HADO - Zeit für die Sinne

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Was verbirgt sich hinter diesem geheimnisvollen Namen? Vielleicht sind Sie diesem Namen an Ihrem Standort (genauer: in Ihrem Mitarbeiterrestaurant) schon begegnet.

 

HADO ist ein innovatives Gastronomie-Konzept, das eigens für die Restaurants der Siemens AG entwickelt wurde. Mit HADO werden nicht nur der Gaumen, sondern alle Sinne angesprochen.

 

Wissenschaftliche Begleitung bei Produktauswahl und Speisenzubereitung, Architektur, Philosophie und Erkenntnisse rund um die Steigerung der Vitalität sind die Wesenszüge des innovativen Gastro-Konzepts. Nach und nach implementieren wir bundesweit an den RS Standorten HADO-Restaurants und HADO-Counter.

Konzept

Was zeichnet diese moderne Foodline aus?

HADO Speisen

HADO Speisen erreichen durch die schonende Zubereitungsart, durch ausgewählte Zutaten, die größtenteils aus biologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung stammen und durch spezielle Gewürze, die die Bekömmlichkeit steigern, ein Optimum an Qualität und Geschmack. Es gilt, die Lebensmittel möglichst noch naturbelassen einzusetzen.

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Ausgewählte Zutaten

Bei der Auswahl der Produkte wird darauf geachtet, dass der Redoxwert möglichst gering ist. Denn je niedriger der Redoxwert eines Lebensmittels ist, desto mehr Antioxidantien enthält es und umso mehr freie Radikale können im menschlichen Körper neutralisiert und somit möglicherweise „Freie-Radikale-Krankheiten”, wie z.B. Grauer Star oder Parkinson unterbunden werden. Es wird davon ausgegangen, dass farbige Lebensmittel (Pflanzenfarbstoffe) niedrige Redoxwerte, besitzen. Johannisbeeren, Rote Beete oder Paprika sind gute Beispiele dafür. Die Redoxwerte verschiedener Lebensmittel, die wir einsetzen, ermitteln Wissenschaftler mittels elektrochemischer Verfahren.

 

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Zubereitungsart

Unter „Gesundheitsaposteln” ist schon längst bekannt, dass Lebensmittel so stark zerkocht werden können, dass das fertige Gericht, keinen Wert mehr für den menschlichen Körper hat; Vitamine und Antioxidantien werden zerstört.

 

Beim HADO Konzept vermeiden wir „zerstörerische” Kochweisen. Mit modernen Dampfgarsystemen wird Gemüse nur kurz gedämpft. Farbstoffe, Vitamine und Elektronenaktivität bleiben erhalten und können vom Gast aufgenommen und verwertet werden. Restaurant Services achtet darauf, dass diese hochwertigen und modernen Dampfgarsysteme ihren Einsatz in den HADO-Küchen finden. Mikrowellen setzen wir nicht ein.

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Kräuter und Gewürze

In der HADO Küche verwendet man besondere Gewürze und Kräuter, die unterschiedlich auf den Körper wirken. So verwendet man die Gewürze also nicht nur um den Geschmack zu optimieren, sondern auch um körperliches Wohlbefinden zu steigern. HADO-Gewürze und Kräuter sollen die Verdauung fördern, die Bekömmlichkeit steigern, vitalisierende oder blutreinigende Wirkung entfalten. Zur Basisausstattung gehören Gewürze wie Poleiminze, Galgant, Bertram, aber auch Algen wie Wakame, Dulse oder Meereslattich und frische Kräuter wie Koriander, Salbei oder Petersilie, u.v.m.

 

Wir wissen, dass der Genuss von zuviel Fett, Salz oder Zucker negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Deswegen werden HADO-Gerichte mithilfe spezieller Sprühverfahren zubereitet. HADO-Speisen werden mit Sole (einem Gemisch aus Wasser und Ursalzen) besprüht, um den Salzgehalt der Speisen zu verringern. Statt herkömmlichem Zucker wird Blütenkristall verwendet und um den Fettgehalt zu reduzieren (ohne das Geschmackserlebnis zu mindern), kommen viele verschiede nativ- und kaltgepresste Nuss- und Pflanzenöle zum Einsatz. 

HADO Getränke-Tipp

 

Unseren frischen HADO-Säften mischen wir spezielle südamerikanische Tees bei. Lapacho, Catuaba und Jatoba wirken heilend, stimulierend und vitalisierend. Die Säfte haben nicht nur weniger Kalorien, sondern sind auch sehr bekömmlich.

Ambiente

HADO Ambiente

An Standorten, wo es möglich ist, implementieren wir HADO nicht nur als HADO-Counter, sondern bauen ganzheitliche HADO-Restaurants. Dabei ist das Ambiente ein wesentlicher Bestandteil des Ganzen.

HADO Konzept

Im Jahr 2003 wurde das Pilot-Projekt HADO am Standort München in Form eines Hado Restaurants gestartet. Schon in den ersten Tagen wurde das Speisenangebot von den Mitarbeitern des Standortes sehr positiv angenommen.Das HADO an diesem Standort war 4 Jahre lang täglich sehr gut besucht und die Gäste äußerst zufrieden. Das beweist auch die Gästebefragung von September 2005, bei der das HADO überdurchschnittliche Bewertungen erzielt hat.

 

RS konnte mehrere Jahre lang Erfahrungen in diesem Restaurant sammeln und aufgrund des anhaltenden Erfolgs kam man zu dem Entschluss, dieses Konzept auf andere Standorte zu übertragen. Kollegen aus der Branche der Gemeinschaftsverpflegung und die Fachpresse bestätigen uns immer wieder, dass wir mit diesem Konzept einen Trend in der Gemeinschaftsverpflegung gesetzt haben.Nach und nach implementieren wir nun HADO-Counter in unsere Mitarbeiterrestaurants und wo es möglich ist, auch ganzheitliche HADO-Restaurants. Am Standort Erlangen Süd gibt es inzwischen ein neues Hado Restaurant, die Zahl der täglichen Besucher spricht für den Erfolg dieser Foodline.

HADO Architektur

Die HADO Architektur folgt dem Wissen um die Harmonie. Auf diese Weise schaffen wir eine angenehme Atmosphäre, in der sich unsere Gäste rundum wohlfühlen. Wir verwenden warme Farben und geschwungene Elemente, z.B. bei unseren Ausgabetheken und Sitzgelegenheiten. Holzböden und naturbelassenes Inventar sind fester Bestandteil des HADO-Raumkonzeptes und verleihen dem Ambiente einen besonderen Charakter.

HADO Energie

Der Gast steht im Vordergrund und soll sich auf ganzer Linie wohlfühlen. Das ist die HADO Philosophie. In HADO-Restaurants herrscht eine besondere Atmosphäre. Körper und Geist kommen zur Ruhe und finden schon in kurzer Zeit Erholung. Außerdem hat man die Wahl aus einem breiten Angebot hochwertiger Speisen.

Zutaten

Fisch und Fleisch bei Hado

Wissenswertes über Fisch bei RS

Über die Nachhaltigkeitspolitik des Unternehmens "Deutsche See", auch in Bezug auf die häufig als problematisch bezeichneten Fischarten, möchte Restaurant Services Sie in den folgenden Abschnitten informieren:

 

Einige grundsätzliche Anmerkungen vorab:
Die "Deutsche See" ist der Hauptlieferant bei RS für Fisch und Meeresfrüchte. Die Verantwortung für nachhaltigen Umgang mit Fisch- und Meeresressourcen ist ein zentraler Punkt der Unternehmenspolitik und eines der wichtigsten Kriterien für uns bei der Auswahl des Lieferanten. Wir erwarten von unseren Lieferanten und Produzenten, dass sie sich intensiv mit den Einkaufsquellen, den jeweiligen Situationen vor Ort wie Beständen, Bestandsmanagement, Struktur und Aufbau Produktionsbetrieben, etc. auseinandersetzen.

Exemplarisch gibt es bei dem Unternehmen beispielsweise das Projekt "Stopp Discard". Stopp Discard ist ein unterstütztes Projekt der Europäischen Union zur Sammlung wissenschaftlicher Daten, das seit 2008 die gesetzliche Einführung eines Discard-Verbots beschleunigt hat. Das bedeutet, Beifänge dürfen nicht mehr über Bord geworfen werden.
Die EU hat das Verbot seit 2015 für pelagische und industrielle Fischereien in allen EU-Gewässern und für Kabeljau in der Ostsee gesetzlich beschlossen. 
Die vorgenommene Aufnahme baumkurrenfrei gefangener Scholle, ist das weltweit größte Biofischsortiment.

 

Quelle für die folgenden Informationen: www.deutschesee.de

 

 

Kabeljau

 

Der Kabeljau-Bestand der Barentsee befindet sich in einem konstant sehr guten Zustand und auch die Situation in der westlichen und östlichen Ostsee sowie vor Island und Norwegen ist durchweg akzeptabel, so die wissenschaftliche Meinung. Aufgrund von intensiver illegaler Fischerei werden Fänge aus dem Kattegat momentan eher kritisch bewertet. Positiv hervorzuheben ist dagegen die Entwicklung in der östlichen Ostsee - hier hat sich der Kabeljaubestand deutlich erholt und befindet sich in einem guten Zustand. Da insbesondere beim Kabeljau immer wieder die illegale und unregulierte Fischerei (sog. IUU-Fischerei) eine Rolle spielt, ist uns wichtig zu betonen, dass "Deutsche See" garantiert keinen solchen Fisch handelt und/oder verarbeitet. Wir verzichten z.B. auch weitestgehend auf Kabeljau aus dem Nordseebestand, der sich zur Zeit in schlechtem Zustand befindet. Diese Beispiele belegen, dass es immer auf die Betrachtung einzelner Bestände ankommt und es nichts bringt, die gesamte Art Kabeljau zu betrachten. Eine gute und nachhaltige Alternative ist übrigens auch Aquakultur-Kabeljau.

 

Thunfisch

 

Grundsätzlich streicht die „Deutsche See” besonders gefährdete Bestände aus dem Sortiment. So wird die WWF-Kampagne zur Erhaltung des Roten Thunfisches aus dem Mittelmeer durch kompletten Verzicht und Umstellung auf alternative gut gemanagte Bestände des Yellowfin Thunfisches unterstützt. Darüber hinaus hat "Deutsche See" vor kurzem den weissen Thunfisch in sein Programm genommen.

 

Dornhai 

Ein weiteres Beispiel ist der Dornhai, dessen Bauchlappen als Schillerlocken bekannt sind. Er wird von vielen Seiten als bedroht angesehen. "Deutsche See" bezieht Dornhai aus den Gewässern vor der Westküste der USA. Laut der staatlichen US-Organisation "National Marine Fisheries Service" (NMFS) gilt dieser Bestand als nicht mehr überfischt. Der Bestand hat sich in den letzten Jahren aufgrund eines vorübergehenden totalen Fangstopps erholt und entwickelt sich laut NMFS ausgesprochen positiv. Alternativ bezieht "Deutsche See" Ware von der Westküste Kanadas. Nach FAO-Angaben existieren zur Zeit ca. 1 Mrd. Dornhaie.

 

Rotbarsch

Der isländische Rotbarsch-Bestand setzt sich zusammen aus Sebastes marinus und Sebastes mentella. Im Gegensatz zum europäischen Fischereimanagement zeichnet sich das isländische Management grundsätzlich durch einen hohen Grad an Nachhaltigkeit aus. Das Fanggebiet ist strikt begrenzt, unterliegt der strengen Kontrolle isländischer Behörden und der Fang wird ausschließlich mit registrierten und zugelassenen Schiffen betrieben. Darüber hinaus erfolgt die Festlegung der zulässigen Gesamtfangmenge auf der Grundlage wissenschaftlicher Beratung, Discard ist verboten, Jungfische werden durch Sperrungen von Fanggebieten und den Einsatz entsprechender Fanggeräte geschützt - um nur einige nachhaltige Maßnahmen zu nennen.

 

Lachs 

- aus Norwegen, Schottland, Irland, Chile -
Der Lachs von "Deutsche See" wächst in Norwegen in Aquakultur oder als Biolachs kontrolliert in den klaren Gewässern der äußeren Hybriden (Schottland) auf. Heute gilt in Aquakulturen der generelle Wert von max. 25 kg Lachs je m³ Wasser, oftmals wird dieser sogar noch deutlich unterschritten (bei Biofischen z.B. 10 kg/m³ Wasser). Der 25 kg-Wert bedeutet, dass ein Netzgehege aus 2,5% Fisch und 97,5% Wasser besteht. Hinzu kommt, dass bei Lachs aus Aquakultur der Einsatz von z.B. Antibiotika praktisch null ist. 

 

Scholle

-gefangen im Nordostatlantik oder in der Ostsee mit großmaschigen Schleppnetzen-
In der Nordsee gibt es eine Küstenschutzzone, die so genannte Schollenbox, in der ganzjährig Schollen ausschließlich oberhalb der von der EU vorgegebenen Mindestmaße von Fangschiffen bis maximal 300 PS gefangen werden dürfen. "Deutsche See" bringt nur erwachsene Fische in den Verkehr, die mindestens schon einmal abgelaicht haben. Somit wird das Fortbestehen eines Schollenbestandes gewährleistet. Darüber hinaus untersucht "Deutsche See" jede Anlieferung auf so genannte untermaßige und/oder Babyfische und hat alle Lieferanten angewiesen, sämtliche gesetzlichen Vorgaben zur Größe von Fischen strikt einzuhalten. Die Schollenbestände in der Nordsee haben volle Reproduktionskapazitäten und werden nachhaltig bewirtschaftet. Insofern sind sie aus wissenschaftlicher Sicht absolut „im grünen Bereich”. Problematisch sind hier die Fangmethode und der hohe Anteil an Beifang. "Deutsche See" bietet deshalb seit Anfang des Jahres 2008 Scholle aus baumkurrenfreien Fängen an. Diese werden nicht mit Schleppnetzen gefangen, die, wie bei der konventionellen Fangweise üblich, den Boden mit schwerem Gestänge pflugartig aufwühlen und damit Schäden an Tieren und Pflanzen bewirken können.

 

Victoriasee-Barsch 

"Deutsche See" handelt Victoriasee-Barsch, der ausschließlich aus EU-zertifizierten und -zugelassenen Betrieben stammt. Unsere Qualitätssicherung untersucht die Produkte regelmäßig auf Schadstoffe und Schwermetalle sowie auf einen einwandfreien mikrobiologischen Zustand. Hinzu kommen Untersuchungen der zuständigen Veterinärbehörden. Wir sind der Überzeugung, dass die positiven Aspekte für die Region und die Menschen durch den Handel mit Viktoriasee-Barsch bei weitem mögliche negative Aspekte überwiegen. Dies wird im Übrigen auch von Entwicklungshelfern vor Ort bestätigt. Ein "Deutsche See" Team war noch im Frühjahr 2009 vor Ort und hat sich persönlich von der guten Situation der Bestände und Betriebe überzeugt. Zusätzlich hat "Deutsche See" seit Juni 2009 eigens zertifizierten Victoriaseebarsch aus der Region Bukoba in Tansania im Sortiment, dessen Fang und Verarbeitung besonderen Nachhaltigkeitskriterien und sozialem Engagement vor Ort unterliegen. 

 

Fleisch: Bunte Bentheimer

"Erhalten durch Aufessen" Artenschutz mit besonderen Gerichten

Das Bunte Bentheimer Schwein ist eine vom Aussterben bedrohte Nutztierart. Ihr Fleisch ist nicht nur besonders schmackhaft und nährwertreich, sie tun auch der Umwelt gut. Genügsam, robust, stressresistent und an die regionalen Gegebenheiten bestens angepasst, bereichern sie Mensch und Natur. 

 

Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm möchte ebenfalls einen Beitrag zum Erhalt dieser Rasse leisten und baut einen Vertriebskanal über seine Fleischerfachgeschäfte auf. Mit der Vermarktung von bedrohten Tierarten schlägt NEULAND zwei Fliegen mit einer Klappe: Einen Betrag zum Erhalt der Biodiversität und erstklassige Fleischqualität für die Vertriebspartner.

"Für uns ist es paradox, dass gerade Tierarten, die sich über lange Zeiträume an regionale Gegebenheiten angepasst haben, die äußerst robust und genügsam sind, jetzt vom Aussterben bedroht sind. Mit einem etablierten Vertriebsnetz will NEULAND einen wichtigen Beitrag leisten, um die Wirtschaftlichkeit des Engagements von Vereinen und Initiativen, wie die zum Erhalt des Bunten Bentheimer Schweins zu gewährleisten," erklärt Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer des NEULAND e.V.

 

Bunte Bentheimer

Als in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die enorme Vielfalt der regional verankerten Haustierrassen stark zurückging, verlor die Landwirtschaft in Besorgnis erregendem Maße überlebenswichtige genetische Ressourcen. Rassen, die den dortigen Verhältnissen bestens angepasst waren, wurden zugunsten ertragreicher Hochleistungsrassen minimiert. 

Viele alte Haustierrassen verschwanden von der Bildfläche oder gerieten an den Rand des Aussterbens. Eine davon war das Bunte Bentheimer Schwein. Es geriet Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts in die Mühle des sich ändernden Verbraucherverhaltens und -geschmacks. Fettarmes Fleisch war nun angesagt - das konnten die Bunten Bentheimer nicht liefern und so wurde die Zucht Stück für Stück aufgegeben - bis nur noch wenige Dutzend Zuchttiere in Deutschland vorhanden waren. Schließlich nahmen Ende der neunziger Jahre engagierte Züchter das Heft in die Hand und begannen, sich um die koordinierte Zucht und damit um das Überleben dieser einzigartigen Schweinerasse zu kümmern.

 

 

Rezepte

Hado Kochbuch

Die besten Hado-Rezepte zum Nachkochen!

Kontakt

Anregungen oder Wünsche?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Mitarbeiterrestaurants, bei Rückfragen, Anregungen oder individuellen Wünschen können Sie sich gern an Herrn Sattler wenden.

Telefonisch unter: +49 (173) 7068923
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