TERRA - ein Konzept der Nachhaltigkeit

image

Bei Restaurant Services gibt es seit 2011 die TERRA Initiative mit einem monatlichen TERRA Aktionstag. An jedem ersten Donnerstag im Monat wird in vielen unserer Betriebsrestaurants vollständig auf Fleisch- und Fischgerichte verzichtet, stattdessen bereiten wir bis zu 100% vegetarische Gerichte zu und zeigen so die Vielfalt pflanzlicher Nahrungsmittel. Auf möglichst kurzen Wegen werden die Produkte beschafft, die Logistik ist nicht nur intelligent, sondern ebenso reduziert und führt so zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und CO2-Einsparung.

Fragen oder Anregungen zu TERRA?
Kontaktieren Sie uns

TERRA Tage - Terminübersicht 2018

TERRA 2019

Alle TERRA Aktionstage für das Jahr 2019 im Überblick

image

TERRA im Dezember 2018

Zum Weihnachtsfest kommt fast überall auf der Welt nur das Beste auf den Tisch. Viele Bräuche und Traditionen geben eine große Auswahl an Kreationen und Rezepten vor, in denen Fleisch oder Fisch überhaupt nicht vorkommen. Typische Festtagsgerichte aus Europa, Russland, Nord- und Mittelamerika bieten eine überraschende Auswahl: Von Suppen, Pasteten, Gratins und Tartes oder Quiches bis zu ausgefallenen Desserts, Festtagskuchen und vielerlei traditionellem Gebäck. 

 

Fehlen Ihnen Inspirationen? Einige unser Küchenchefs verraten Ihnen von der Vorspeise über Beilagen und Hauptgang bis zum Dessert, womit Sie ein Leuchten in die Augen von Familie und Gäste zaubern!
 

Genießen Sie unsere TERRA Gerichte im Dezember!

Das ganze Team Restaurant Services wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit und einen friedlichen Ausklang des Jahres 2018!


Download

 



 

Aus der Weihnachtsküche

Unsere Küchenchefs Wolfgang Eger (Erlangen) und Florian Nitsch (Berlin) haben uns einen Blick in Ihre persönlichen, weihnachtlichen Kochbücher werfen lassen, diese Kreationen machen es leicht, auf den Braten zu verzichten. Vielen Dank!

image

TERRA im November 2018

Urban Gardening - Gemüse aus der Stadt

 

Analysten und Fachleute der Agrarwirtschaft und Agrarwissenschaft bestätigen die Notwendigkeit eines landwirtschaftlichen Umbruchs. Die Abkehr von ländlichen Gebieten und eine dramatische Zuwanderung in Städte und Ballungszentren sind bereits jetzt Realität. Die UNO schätzt, dass bis 2050 6,5 Milliarden Menschen in Städten leben werden.  

 

Urban Gardening – mehr als ein Trend, eine Notwendigkeit? Ursprünglich waren Städte mit der Landwirtschaft verwurzelt, wurden aber mehr und mehr zu Lebensräumen aus Beton ohne grüne Freiräume. Stadtbewohner sind fast vollständig von ursprünglichen Nahrungsquellen abgeschnitten. Dennoch, die Reintegration von Landwirtschaft in städtischen Raum hat begonnen. Bietet vielleicht sogar das Potenzial den Kreis zu schließen, mehr Menschen zu versorgen und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen. Vertikale Farmen, Hochbeete, Dächer, Verkehrsinseln, stillgelegte Gleisbetten werden zu Ackerflächen für Kräuter, Gemüse und Blumen.

 

Wir bei Restaurant Services werden beobachten, ob sich auch für uns und für unser Geschäft hier neue Quellen für den Bezug von frischem Gemüse für unsere TERRA Gerichte auftun.

 

Genießen Sie unsere TERRA Gerichte im November!


Download

 



 

image

TERRA Oktober 2018

Eines der viel diskutierten Themen in Deutschland und Europa ist die deutliche Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Während wir hier im Durchschnitt pro Kopf und Jahr 81,6 Kilogramm Lebensmittel entsorgen, haben Menschen an anderen Orten der Erde nicht genug Nahrung zum Leben. 

Am 16. Oktober, dem Welternährungstag oder auch Welthungertag, machen die FAO und andere Organisationen seit fast 40 Jahren darauf aufmerksam, dass noch immer eine unfassbare Zahl an Menschen, insbesondere Kinder Hunger leiden. Rund 800 Millionen Menschen sind nicht ausreichend mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt.

Da wir mit der TERRA Initiative in vielen Betrieben weitgehend auf Fleisch verzichten, können wir ein Stück weit eine gerechtere Verteilung von Ressourcen und Lebensmitteln unterstützen. Die intensive Tier- und Futtermittelproduktion verschärft den Welthunger durch ihre Wirkungsweise.  

Pflanzliche Nahrungsmittel entlasten immer knapper werdende Ressourcen wie Ackerland und tragen bestenfalls zu größerer Ernährungsgerechtigkeit bei.

Download

 


Bitte informieren Sie sich bei www.wikipedia.de über Welternährungstag, Welthungertag.

 

image

TERRA September 2018

Klima und Böden, Saaten und Ernten

Anhaltende Hitze, vertrocknete Ernten, in weiten Teilen Deutschlands kaum Regen, auch im Sommer 2018. Andere Regionen dagegen leiden unter Starkregen mit Überschwemmungen und Bodenerosion. Der Deutsche Wetterdienst erwartet weltweit für die kommenden Jahre gar mehr Extremwetterlagen für die Zukunft. Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, Klimaschutzwälder wie den Regenwald um den Amazonas abzuholzen, nur um noch mehr Weidefläche oder auch für den Anbau von Sojabohnen oder Mais als Futtermittel oder Fleischersatz zu schaffen und Fleisch oder Soja und Mais dann auch noch um den Erdball zu transportieren. Die bessere Lösung ist, regional Lebensmittel für die Ernährung der Menschen vor Ort anzubauen und die Menschen für die äußerst vielseitige vegetarisch/vegane Ernährung zu interessieren.

Außerdem: Jeder sollte überlegen, ob er seinen Energiehunger nicht etwas zurückfahren kann, damit nicht noch mehr Mais für Biogasanlagen zur Energiegewinnung angebaut werden muss. Gerade auf Maisfeldern geht bei Starkregen der wertvolle Mutterboden durch Abspülung verloren.

Genießen Sie unsere TERRA Gerichte im September!

Download

 


Bitte informieren Sie sich bei www.wikipedia.de über Fleischersatz, Klimawandel, Mutterboden und Erosion bzw. Abspülung.

https://www.wissenschaft.de/erde-klima/wetter-extreme-effekt-des-klimawandels-bestaetigt/

https://www.bmel.de/DE/Wald-Fischerei/Waldpolitik/_texte/Klimaverhandlungen.html

 

image

TERRA August 2018

Treibhausgase und Ressourcen 

Die Diskussion um Treibhausgasemissionen und dem einhergehenden Klimawandel hält seit Jahren an.
Bemühungen aus Politik, Wirtschaft und Klimagipfeln führen bisher nicht für zu einem spürbaren Wandel. Im letzten Jahr wurde gar wieder ein Anstieg von ca. 2% der globalen CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen und der Industrie und Landwirtschaft laut Analysten und Expertenverbänden verzeichnet.

Treibhausgase, wie Wasserdampf, Ozon, Kohlendioxid und Methan entstehen auch zu einem großen Teil in der Landwirtschaft, einen besonders hohen Anteil daran tragen Viehzucht und die konventionelle Massenproduktion von Fleisch.

Wollen wir hier als Verbraucher einen Beitrag leisten, werden sich heutige Lebenswelten vieler Menschen tiefgreifend verändern müssen. Wir bei Restaurant Services versuchen wir einen Beitrag zu leisten, denn eine klimaverträgliche und gesundheitsfördernde Ernährung möchten wir Ihnen mit einem attraktiven TERRA Angebot schmackhaft machen.

Genießen Sie unsere TERRA Gerichte im August!

 

Klimawandel und CO2-Emissionen

Auch die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO bestätigt, es stammen 14,5 Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Haltung und Verarbeitung von Tieren. Nach Angaben der Orgnisation war der Anteil damit höher, als der des weltweiten Verkehrs. Das veranlasst immer mehr Unternehmen, so auch uns bei Restaurant Services dazu, sich mehr und mehr und kontinuierlich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Emissionsminderung auseinanderzusetzen. Auch aus diesem Grund halten wir an der TERRA Initiative fest und arbeiten stetig am Ausbau der Vielfalt und entwickeln mit neuen, vegetarischen und veganen Produkten neue Kreationen und verzichten besonders bei TERRA Gerichten auf einen hohen Grad bearbeiteter Lebensmittel. So erweitern wir kontinuierlich das Repertoire unserer TERRA Rezepturen.

 

World Overshoot Day

Weltweit erzeugt ein einzelner Mensch jährlich durchschnittlich ca. 6,8 Tonnen CO2. Dabei ist die Verteilung sehr unterschiedlich. Zu den Spitzenreitern zählen Katar mit rund 40 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr (2010) und die USA mit 17,5 Tonnen. Länder wie Indien mit 1,16 Tonnen und einige afrikanische Länder mit 0,4 Tonnen verantworten vergleichsweise wenig. Deutschland befindet sich mit einer durchschnittlichen pro Kopf Emission von rund 11 Tonnen CO2 im oberen Drittel der Weltbevölkerung.

Der World Overshoot Day pro Land ist sehr unterschiedlich. Während Deutschland den Overshoot Day bereits am 02. Mai dieses Jahres erreichte, waren andere Länder noch eher dabei, viele andere Staaten treffen die Kriterien aber auch viel später im Jahr. Im Durchschnitt erreicht die Erde den Welterschöpfungstag 2018 am 01. August, so früh wie niemals zuvor.

 

Quelle: WWF und 2018 Global Footprint Network 

 

Download

 

Auch interessant:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-2

https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-un-klimachefin-optimistisch-bei-co2-emissionen.697.de.html?dram:article_id=411372

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157755/umfrage/klimawandel---die-weltweit-waermsten-jahre-seit-1880/

image

TERRA Juli 2018

Warum Weniger eben doch manchmal Meer ist….

Egal ob Binnenmeere, Flüsse oder Ozeane - es ist nicht gut bestellt um die großen Gewässer der Erde und wir müssten sie mit aller Kraft schützen. Trotzdem ist die Ostsee seit Jahren überfischt und auf dem Pazifik treibt ein Müllstrudel zwischen Hawaii und Kalifornien mit einer Fläche, die mehr als viermal so groß ist wie Deutschland. Und das sind nur zwei Beispiele! Es gibt gute Gründe, warum wir bei TERRA strikt auf tierische Lebensmittel, in dem Fall auf Fische und Meeresfrüchte, verzichten.

Umweltschutzorganisationen bewerten permanent Arten von Fisch und Meeresfrüchten und nach Einschätzung der Experten kann praktisch keine Art mehr bedenkenlos gekauft und gegessen werden. Deshalb berücksichtigen wir bei SRE Restaurant Services beim Bezug der Artikel den Zustand des Bestandes, Herkunftsgebiete des Fangs und Fangmethoden. Nach Abwägung all dieser Kriterien steht dem Bedarf dann häufig ein sehr eingeschränktes Angebot gegenüber, das wir aber gern mit kreativen Rezepten und noch viel lieber mit vegetarischen Lösungen kompensieren. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO sind 28,8 Prozent der weltweiten Speisefischbestände überfischt oder erheblich erschöpft, 61,3 Prozent würden bis an die Grenze genutzt.

In Deutschland wurden 2014 etwa 1,2 Millionen Tonnen Fische konsumiert, das waren gut 14 Kilo pro Kopf. Weltweit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch nach Angaben der Fischindustrie bei 19 Kilo, in der EU sogar bei 23 Kilo.


Die Verteilung ist ein Problem

Wir haben das Problem schon bei anderen Nahrungs- und Lebensmitteln erörtert, die Verteilung von Waren und Rohstoffen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist nicht gerecht!

 

Viele Länder sind abhängig vom Fisch

Laut verschiedener Studien und Analysen sind vor allem Länder, in denen die Abhängigkeit von Fisch als Einkommens- und Nahrungsquelle besonders groß ist, besonders benachteiligt. Im Senegal oder in Indonesien decken die Menschen 40 Prozent ihrer Aufnahme an tierischem Eiweiß durch Fisch ab. Auch andere westafrikanische Länder wie Guinea und Ghana oder südostasiatische Staaten wie Malaysia, Myanmar und Bangladesch seien besonders abhängig vom Fisch und der Fischerei.

Rein rechnerisch haben die Europäer derzeit den Fisch aus eigenen Gewässern schon zur Jahresmitte aufgegessen. Der Rest wird importiert. Dieser hohe Bedarf an importiertem Fisch würde sinken, wenn die Fischbestände in den Gewässern der Europäischen Union wieder in einem besseren, gesunden Zustand wären. 

Download

 

Auch interessant:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-03/umweltverschmutzung-ozeane-muellstrudel-plastikmuell
https://www.bmbf.de/de/weniger-fisch-und-trotzdem-mehr-geld-br-wie-sich-nachhaltige-fischerei-lohnt-1716.html
https://www.wwf.de/2017/januar/mehr-fisch-fuer-weniger-menschen/
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/05/PD18_186_41362.html

image

TERRA Juni 2018

Man spricht heute häufig über die „Generation Z“, also über diejenigen, die etwa zwischen 1995 und 2010 geboren worden sind. Studien zeigen, dass diese Generation selbstbewusst und entscheidungsfreudig ist, sich politisch interessiert und einmischt und dass Anerkennung den Jungen wichtiger als materieller Reichtum ist. Sie mischen heute mit, sie gestalten! 

Die Generation unserer Kinder und Enkelkinder haben wir möglicherweise im Blick, für sie übernehmen wir auch besondere Verantwortung, aber welche Verpflichtungen haben wir heute den Menschen gegenüber, die in 100 Jahren leben werden? 

Wir wissen, dass das heutige Wirtschaften und heute angewendete Technologien sehr langfristige, spürbare Auswirkungen haben. Wir müssen die Erde so gut hinterlassen, dass weitere Generationen ein menschenwürdiges Leben gestalten und Natur und Umwelt wertschätzen und erleben können, wie wir es heute tun. 

In Teilen der Erde werden nur noch 35 Prozent verfügbarer Flächen zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzt, 65 Prozent dagegen für den Anbau von Tierfutter. Bei steigender Bevölkerungszahl wird es notwendig werden, wieder mehr landwirtschaftlich nutzbare Fläche für die Produktion von Nahrungsmitteln für uns Menschen zu nutzen, damit alle satt werden können. 

Download

 

Mehr Informationen zu diesem Thema

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/stephen-hawking-gibt-menschheit-noch-100-jahre-auf-der-erde-a-1146451.html
http://www.business-punk.com/2018/01/zukunft-visionen-1918/ 
https://www.zeit.de/serie/generation-z
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/181285/index.html 

image

TERRA Mai 2018

 

Cradle to cradle – bei Obst und Gemüse so einfach!
Die Beschaffung von Lebensmitteln, deren Anbau und Produktion ist die eine Seite dessen, was auf unsere Teller kommt. Die Verarbeitung, der Umgang mit Resten sowie eine umweltfreundliche, effiziente Verwertung von Abfall ist die Andere. In unseren Restaurants entsteht Tag für Tag Abfall, das ist unvermeidlich, könnte aber durch ein größeres vegetarisches Angebot deutlich verbessert werden. Lebensmittelreste aus der Zubereitung von Speisen, nicht verzehrte Speisereste oder abgelaufene Nahrungsmittel finden täglich ihren Weg in den Abfall. Im Idealfall allerdings sollte gar nichts entsorgt werden müssen, sondern die Rohstoffe grundsätzlich verbraucht, Abfälle auf ein Minimum reduziert werden. Das ist bei pflanzlichen Nahrungsmitteln wesentlich leichter, verglichen mit dem Angebot tierischer Gerichte. 

Cradle to cradle (C2C) ist eine Vision, ein Konzept einer abfallfreien Wirtschaft, zur Vermeidung oder deutlichen Reduzierung von Abfall und trägt wesentlich zur Verbesserung der Ökobilanz eines Produktes bei. Michael Braungart, Verfahrenstechniker und Professor an der Erasmus-Universität Rotterdam, beschreibt es so: „Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig ineffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende Blüten und Früchte hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.“ 

Durch innovative Resteverwertung und mehr biologisch abbaubare und erneuerbare Verpackungen wird das Konzept der Kreislaufwirtschaft verstärkt und gewinnt zunehmend, sowohl im gewerblichen, als auch im privaten Bereich an Bedeutung. 

Viele schlaue, kreative, intelligente, um die Ecke denkende Menschen entwickeln derzeit Szenarien, wie man mit Problemen wie Überproduktion, Abfall, Entsorgung, Verwertung, der Wegwerfgesellschaft etc. zukunftsfähig umgehen könnte. Michael Braungart, ein international geschätzter Visionär, für ihn z. B., ist die Ökoeffektivität mit Upcycling, biologischer Abbaubarkeit, Recycling, einer Kreislaufwirtschaft und der Gewinnung erneuerbarer Energien der richtige Ansatz. https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Braungart 

Friedrich Schmidt-Bleek setzt dagegen auf Ökoeffizienz, also auf weniger Natur-, Energie- und vor allem auch weniger Stoffverbrauch, durchaus auch auf Verzicht. 

Friedrich Hinterberger sieht das Einsparen und das Wirtschaften in geschlossenen Kreisläufen als den richtigen Weg

Hermann Scheer setzt auf regionale Kreisläufe, weil seiner Meinung nach globale Kreisläufe zu kompliziert, zu teuer und zu umweltbelastend sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Scheer 

Lesen Sie sich selbst in das Thema ein! Es ist spannend, vielschichtig, sehr interessant und durchaus mit bemerkenswerten Ansätzen, die das Privatleben nachhaltig verändern können. Quellen: wikipedia.de (2/2018), taz.de (2/2018) 

Download

 

Mehr Informationen zu diesem Thema

https://www.youtube.com/watch?v=QJxwnItCkPs
https://www.youtube.com/watch?v=l_BSGQa4vck 
https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/1_3_f_cradle_to_cradle_vision_1544.htm
https://www.ihk-berlin.de/blob/bihk24/politische-positionen-und-statistiken_channel/innovation/Politische_Positionen/Download/2263610/6bdc2b3831ce453c670f458b9a8cc113/Berliner-Kreislaufwirtschaft-data.pdf

 

 

image

TERRA April 2018

Immer mehr Menschen achten im Alltag auf den eigenen ökologischen Fußabdruck und sind sich bei vielen Aktivitäten und Anschaffungen über die Auswirkungen auf die Umwelt und Natur sehr bewusst. Der Verbrauch an Wasser oder der Einsatz chemischer Zusätze in der Landwirtschaft und der Produktion von Ge- und Verbrauchsgütern oder der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen - das alles spielt mittlerweile eine wichtige Rolle im Konsum- und Freizeitverhalten. Ohne sich alles versagen zu müssen, gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, das persönliche, gefühlte Zuviel ein Stück weit durch zusätzliches Engagement auszugleichen.Definitionen der Nachhaltigkeit gibt es viele - dabei stehen die Interessen der Beteiligten üblicherweise im Vordergrund, aber der Verbraucher trifft längst seine eigenen Entscheidungen, basierend auf dem Wissen, woher Lebensmittel und andere Güter stammen, wie und unter welchen Bedingungen sie produziert und durch wen sie verkauft werden. Private Aktivitäten werden unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit betrachtet. Das könnte letztendlich zu einem Wandel und einem Umdenken führen.

Auch Siemens als global agierendes Unternehmen mit seinen Produkten und Services rechnet mit dem Modell des ökologischen Fußabdrucks:

„Den Fußabdruck sichtbar machen - Siemens bestimmt den ökologischen Fußabdruck von Produkten mit Hilfe von Lebenszyklusanalysen (LCAs). Diese werden zur Analyse und Optimierung der Umweltwirkungen unserer Produkte eingesetzt und umfassen alle Phasen des Produktlebenszyklus – von der Entwicklungs bis hin zur Verwertungsphase. Auf Basis dieser Informationen erstellen wir für unsere Kunden Umweltproduktdeklarationen und sorgen damit für die notwendige Transparenz zu Inhaltsstoffen und Umweltwirkungen von Siemens Produkten.“ 

 

Download

 

Mehr Informationen zu diesem Thema

https://www.bundjugend.de/oekologischer-fussabdruck
http://www.nationalgeographic.de/umwelt/2018/01/5-tipps-wie-sich-der-oekologische-fussabdruck-verkleinern-laesst
https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/punkt/oekologischer-fussabdruck-nachhaltigkeit-100.html
https://www.atmosfair.de/de/
https://reset.org/blog/neue-web-app-misst-deinen-oekologischen-fussabdruck-und-hilft-dir-dich-zu-verbessern-07212014 

image

TERRA März 2018

Problematische Tierhaltung und Fleischproduktion, Ressourcenverbrauch und exzessiver Einsatz von Antibiotika – es gibt verschiedene Gründe, das Verhältnis von Fleischgerichten und vegatarischen Angeboten zu anzupassen, den Einsatz pflanzlicher Lebensmittel tendenziell zu erhöhen.

Und trotzdem verzehrt der deutsche Verbraucher im Durchschnitt ca. 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Mit einem neuen Online-Tool kann man sich anzeigen lassen wie viele Tiere für den persönlichen Fleischkonsum geschlachtet werden mussten und wie viel Antibiotika und Ressourcen für die Zucht eingesetzt wurden. Vegetarier und Flexitarier können ausrechnen, wie viele Tiere nicht zum Verzehr genutzt wurden und wie die Umwelt aufgrund des individuellen Ernährungsverhaltens unter Umständen entlastet wurde. So erhält jeder Verbraucher ein ganz persönliches Ergebnis.

Quelle: Rechenportal www.blitzrechner.de

Aber auch zwischen den Nahrungsmitteln gibt es große Unterschiede.
So sind die direkten Treibhausgas-Emissionen von tierischen Produkten insgesamt deutlich höher als von pflanzlichen Produkten. Das Fleisch von Rindern ist noch deutlich stärker „belastet“ als zum Beispiel das von Schweinen.

Lt. WWF sind von den gesamten direkten Treibhausgas-Emissionen unserer Ernährung 41 % allein auf die Erzeugung von Fleischerzeugnissen zurückzuführen, dagegen nur etwa 3 % auf die Erzeugung von Kartoffeln.

Das Ideal einer ausgewogenen, klimafreundlichen Ernährung entspricht lt. Ernährungsexperten des WWF einer Zusammenstellung von Lebensmitteln im Vergleich zum aktuellen Status aus: 75 % mehr Gemüse, 44 % weniger Fleisch. Gesündere Ernährung vermindert Emissionen in Höhe von 27 Mio. t. So viel emittieren 2,3 Mio. Neuwagen auf jeweils 100.000 km.

 

Download

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

image

TERRA Februar 2018

Die Grundwasserverschmutzung in Deutschland durch Nitrate ist zu hoch, ein Drittel des Grundwassers ist stärker verschmutzt, die vorgeschriebenen Grenzwerte werden teilweise um das bis zu Sechsfache überschritten. Die EU hat bereits Klage eingereicht, die Werte steigen dennoch weiter. Einer der Hauptverursacher ist die Landwirtschaft, insbesondere auch die Intensivtierhaltung und Produktionsbetriebe der fleischverarbeitenden Industrie. Sie ist hochgradig von billigen fossilen Brennstoffen abhängig, verbraucht und verschmutzt enorme Mengen Wasser, zerstört Böden und verändert den Stickstoff- und Phosphatkreislauf der Erde. Vor allem beim Ausbringen von Gülle gelangen Nitrate ins Grundwasser. 10.000 Schweine in der Mast verursachen die gleiche Abwassermenge wie eine Stadt mit 18.000 Einwohnern. Regionen mit viel Tierhaltung und Ackerbau sind besonders betroffen. Inzwischen gilt das auf fast einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik, in einigen Bundesländern ist die Belastung sogar noch höher. Auch der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft ist enorm. Global hat das signifikante Auswirkungen. Die FAO schätzt, dass die Tierproduktion für 8 % des globalen Wasserverbrauchs verantwortlich ist, dabei entfallen 7 % auf die Produktion von Futter. Wasserverschmutzung durch die Tierhaltung findet dabei durch Futterproduktion und damit verbundene Düngeranwendung sowie die hohe Flächennutzung extensiver Systeme statt.
Aber auch in den Haushalten steigt der Bedarf an Wasser stetig. Der tägliche Bedarf der Deutschen an Haushaltswasser pro Tag beträgt zwar weniger als 130 Liter pro Person, doch der Verbrauch virtuellen Wassers liegt um ein Vielfaches höher, dieser beträgt in Europa ca. 4.000 Liter pro Person pro Tag! 

 

SDG 6 (Sustainable Development Goals) - Clean water and sanitation

Wasserknappheit und schlechte Wasserqualität wirken sich negativ auf die Ernährungssicherheit, nicht nur in den Entwicklungsländern sondern auf der ganzen Welt aus. Bis 2050 wird mindestens jeder vierte Mensch wahrscheinlich in einem Land leben, das von chronischer oder wiederkehrender Unterversorgung mit Süßwasser betroffen ist. Nicht nur die Politik, sondern auch die Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft aller UN-Länder hatten die Möglichkeit diese Zielsetzungen mit zu definieren und sich einzubringen. So sollen viele Ziele, wie beispielsweise die vollständige Überwindung von Hunger, bis 2030 erreicht werden.         

 

Download
           

image

TERRA Januar 2018

Im September 2011 haben wir bei Restaurant Services den monatlichen TERRA Aktionstag ins Leben gerufen und an jedem ersten Donnerstag im Monat in vielen unserer Betriebsrestaurants vollständig auf Fleisch- und Fischgerichte verzichtet. Stattdessen haben wir 100% vegetarische Gerichte angeboten.
Bis heute wurden in 41 Restaurants an den Aktionstagen sowie an eigens über die Jahre eingerichteten TERRA Countern nahezu 4 Millionen TERRA Gerichte verkauft. Im Durchschnitt (85–90% vegetarische Gerichte) führte das zu Einsparungen von CO2 (Äquivalenten) von 2.026.049 kg sowie bei Fleisch und Fisch von 641.798 kg. Durch eine klimafreundliche Lebensmittelauswahl lassen sich beispielsweise bis zu 50 Prozent der Emissionen einsparen, ebenso ist die Verringerung des Lebensmittelverderbs beträchtlich.
Die Diskussion um die ökologischen Grenzen der Erde ist nicht neu, bleibt aber aktuell und relevant. Neu sind die Akteure und die Allianzen, die dieses Thema tragen. Dazu gehören nicht mehr nur die Wissenschaft, sondern auch Vertreter aus Politik, staatliche und internationale Behörden wie die Weltgesundheitsorganisation, Kommunen und unzählige bürgerschaftlich organisierte Initiativen und Organisationen.
Freuen Sie sich auch im Jahr 2018 auf die TERRA Aktionstage bei Restaurant Services. 

 

Download

An diesen Standorten finden Sie das TERRA Angebot

Aktionstag und Aktionscounter

Berlin - BLN H, BLN K, BLN MO, BLN N101 (VG und Bistro), BLN N 104, BLN N 104 Paulstern, BLN S 50, BLN RO 7  | Braunschweig - BWG A | Bremen - BRM U | Dortmund - DTM L | Düsseldorf - DLF A | Erlangen - ERL F80, ERL M, ERL M KOM, ERL S GS 1 | Essen - ESN K | Frankfurt - FFM L | Fürth - FTH BRFTH S | Hamburg - HBG L | Hannover - HVR LW |  Karlsruhe - KHE R, KHE S | Kemnath - KEM | Köln - KOE F | Mannheim - MHM D | München - MCH P (Forum 1 und 2) | Nürnberg - NBG H, NBG M, NBG VDT | Offenbach - OFF K | Stuttgart - STG W | Rastatt - RAS B