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Was wir tun

Kollege Roboter: Die Zukunft der Zusammenarbeit

Vor Millionen von Jahren hat einer unserer Vorfahren einen Stein aufgehoben und ihn als Hammer genutzt. Das erste Werkzeug war geboren. Im heutigen China arbeiten Dr. Wang und sein Team am nächsten Schritt in der Evolution: Sie bringen Robotern bei, wie sie Gegenstände greifen und einsetzen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Menschen und Roboter Seite an Seite arbeiten. Eine Welt, in der Sie einen Roboter mit einer einfachen Handbewegung steuern, um eine Kiste zu heben oder ein Werkzeug präzise anzureichen. Und eine Welt, in der wir die Lernfähigkeit des Menschen mit der Präzision und Kraft eines Roboters kombinieren – um unser Leben einfacher und sicherer zu machen und vielleicht auch zu bereichern.

 

An dieser Vision arbeiten Dr. Wang und sein Team. Sie gehören zu einem Projekt-Team, das sich mit autonomen Systemen in der Automatisierungstechnik beschäftigt. Sie betreiben Grundlagenforschung und testen Technologien für Produktionsprozesse der Zukunft.

 

In ihrem Labor im pulsierenden Peking arbeiten sie daran, die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter zu ermöglichen. Tastaturen und Bildschirme sucht man hier vergeblich. Mit neuen Ansätzen und intelligenter Technologie ist es ihnen gelungen einen Kommunikationskanal zwischen Mensch und Maschine zu entwickeln.

Faszination Roboter

Wie die meisten Kinder hat auch Dr. Wang Roboter geliebt. Seine Leidenschaft hat ihn über die Universität bis hin zur Professur begleitet, wo er in seiner Freizeit Robotik-Kurse besuchte. Erst bei Siemens bekam er die Möglichkeit, an einem echten Roboter zu arbeiten. Dr. Wang konnte seine Leidenschaft zum Beruf machen.

 

Seit etwas länger als einem Jahr arbeitet er nun am Datenhandschuh: Ein Werkzeug mit dem Menschen einen Roboterarm kontrollieren und steuern können. Über verschiedene Sensoren sammelt und übersetzt der Handschuh die Bewegungen der Hand und übermittelt diese Befehle an den Roboterarm. Bald wird der Handschuh auch in der Lage sein, das exakte Maß an Krafteinsatz zu übermitteln. So kann ein Mensch mit dem Roboterarm schwere Dinge heben, Werkzeuge und Komponenten transportieren oder Produkte zusammenbauen.

 

Im Moment ist eine rege Debatte darüber im Gange, ob Roboter Menschen ersetzen und überflüssig machen werden. Dr. Wang ist allerdings der Meinung, dass Mensch und Roboter zukünftig Seite an Seite arbeiten werden und sie trainiert werden können um die Aufgaben zu übernehmen, die langweilig oder gefährlich sind, oder für die Roboter einfach besser und kräftiger ausgestattet sind.

Roboter faszinieren mich, seit ich klein bin. Endlich kann ich an einem echten arbeiten. Deshalb bin ich bei Siemens.

Dr. Wang Zi Jian, Experte Forschung & Entwicklung

Drucksensoren an den Fingerspitzen des Roboterarms senden Signale an den Handschuh und seinen Träger. So fühlt man den Griff des Roboters, als würde man selbst etwas anfassen. Auf diese Weise treffen die menschliche Intelligenz und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, auf die Kraft und Präzision des Roboters. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für noch komplexere, schwierigere und spannendere Herausforderungen.

 

Durch Gesten wird ein Fahrzeug-Konstrukteur in Zukunft eine Maschine steuern können, die ein Auto zusammenbaut. Dabei spürt er die einzelnen Teile so, als würde er sie selbst in der Hand halten. Mühsame und anstrengende Arbeiten können so leicht und effizient mit Hilfe des Roboters erledigt werden.

 

 „Sobald dieser Kommunikationskanal zwischen Mensch und Roboter ohne Einschränkungen funktioniert, können wir alles steuern.“ Von Robotern, die Neurochirurgen bei komplizierten Operationen am Hirn assistieren, bis hin zu Fabrik-Robotern, die Chemikalien transportieren und mischen – wichtige Aufgaben, die für den Menschen gefährlich sein können. Die Möglichkeiten, wie Mensch und Roboter zusammenarbeiten können, sind unendlich.

Die Tür für echten Fortschitt öffnen

Die Hauptaufgabe des Datenhandschuhs ist es zu interagieren. Das heißt, wenn ein Roboter an der Seite eines Menschen arbeitet, kann dieser mit dem Roboter kommunizieren.

 „Irgendwann werden Roboter in der Lage sein, menschliche Absichten zu erkennen.“ sagt Dr. Wang. Wenn zum Beispiel jemand am Arbeitsplatz stürzt, kann der Roboter erkennen, dass Hilfe notwendig ist und aktiv werden. Oder wenn ein Werkzeug herunterfällt, kann der Roboter es aufheben und anreichen – ganz ohne Anweisung.

 

In der fernen Zukunft, also in 50 oder mehr Jahren, sieht Dr. Wang eine noch intuitivere Kommunikation zwischen Mensch und Roboter. Roboter werden Anweisungen aus dem Kopf des Menschen erhalten können. Das ermöglicht eine wirklich einzigartige Zusammenarbeit. „Sie wollen, dass der Roboter Ihnen ein Werkzeug holt? Denken Sie es einfach.“

 

„Im Moment gibt es viele Industrie-Roboter, die allein, in einem abgeschlossenen Käfig vor sich hinarbeiten.“ Mit seiner Leidenschaft und Expertise gelang es Dr. Wang, die Tür zwischen Mensch und Roboter zu öffnen, denn der echte Fortschritt für die Menschheit beginnt mit der Zusammenarbeit der beiden.