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Unsere operativen Geschäftseinheiten leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft von Siemens: Sie gestalten Gegenwart und Zukunft von Siemens über marktführende Technologien und Innovationen und tragen mit exzellenten Geschäftspraktiken dazu bei, das Potenzial unseres Unternehmens auszuschöpfen. Erfahren Sie mehr über aktuelle Forschungsthemen unserer Divisionen.

Das neue Stromzeitalter gestalten

Noch zu Beginn der 1990er-Jahre gab es in Deutschland nur einige Hundert mittlere und große Kraftwerke, die Strom erzeugten. Heute sind es bereits mehrere Millionen Energielieferanten – eine Entwicklung, die sich rund um den Globus verstärken wird. Künftige Energieversorgungssysteme werden aus Millionen kleiner und größerer dezentraler Erzeugungseinheiten bestehen. Das erhöht die technische Komplexität und damit auch die Anforderungen an eine Infrastruktur, die die »Energiewende 2.0« ermöglicht.

Von der nachhaltigen Erzeugung über die ressourcensparende Übertragung bis zur bedarfsorientierten Verteilung in vernetzten Gebäuden, Produktionsstätten oder im Bereich der Mobilität – das Siemens-Portfolio enthält bereits jetzt Elektrifizierungslösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Parallel haben Forscher des Unternehmens Technologien entwickelt, die in einer künftigen Energielandschaft Stabilität und Ressourcenschutz garantieren. Diese Energielandschaft wird aus Millionen kleiner und größerer dezentraler Erzeugungseinheiten bestehen. Damit diese verlässlich den Bedarf decken, werden die Möglichkeiten von Elektronik, Leistungselektronik und IK-Technologien noch intensiver in die Energietechnik integriert, beispielsweise durch neue Umrichteranlagen und auch durch immer leistungsfähigere Software.

Je volatiler die Stromerzeugung durch regenerative Energieträger wird, desto dringender brauchen wir Technologien, die in Zukunft die Speicherung großer Energiemengen über einen langen Zeitraum ermöglichen. Siemens konzentriert sich auf chemische Lösungen und entwickelt zudem Verfahren, mit denen sich schädliches Kohlendioxid (CO2) durch Elektrolyse in für die chemische Industrie wertvolle Rohstoffe wie Ammoniak, Kohlenmonoxid oder Ethylen umwandeln lässt.

Industrie 4.0 gestalten

Um die industrielle Wertschöpfung zu steigern, arbeitet die Industrie mit Hochdruck daran, die nächste Stufe der industriellen Fertigung zu verwirklichen – und zwar mithilfe der digitalen Automatisierung. Hierbei geht es um Produktionsvorteile durch eine vernetzte, flexible und sich dynamisch organisierende Fertigung für im höchsten Maße individualisierbare Produkte.

Industrie

Mit Industrie 4.0 soll in den nächsten 15 bis 20 Jahren ein Paradigmenwechsel einhergehen, der dann durchaus als die Vierte Industrielle Revolution bezeichnet werden kann. Schon lange vor der Entstehung des Schlagworts Industrie 4.0 hat Siemens erkannt, dass produzierende Unternehmen ihre Durchlaufzeiten drastisch reduzieren und ihre Flexibilität massiv erhöhen müssen. Grund ist der immer stärker werdende Trend in Richtung individualisierte Massenproduktion, während gleichzeitig – und ebenfalls aus Wettbewerbsgründen – Rohstoff- und Energieverbrauch gesenkt werden müssen.

Die Weichen für eine solche digitale Automatisierung kompletter Produktionsanlagen hat unser Unternehmen bereits 1996 gestellt: Mit der Einführung des Siemens-Portals »Totally Integrated Automation (TIA)« konnten Unternehmen schon damals die Komponenten ihrer Produktion aufeinander abstimmen und Soft- und Hardware eng miteinander verzahnen – unter anderem mit unseren programmierbaren Simatic-Steuerungen, mit denen wir seit der Markteinführung des ersten Systems 1958 dank fortwährender Verbesserungen bis heute weltweit führend sind.

Seither hat Siemens aber nicht nur das Simatic- und das TIA-Angebot ständig weiterentwickelt, sondern bietet heute ein Portfolio von Hardware- und Softwareprodukten an, das eine nahtlose datentechnische Verbindung von Entwicklung, Produktion und Lieferung ermöglicht.

Das digitale Unternehmen gestalten

Sind Daten das Öl des 21. Jahrhunderts? Werden künftig Maschinen selbst ihre Produktion planen und miteinander kommunizieren? Fragen wie diese beschäftigen nicht nur Siemens, sondern auch unsere Kunden. Fest steht schon heute: Digitalisierung ist der wichtigste Wachstumstreiber für die Zukunft.

Daten allein stellen keinen Wert an sich dar. Nur richtig eingeordnet sind sie nutzbar und erlauben uns, die Welt neu zu gestalten. Es geht also nicht um Big Data, sondern um Smart Data. Mit unserer Datenanalytik überwachen und überprüfen wir schon heute über 350.000 Systeme weltweit – Gasturbinen, Verkehrskontrollzentren in mehr als 200 Städten und sogar ganze Wolkenkratzer. Entsprechende IT-Security-Maßnahmen sorgen für die erforderliche Sicherheit.

Die Digitalisierung ist eine Spezialität von Siemens. Kraftwerkstechnologie, Elektrifizierung und Automatisierung durch selbstlernende Programme, Selbstdiagnose oder zustandsbasierte Wartung – die digitale Transformation erfasst alle Geschäfte.

Und wir denken noch einen Schritt weiter: Wir haben das Konzept des Internet of Things für Siemens konkretisiert. In unseren Domänen der Elektrifizierung und Automatisierung – der realen Welt – haben wir unschätzbares Know-how, das wir mit der virtuellen Welt der Digitalisierung verknüpfen. In unserem Ansatz verwenden wir sogenannte Webtechnologien, um Dinge, Geräte und Maschinen zum Ausgangspunkt einer digital vernetzten Industrie zu machen. Das bedeutet konkret: Sie senden ihre nackten Daten nicht ungefiltert in Applikationen einer Cloud, sondern interagieren miteinander und verstehen sich gegenseitig, weil die Daten ihre Bedeutung mit transportieren. Damit verbinden wir unser Wissen aus den Geräten und verknüpfen es mit unserem Know-how aus allen unseren Branchen. Ob Energieversorger, Verkehrssteuerungen, Gebäude, Fertigungs- oder Prozessindustrie: Überall können wir Mehrwert für unsere Kunden generieren. Auf Erfolgsgeschichten wie diesen wollen wir aufbauen. Vor Kurzem haben wir Hunderte unserer Kunden dazu befragt. Viele sagten: »Siemens ist Vordenker bei der Digitalisierung.« Noch besser, als die Zukunft zu denken, ist es natürlich, sie zu verwirklichen. Gemeinsam mit unseren Kunden arbeiten wir schon heute daran – in der digitalen und in der realen Welt.

Mit MindSphere verzahnt Siemens physische Produkte und Produktionsanlagen mit digitalen Daten. Das ermöglicht innovative Lösungen und bringt Produkte schneller, besser und effizienter auf den Markt. Als Cloud-basiertes, offenes Betriebssystem für das Internet der Dinge angelegt, verbindet MindSphere Gerätemanagement, einfache Konnektivität, die nötige Datenspeicherung und die zugehörige Infrastruktur und ermöglicht so eine in kürzester Zeit einsetzbare virtualisierte Datenverwaltung. Unternehmen können sie als Basis für eigene digitale Services einsetzen, etwa in den Bereichen Energiedatenmanagement oder Ressourcenoptimierung. Maschinen- und Anlagenbauer wiederum können mit der Plattform weltweit verteilte Maschinenflotten für Servicezwecke überwachen, deren Stillstandszeiten reduzieren und damit neue Geschäftsmodelle anbieten. MindSphere ist auch die Grundlage für datenbasierte Services von Siemens, beispielsweise zur vorausschauenden Instandhaltung von Werkzeugmaschinen oder von integrierten Antriebssystemen. Mit MindSphere ergänzt Siemens seine Digitalisierungsstrategie, mit der es sich auf den Weg zum führenden Unternehmen der Digitalisierung macht, um einen weiteren wichtigen Baustein.