeugung in Bolivien fast: von 8,7 TWh im Jahr 2014 auf 14,2 TWh im Jahr 2026. Bis 2025 können sich Boliviens geplante Stromexporte auf diesem Weg  an den inländischen Bedarf anpassen und dies im Einklang mit dem höchsten Ziel des Landes, die Energiehoheit von Südamerika zu werden und die angrenzenden Länder zu versorgen. Siemens hilft Bolivien dabei, ihr erklärtes Ziel durch den gezielten Einsatz von Siemens Produkten und Lösungen zu erreichen, das ist Ingenuity for life.

Willi Meixner, CEO of Siemens Power and Gas Division

Mit diesem Projekt erreichen wir die schnellste, effizienteste und kostengünstigste Erweiterung der Stromerzeugungskapazitäten in Bolivien.

Willi Meixner, Vorstandsvorsitzender der Siemens Power and Gas Division

Der Weg nach Bolivien

In den folgenden Monaten werden Kraftwerksausrüstungen aus drei Kontinenten nach Bolivien transportiert.  400 Schwerlasttransporte legen tausende von Kilometern über den Atlantik und den Pazifischen Ozean zurück, überqueren die Anden, trotzen extremen Wetterbedingungen, rauem Gelände und Höhen über 4500 Meter. Die erste Etappe der Lieferung begann im Mai 2017 und ihre Endphase ist für Mitte 2018 geplant.

Die ersten Gasturbinen gehen auf Reise

Im Mai 2017 wurden zwei Siemens-Gasturbinen im schwedischen Norrköping auf einen Schwertransport verladen. Von dort reiste die 170 Tonnen schwere Fracht bis zu 14.000 Kilometer weit, bis sie im Hafen von Arica, Chile, ankam. Nach ihrer Ankunft wurde das Turbinenequipment auf Lastwagen verladen und quer durch die Anden bis zum Zielort transportiert: die Baustelle in Termoeléctrica del Sur. Der 1.800 Kilometer lange Weg stellte mit 180 Brücken, einem verwitterten Straßennetz und 4.680 Höhenmetern eine logistische Meisterleistungen dar.

Gasturbinen treiben elektrische Generatoren an und erzeugen Dampf für die Dampfturbine, wodurch der Wirkungsgrad des thermischen Kraftwerks um 50 Prozent gesteigert werden kann. Die Turbinenfundamente wurden im Vorfeld vorbereitet, damit der Installationsprozess innerhalb des festgelegten Zeitplans verlaufen kann und Verzögerungen vermieden werden.

Dampfturbine SST-400, Siemens Fabrik Juniaí

Siemens beginnt mit der Lieferung von Dampfturbinen

Bereits im Juni verließ die erste Siemens Dampfturbine, Model SST-400, das Werk in Jundiaí in São Paulo und startete in Richtung Bolivien. Gemäß dem unterzeichneten Vertrag mit der bolivianischen Regierung im Jahr 2015 werden insgesamt elf Dampfturbinen in drei von Ende Andina betriebenen thermischen Kraftwerken installiert. Dies ist der größte Auftrag in der Geschichte des Werks Jundiaí. Für Bolivien ist das Projekt ebenfalls epochal. Sobald die restlichen Dampfturbinen geliefert worden sind, zusammen mit den Rückgewinnungskesseln und den Gasturbinen aus Europa und Asien, wird Bolivien eine Steigerung von 1.000 Megawatt im Stromnetz verzeichnen – was etwa der Hälfte der installierten Leistung anderer Wärme- und Wasserkraftwerke des Landes entspricht.

Dronenbild der Baustelle Termoeléctrica del Sur

Erste Kraftwerksausrüstung kommt am Standort Termoeléctrica del Sur an

Nach der langen Reise erreichten die ersten Gas- und Dampfturbinen das Kraftwerk Termoeléctrica del Sur im Bundesstaat Yaguacua, 40 Kilometer von der Gemeinde Yacuiba entfernt – nahe der argentinischen Grenze. Die Reise, die bereits im August endete, begann schon vor vielen Monaten. Die Gasturbinen verließen Schweden im Mai, reisten mit dem Boot nach Chile und von dort mit dem Lastwagen nach Bolivien. Was die ersten Dampfturbinen betrifft, so verließen diese Brasilien im Juni. Beide sind Teil eines laufenden Vertrags mit der lokalen Regierung, welcher den Ausbau des Kraftwerks Termoléctrica del Sur beinhaltet und damit die derzeitige Leistung der Anlage um weitere 320 Megawatt steigern wird. Aufgrund der geografischen Lage spielt diese Expansion eine strategisch große Rolle und wird es langfristig ermöglichen, sowohl lokale als auch ausländische Märkte zu beliefern.

Kurzüberblick

Energie für Bolivien – Updates

Aktuelle Informationen

Siemens und Bolivien arbeiten gemeinsam an einem ehrgeizigen Projekt, um die Stromerzeugungskapazität des Landes zu erhöhen, eine stabile Stromversorgung für die lokale Bevölkerung zu schaffen und die Elektrizität in ganz Südamerika zu exportieren. Erfahren Sie hier mehr in unseren neuesten Pressemitteilungen und Fortschrittsberichten.

Drohnenbild der Baustelle

Das thermische Kraftwerk Termoeléctrica del Sur im Norden Argentiniens wird eine strategische Rolle in Boliviens Energiewirtschaft spielen. Sobald es voll in Betrieb genommen wurde, kann es Strom an südamerikanische Nachbarstaaten exportieren.

Verpackte Dampfturbine SST-400

Im August erhielt das thermische Kraftwerk Del Sur neue Gas- und Dampfturbinen von Siemens. Die Ausrüstung war monatelang über Meer und Berge gereist.

Pressekonferenz

Boliviens Präsident Evo Morales inspizierte die ersten eingetroffenen Gas- und Dampfturbinen für das thermische Kraftwerk Termoeléctrica del Sur.

Hafen Arica

Das Equipment legte bis zu 14.000 km auf dem Seeweg zurück, bis es den Hafen von Arica erreichte.

Löschen der Ladung

Ein Container mit einer SGT-800 Gasturbine wird auf ein Frachtschiff geladen. Die Gasturbine hat eine lange Reise vor sich mit extremen Wetterbedingungen sowohl auf See als auch an Land.

Löschen der Ladung

Zwei Siemens Gasturbinen reisen von Finspang, Schweden, zum Kraftwerk Termoeléctrica del Sur, in der Nähe der bolivianischen Grenze zu Argentinien.

Produkte und Lösungen

Siemens unterstützt mit ihren Produkten und Lösungen eine zuverlässige, erschwingliche und effiziente Energieversorgung dank intelligenter Technologie, modernster Ausrüstung und innovativen Service- und Liefermöglichkeiten. 

Kontakt

Um mehr über das Projekt "Energie für Bolivien" zu erfahren, nehmen Sie Kontakt zu unseren Experten auf.

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