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Von Natur aus vereint: Siemens Wind Power und Gamesa

Hamburg & Zamudio, April 03, 2017

Von Natur aus vereint: Siemens Wind Power und Gamesa

Seit fast vier Jahrzenten nutzen Siemens Wind Power und Gamesa die unermessliche Kraft der Natur, um Menschen auf der ganzen Welt mit  sauberer Energie zu versorgen. Nun vereinen wir unsere Kräfte, um die Energielandschaft der Zukunft zu gestalten und bleibende Werte für unsere Kunden und Partner zu schaffen.

Aktuelle Situation

Potenziale ausschöpfen

Der weltweite Energiebedarf wird voraussichtlich bis zum Jahr 2021 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 21 % weiter steigen. Bei der weltweiten Nachfrage nach erneuerbaren Energien ist die Offshore-Windenergie aufgrund ihrer raschen Entwicklung als Zukunftsträger der Branche anerkannt.

Der exponentielle Anstieg der Nutzung von Offshore-Windenergie ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen – zum Beispiel die freie verfügbare Fläche auf dem Meer und einen stärkeren, beständigeren Wind, der eine Energieleistung von bis zu 40 % mehr als auf dem Land ergibt. Insbesondere in der EU wurde die Offshore-Windindustrie in den letzten Jahren enorm ausgebaut. Ende 2015 waren 3.230 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11.027 MW installiert und an das Netz angeschlossen. Derzeit gibt es in elf europäischen Ländern 84 Offshore-Windparks (einschließlich im Bau befindlicher Anlagen). Und auch der Rest der Welt holt auf: In China gab es im Jahr 2014 insgesamt 226 Offshore-Windkraftanlagen, und die dortige Entwicklung schreitet immer schneller voran. 2016 kamen die USA mit ihrem ersten Offshore-Windpark vor Rhode Island dazu. Das globale Wachstum hat Investitionen in diesen Sektor befördert und dazu geführt, dass die Kosten seit 2000 um fast 60 % zurückgegangen sind. [Quelle: WindEurope Associations]

Herausforderungen

Pionierarbeit auf dem Meer

Die Etablierung der Offshore-Windenergie als zuverlässige erneuerbare Energiequelle war nicht einfach – und viele Herausforderungen bestehen noch heute.

Techniker läuft von der Turbine zurück zum Schiff

Als im Jahr 1991 die erste Offshore-Windkraftanlage installiert wurde, war eins von vornherein klar: Zuverlässigkeit und Einfachheit über die gesamte Lebensdauer eines Projekts hinweg sind offshore noch wichtiger als an Land, da jeder Prozessschritt teurer, technisch anspruchsvoller und zeitaufwändiger ist. Offshore-Windparks müssen jahrzehntelang in der rauen Meeresumwelt bestehen, wo sie beispielsweise starken Erosionsbelastungen ausgesetzt sind. Selbst einige der anerkannten Vorteile wie hohe Windgeschwindigkeiten können ein negativer Faktor sein, da sich Windkraftanlagen bei Windgeschwindigkeiten von über 25 Meter pro Sekunde normalerweise abschalten.

 

Die Komponenten von Windturbinen werden immer größer, sind langlebiger und leistungsstärker. Gleichzeitig werden auch die Windparks größer und umfassen mehr Anlagen. Dieser Trend erfordert ein ausgereiftes logistisches Konzept: von der Montage über den Transport bis hin zur Installation. Logistische Herausforderungen sind Offshore grundsätzlich größer, da die Windparks oft mehr als 20 Kilometer vor der Küste liegen und in Schlechtwetterphasen schwer erreichbar sein können. So kann selbst das kleinste technische Problem – besonders wenn es Wartungsmaßnahmen erfordert – die Kosten in die Höhe treiben. Daher ist eine robuste und bewährte Technologie von entscheidender Bedeutung, um Anlegervertrauen und zuverlässige Renditen sicherzustellen.

Erfahren Sie mehr über die historische Entwicklung des Offshore-Markts.
Offshore-Chronik herunterladen (EN)

Die Potenziale der Offshore-Windkraft

Offshore-Wind ist eine relativ junge Technologie. In naher Zukunft wird sie aufgrund von Kosteneinsparungen und technologischer Fortschritte effizienter und konkurrenzfähiger werden. Es wird deshalb zunehmend in die Entwicklung dieser innovativen Technologie investiert, die sich weltweit steigender Beliebtheit erfreut.

Durchschnittliche Kapazität von Offshore-Windparks

  • 6 MW

    1990

  • 350 MW

    heute

Die Potenziale der Offshore-Windkraft sind riesig

  • Sie könnte Europas Strombedarf

    7x decken
  • und den Strombedarf der USA

    4x

Durchschnittlicher Rotordurchmesser

37m 1990

154m heute

240m 2020

96m (Höhe)

Big Ben

Windkraft weltweit

  • In den 90er-Jahren nutzten nur

    3 Länder

    Offshore-Windenergie

  • 2015 waren es

    11 Länder

    und 2020 werden es voraussichtlich über 20 sein

Lösungen

Expertise für den Ausbau der Offshore-Industrie

Mit zunehmender Windparkgröße und Entfernung der Windparks von der Küste wächst auch die Zahl der Herausforderungen. Umfassende Lösungen berücksichtigen die Risiken und tragen dazu bei, dass das Potenzial der Offshore-Windenergie voll ausgeschöpft wird. Siemens installierte im Jahr 1991 die ersten Offshore-Windkraftanlagen im dänischen Windpark Vindeby sowie einige der weltweit größten Windparks (z. B. London Array vor der britischen Küste) und verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Branche voranzutreiben und einen nachhaltigen Offshore-Windenergiemarkt zu schaffen.

Installation eines Offshore Windkraftwerkes (EN)

Kosten und Risiken minimieren

Siemens verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Offshore-Windindustrie. Mit Erkenntnissen aus Betrieb und Forschung meistert Siemens neue Herausforderungen und entwickelt Innovationen für mehr Sicherheit, geringere Kosten, und höhere Leistung.

 

Jede Maßnahme, die wir durchführen, zielt auf die Minimierung der Risiken unserer Kunden und die Optimierung ihrer Investition ab. Dabei spielt die Industrialisierung eine wichtige Rolle, da sie zur Verschlankung des gesamten Prozesses – einschließlich Fertigung, Transport und Installation – beiträgt und so die Stromgestehungskosten positiv beeinflusst. Durch die Anpassung und Verbesserung aller Aspekte der Wertschöpfungskette können ehrgeizige Ziele erreicht werden: Ab 2025 werden Offshore-Windenergieprojekte – einschließlich Service und Netzanbindung – von Siemens in der Lage sein, Elektrizität zu Stromgestehungskosten (LCOE) unter 0,80 Euro pro Kilowattstunde zu erzeugen.

Foto wird vor eine Landschaft gehalten

Vielseitige Komplettlösungen

Bewährte Offshore-Windkraftanlagen mit und ohne Getriebe von Siemens helfen, das Potenzial der Offshore-Windenergie auszuschöpfen. Diese vielseitigen Produkte sind für raue Bedingungen auch weit draußen auf dem Meer geeignet und in der ganzen Branche als Benchmark für Zuverlässigkeit anerkannt. Umfassende Finanzdienstleistungen, intelligente Lösungen für den Netzzugang und ein flexibles, umfassendes Service-Portfolio ergänzen unsere intelligenten Offshore-Windenergielösungen für die gesamte Wertschöpfungskette.

 

Um Windturbinen noch besser an unterschiedliche Umgebungsbedingungen anzupassen und die Leistung zu verbessern, können verschiedene technische Funktionen implementiert werden. Offshore-Herausforderungen wie hohe Windgeschwindigkeiten werden durch Funktionen wie High Wind Ride Through bewältigt; dabei wird die Offshore-Windkraftanlage bei zu hohen Windgeschwindigkeiten nicht vollständig abgeschaltet, sondern die Leistung schrittweise reduziert. Das Power Curve Upgrade maximiert die Leistung, indem aerodynamische Elemente an den Rotorblättern montiert werden. Mit diesen und anderen Funktionen wird sichergestellt, dass die Offshore-Windenergieanlagen stets auf dem neuesten technischen Stand sind und verschiedenste Marktanforderungen erfüllen können.

 

 

Die jüngsten Siemens Offshore-Windturbinen mit Direktantrieb haben bis heute 2,5 TWh sauberen Strom produziert. Wie profitieren Gesellschaft und Umwelt davon?
Infografik herunterladen (EN)

Profile

Engagement für kontinuierliche Verbesserungen

Noch nie dagewesene Herausforderungen erfordern noch nie dagewesene Lösungen – das gilt nirgendwo mehr als in der Offshore-Windindustrie. Daher haben Siemens-Experten innovative, neue Möglichkeiten entwickelt, den rauen Anforderungen des Meeres zu begegnen, um eine effiziente und zuverlässige Wartung der Windkraftanlagen zu gewährleisten und die Kosten weiter zu senken. Entdecken Sie, wie man großartige Ideen in großartige Vorteile umsetzen kann.

Andres Chacon

Neue Gewässer ergründen

Innovative Lösungen für die Offshore-Wartung

Es war Andres Chacon, der feststellte, dass es für die Arbeit an immer weiter entfernten und immer anspruchsvolleren Offshore-Standorten keine geeigneten Schiffe gab – und so ließ er die Service Operation Vessels (SOVs) bauen. Mit den SOVs sind die Techniker bei Wind und Wetter sicher und können mehr Zeit da verbringen, wo es zählt – auf den Windkraftanlagen.

Jens Thomsen

Schutz auf stürmischer See

Die Suche nach Möglichkeiten, der Natur standzuhalten

Bei der Installation des weltweit ersten Offshore-Windparks Vindeby im Jahr 1991 war es wichtig, ein Schutzsystem zu entwickeln, das so lange hält wie die Windturbinen selbst. Jens Thomsen und sein Team nutzten Metallisierung sowie hochbelastbare Lackierung und Entfeuchter, um den Korrosionsgrad gering zu halten und die Windturbinen gegen die rauesten Wetterbedingungen abzuschirmen.

 
Der Transport großer Komponenten von Offshore-Windkraftanlagen ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden. Die Teams von Thomas Mortensen und Morten Johansen schufen dafür eine maßgeschneiderte Logistiklösung.

Der Transport großer Komponenten von Offshore-Windkraftanlagen ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden. Die Teams von Thomas Mortensen und Morten Johansen schufen dafür eine maßgeschneiderte Logistiklösung.

Im Ferndiagnosezentrum überwachen Henrik Pedersen und sein Team gemeinsam mit 150 Kollegen fast 10.000 Windkraftanlagen weltweit rund um die Uhr, um potenzielle Ausfälle zu verhindern.

Im Ferndiagnosezentrum überwachen Henrik Pedersen und sein Team gemeinsam mit 150 Kollegen fast 10.000 Windkraftanlagen weltweit rund um die Uhr, um potenzielle Ausfälle zu verhindern.

Referenzen

Drei Beispiele für erfolgreiche Offshore-Projekte

Offshore-Windpark London Array aus der Ferne
Offshore-Windpark DanTysk
Maschinenhaus und Rotor einer Siemens-Anlage
Offshore-Windpark London Array

Unser Offshore-Portfolio

  • Offshore -Turbinen mit Direktantrieb
  • Offshore-Turbinen mit Getriebe
  • Nennleistung zwischen 3,6 MW und 8,0 MW
  • Für IEC-Windklassen IA und IB