Bitte benutzen Sie einen anderen Browser

Sie nutzen einen Browser, der nicht vollständig unterstützt wird. Bitte beachten Sie, dass Darstellung und Bedienbarkeit dieser Seite möglicherweise eingeschränkt sind. Zur optimalen Nutzbarkeit empfehlen wir den Download eines unterstützten Browsers in der neuesten Version:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Mit dem aktuellen Browser fortfahren
„Dass ich sowohl Elektro, als auch Mechanik in einem Beruf habe und erlerne“, ist für Kevin Lehmeyer, Auszubildender zum Mechatroniker bei Siemens das Coolste an seinem Job. Neben der Berufsschule verbringt er seine Zeit während der Ausbildung direkt im Werk und ist mit dem Bearbeiten und Fertigstellen von Werkstücken beschäftigt. Was ist wichtig für eine Ausbildung in diesem Bereich? „Man sollte mit Stress umgehen können, man sollte teamfähig sein, des Weiteren sollte man gute Noten in Mathe, Englisch und Physik haben.“

Wir machen eine Ausbildung zum Mechatroniker

Unsere Azubis Kevin Lehmeyer und Emily Greulich geben Einblicke in ihre Ausbildung.

Elektronik und Mechanik in einem Beruf – das begeistert unsere Auszubildenden. Warum das gerade auch etwas für junge Frauen ist, davon erfahren Sie mehr in unseren Interviews.

Meine Erfahrungen in der Ausbildung

Mein Name ist Emily Greulich, ich komme aus Berlin und bin 22 Jahre alt. Ich mache bei Siemens eine Ausbildung zur Mechatronikerin und befinde mich momentan am Ende meines zweiten Ausbildungsjahres.

Wie sind Sie zu dieser Ausbildung gekommen? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?
Ich habe mich nach meinem Abitur in einigen verschiedenen Berufsfeldern versucht. Ich habe eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation begonnen, aber recht schnell gemerkt, dass ein reiner Bürojob auf Dauer nichts für mich ist. Anschließend habe ich im Rahmen eines FsJ ein Jahr im Kindergarten gearbeitet und mich parallel über weitere Ausbildungsberufe informiert. Und da ich in diesem Jahr gemerkt habe, dass ich gerne mit meinen Händen arbeite und beim Arbeiten „etwas in die Hand nehmen“ möchte, kam für mich nur eine technische Ausbildung in Frage. Meine Wahl fiel dann auch ziemlich schnell auf die Ausbildung zur Mechatronikerin, da diese viele Bereiche vereint, die mich interessieren.

 

Warum haben Sie sich für Siemens entschieden?
Siemens ist ein weltweit agierendes Unternehmen, welches einem deutlich mehr Möglichkeiten bietet als eine kleinere Firma. Gerade die Aufstiegmöglichkeiten in so einer großen Firma haben mich überzeugt, bei Siemens einzusteigen.

 

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag im Betrieb, in der Berufsschule und im Siemens-Trainingscenter für Sie aus?
Momentan spielt sich meine Ausbildung im Werkstattbereich unserer Berufsschule ab. Hier beginnt mein Tag um 7 Uhr. In dieser Woche bearbeiten wir das Thema „elektrische Maschinen“. Oft wird morgens das Gelernte vom Vortag wiederholt, um darauf den Tag über aufzubauen. Wir entwickeln mit der Klasse gemeinsam einen Stromlaufplan zu einer Schaltung und bauen diese dann an speziellen Labortischen auf und lernen so, die Motoren anzuschließen und zu verstehen. Die Themen werden uns natürlich auch theoretisch erklärt und alle unsere Fragen ausführlich geklärt, die sich während des praktischen Übungsteils ergeben haben. Um 15 Uhr haben wir dann Feierabend.


Gab es für Sie überraschende Erfahrungen?
Zu Beginn meiner Ausbildung hätte ich nie gedacht, dass mir der elektrotechnische Anteil so viel Spaß macht. Auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, einen Stromlaufplan zu entwickeln, ist es ein wirklich tolles Gefühl, wenn am Ende alles funktioniert.

 

Was macht Ihnen in Ihrer Ausbildung am meisten Spaß?
Eindeutig die Projekte in unserer Werkstattzeit. Es macht wirklich Spaß, selbstständig zu arbeiten und am Ende mit seinem Team die Aufgabe bewältigt zu haben. Natürlich wird es auch manchmal stressig und man hat die Befürchtung, dass man nicht rechtzeitig fertig wird, aber bisher haben wir es immer geschafft und das ist immer ein tolles Gefühl.

 

Wo – in welchem Bereich – können Sie überall eingesetzt werden?
Im Werk kann ich in vielen Bereichen eingesetzt werden. Zum Beispiel im Prüffeld, in dem die fertigen Maschinen geprüft werden, bevor sie zum Kunden kommen. Diese Abteilung wäre dann sehr „elektrolastig“. Alternativ kann man auch in der Fertigung eingesetzt werden. Da hilft man dann bei der Montage der Maschinen. Diese Abteilungen sind dann zwar körperlich anstrengender, aber man steht auch oft vor spannenden Problemen, die gelöst werden wollen, da bei uns keine Maschine wie die andere ist.

 

Was war Ihr spannendstes Projekt bisher?
Unser spannendstes Projekt war im ersten Ausbildungsjahr. Bei dem Projekt wurden wir in Zweiergruppen aufgeteilt und haben nur eine Funktionsbeschreibung für einen Schaltschrank erhalten. Dabei hatten alle Gruppen eine andere Funktion. Wir mussten alle Schaltpläne, technischen Zeichnungen und Protokolle selbst entwickeln. Auch haben viele von uns zum ersten Mal einen Projektstrukturplan und einen Projektablaufplan entwickelt. Im Nachhinein war das Projekt so spannend, weil noch niemand aus unserer Klasse bisher so komplexe Stromlaufpläne gezeichnet hatte. Außerdem konnten wir erst ganz am Ende des Projektes testen, ob unsere Schaltung wirklich funktioniert. Zudem sind immer wieder neue Probleme aufgetaucht, die wir aber alle gut lösen konnten. Auch die Präsentation unseres Ergebnisses vor unserem Ausbilder, der Schulleitung und vielen unserer Chefs war sehr spannend und wir waren sehr nervös. Aber danach waren wir sehr stolz.

 

Was genau war da Ihre Aufgabe?
Meine Aufgabe war es zum einen, mit meinem Teampartner alle Pläne zu entwickeln, aber auch das ganze Projekt zu dokumentieren. Also immer alle Unterlagen beisammenzuhalten und den Überblick zu behalten, was noch erledigt werden muss und das natürlich auch passend zu unserem Zeitplan.

 

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung?
Ich möchte erst mal ein bisschen bei uns im Werk als Mechatronikerin arbeiten und danach auf jeden Fall noch Weiterbildungen machen oder vielleicht sogar in diesem Bereich weiterstudieren. Was genau, weiß ich noch nicht, aber ich bin auf jeden Fall gespannt, in welche Richtung sich meine Karriere entwickelt. Es gibt ja so viele Möglichkeiten, auch gerade hier bei Siemens.

 

Was raten Sie allen, die sich für Ihre Ausbildung interessieren?
Wenn ihr euch wirklich für die Themen interessiert und ihr Fragen wie „Warum dreht sich ein Motor?“ spannend findet, ist die Ausbildung auf jeden Fall das Richtige für euch und ihr solltet euch um einen Ausbildungsplatz bemühen.

 

Und an die jungen Frauen kann ich nur sagen, dass ihr euch noch viel mehr trauen solltet, einen technischen Beruf zu lernen, wenn ihr gerne möchtet. Es macht wirklich Spaß und jede sollte doch das tun, worauf sie Lust hat, und sich nicht davon abschrecken lassen, dass man hauptsächlich mit Männern zusammenarbeitet. Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht, ganz im Gegenteil.

Arbeiten bei Siemens

Nachhaltige Ausbildung und duales Studium

Eine gute Ausbildung ist das beste Kapital für die Zukunft  für Sie persönlich und für uns als Unternehmen. Wir möchten unsere Auszubildenden und dual Studierenden darauf vorbereiten, gemeinsam mit uns in einer digitalisierten Welt das Leben der Menschen heute zu verbessern und bleibende Werte für künftige Generationen zu schaffen. Wir freuen uns auf Sie.

Starten Sie jetzt Ihre Karriere bei uns!
Ausbildungsplatz finden