Perfektion vor und hinter den Kulissen

Im Hotel „Bayerischer Hof“ in München steuert LOGO!  im neu gebauten Süd-Nordtrakt neben dem Licht und der Raumtemperatur auch die Vorhänge sowie  die Verbraucherabschaltung und die Zugangskontrolle jedes einzelnen Zimmers.

Das ideale Raumerlebnis

Der umstrukturierte und teilweise komplett neu gebaute Süd- und Nordflügel des „Bayerischen Hofes“ im Herzen Münchens bietet Luxus wie der Rest des Hotels auf acht Etagen. Doch nicht nur die stilvolle Einrichtung mit aus altem Holz gefertigten Tischen oder Kommoden sowie geräumigen Bädern mit Valverde-Naturstein ist allererste Güte: Hinter den Kulissen in hellen und dunklen Natur-und Erdtönen sorgt das Logikmodul LOGO! 8 für perfekte Automatisierung und individuell steuerbare Beleuchtung und Temperierung.

Insgesamt entstanden 29 neue Räume, davon 23 Deluxe-Doppelzimmer, fünf Junior Suiten und eine „Penthouse Garden Suite“ mit begrünter Terrasse. „Wir wollten eine Steuerung, mit der wir möglichst viele Elemente steuern können, die einfach und frei programmierbar ist und außerdem wenig Platz im Schaltschrank einnimmt“, sagt Horst Erharter. Der selbstständige Elektroingenieur arbeitet seit 37 Jahren für den Bayerischen Hof und ist seit 15 Jahren für die Planung der Elektroinstallationen im ganzen Haus verantwortlich. „LOGO! 8 vereint all diese Eigenschaften in sich. Deswegen war es eine logische Entscheidung, auf diese Steuerung zurückzugreifen.“

Das Logikmodul ist für Erharter längst nichts Unbekanntes: Seit die erste Generation 1996 auf den Markt kam, setzt er auf die Steuerung aus dem Hause Siemens. „Anfangs waren es 20 Musterzimmer, die damit ausgestattet waren“, wirft er einen Blick zurück. „Damit haben wir allerdings nur die Beleuchtung gesteuert.“ Zuerst war es ein Versuch, um zu sehen, ob diese Art der Gebäudeautomation überhaupt funktioniert. „Vor dem Einsatz des Logikmoduls wurden alle Funktionen über Relais gesteuert“, erzählt Erharter weiter. „Da gab es häufig Störungen und Reparaturen waren notwendig. Mit LOGO! war das nicht mehr der Fall.“ Nach der erfolgreichen Einführung wurden nach und nach 300 der insgesamt 341 Zimmer des Bayerischen Hofs mit der Steuerung ausgestattet. Aber nicht nur die Anzahl nahm stetig zu, auch die automatisierten Funktionen wurden vielfältiger.

Eine Steuerung, zahlreiche Möglichkeiten

Die 29 Zimmer des Neubaus sind die ersten, die über die neuesten Funk-tionen von LOGO! 8 verfügen. Neben der Beleuchtung steuern die Logikmodule dort auch die Vorhänge, das Radio sowie die Temperatur in jedem der aus jeweils einem Wohn- und Schlafraum sowie Bad und abgetrennter Dusche bestehenden Zimmer.

„Auch den Zugang kontrolliert das Logikmodul über einen Sensor“, führt Erharter weiter aus. Doch nicht nur die Anzahl und Art der automatisierten Funktionen haben sich verändert. Der neue Trakt verfügt zudem auch über den Gebäudesystembus KNX. „Jeder Steuerung ist ein Kommunikationsmodul CMK2000 zugeordnet. Darüber werden innovative Schalter und Dimmer mit KNX-Technologie in die Automatisierung eingebunden,“ erklärt der Elektroplaner. „So können mit einem Schalter verschiedene Leuchten geschaltet und gedimmt und auch die Raumtemperatur eingestellt werden.“


Per KNX werden die neuen Zimmer zusätzlich an eine Zentrale angeschlossen. So können Voreinstellungen für die Beleuchtung und die Temperatur bei der Zimmerbelegung direkt von der Rezeption aus aktiviert werden. Tritt irgendwo eine Störung auf, bekommt dies der Techniker in der Zentrale sofort gemeldet und kann handeln. „LOGO! 8 bietet mir sehr viele und vielseitige Möglichkeiten“, zeigt sich Erharter begeistert. „Mit CMK2000 können bis zu 50 Kommunikationsobjekte frei projektiert werden. Das gibt mir viel Spielraum, um individuelle Parameter und zentrale Funktionen festlegen.“

Verlässt etwa ein Gast mit Zugangschip sein Zimmer, schaltet LOGO! 8 automatisch die Beleuchtung in allen Räumen aus. Betritt er dieses wieder, gehen die Lichter wieder an. Eine Besonderheit dabei ist, dass sich die Steuerung die Einstellung beim Verlassen merkt und genau die Lampen wieder angehen, die auch vorher schon gebrannt haben. „Die freie Programmierbarkeit ist einer der großen Vorteile von LOGO!“, sagt Erharter. „So kann ich genau die Funktionen projektieren, die ich möchte.“ Denn die Engineeringsoftware LOGO! SoftComfort erlaubt es Benutzern, aus mehr als 40 „fertigen“ Funktionen wie Wochenschaltuhr, Ein- und Ausschaltverzögerung, astronomischer Zeitschaltuhr oder PI-Regler auszuwählen und die Applikation so den eigenen Anforderungen anzupassen. Ebenso können Temperaturverläufe im Zimmer in einer Datei gespeichert und später ausgewertet werden.

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Die freie Programmierbarkeit ist einer der großen Vorteile von LOGO!. So kann ich genau die Funktionen projektieren, die ich möchte.

Horst Erharter, Elektroplaner im Bayerischen Hof

Erfolgsmodell Zusammenarbeit

Im Bereich der eigenen Programmierungen hat Horst Erharter bereits in der Vergangenheit umfassende Erfahrungen gesammelt: Seit er LOGO! kennt, lotet der leidenschaftliche Tüftler alle Möglichkeiten aus und setzt das Modul in vielen Applikationen auch außerhalb der Zimmersteuerung ein.

„In einem solchen Haus gibt es immer wieder neue Herausforderungen, die mit LOGO! kostengünstig und einfach gelöst werden können“ berichtet er. So wird die Wasserqualität im Pool überwacht und geregelt, Oberlichtfenster und Bandschutztüren gesteuert und vieles mehr.

Dabei steht Erharter in regelmäßigem und intensivem Austausch mit Siemens. „Es ist für uns sehr wichtig, Erfahrungsberichte von Kunden aus der Praxis zu bekommen“, erzählt Josef Ploch, Marketing-Manager für LOGO!. „Sie geben uns nicht nur Feedback über die praktische Nutzung der Funktionen, sondern gleichzeitig auch Impulse, wie wir unsere Steuerung erweitern oder verbessern können.“

„Der Support spielt eine große Rolle“, bestätigt Erharter. „Wir haben in Siemens einen tollen Ansprechpartner gefunden, der uns stets unterstützt hat, wenn wir Fragen oder sonstige Anliegen zu LOGO! hatten.“ Sowohl die jahrelange Zusammenarbeit, als auch die Möglichkeiten, die LOGO! bietet, haben Horst Erharter davon überzeugt, auch die nächsten Projekte im Bayerischen Hof mit dem Logikmodul umzusetzen: Die Beleuchtung in der hoteleigenen Bar „Night Club“, in der schon bekannte Blues- und Jazzmusiker wie Marcus Miller oder der inzwischen verstorbene Al Jarreau auftraten, als auch im traditionell-bayerischen Restaurant „Palais Keller“ im Untergeschoss des Gebäudes sollen mit der Steuerung aus dem Hause Siemens automatisiert werden.

Mehr Effizienz – dank perfekt zugeschnittener Lösungen

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