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„Ich mag besonders an der Ausbildung, dass man sowohl einen praktischen Teil hat als auch einen theoretischen. Das ist viel abwechslungsreicher so.“ Kim Auth, dual Studierende Maschinenbau mit Ausbildung zur Industriemechanikerin bei Siemens hat sich, nach kurzen Einblicken in die Metallbearbeitung, für das duale Studium beworben. Was sollte man mitbringen? „Man muss für die Ausbildung handwerklich veranlagt sein. Wenn man nichts mit einer Säge oder Feile anfangen kann, ist das schlecht.“

Wir studieren Maschinenbau

Die Studentinnen Kim Auth, Jessica Heinicke und Leonie Schlamp berichten über ihr duales Studium.

Handwerkliche Begabung, also wissen, was man mit einer Säge oder Feile tun kann, neugierig sein und Herausforderungen lieben – warum man das braucht, erzählen unsere Studentinnen im Interview.

Jessica Heinickes Erfahrungen im Studium

Mein Name ist Jessica Heinicke, ich bin 25 Jahre alt und wohne in Berlin. Nach meinem Abitur habe ich mich für ein duales Studium bei Siemens entschieden. Nachdem ich das duale Studium erfolgreich absolviert hatte, gab mir Siemens die Chance, als Fact Finder im Außendienst meine Karriere weiter auszubauen.

Wie sind Sie zu diesem Studiengang gekommen? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?
Durch Internetrecherche bin ich auf das duale Studium zum Bachelor of Engineering Maschinenbau inkl.einer Ausbildung zur Industriemechanikerin aufmerksam geworden. Sofort habe ich die Online-Bewerbung abgeschickt und am Online Assessment teilgenommen. Somit waren auch schon die ersten Hürden genommen oder besser ausgedrückt: der Grundstein gelegt.

 

Warum haben Sie sich für Siemens entschieden?
Es begeistert mich, in einem der größten Konzerne der Welt zu arbeiten, insbesondere da Siemens viel Wert auf soziale Aspekte der Mitarbeiter und Mitmenschen legt. Auch die Zukunftsorientierung und das Nachhaltigkeitsstreben des Konzerns sprechen mich sehr an.

 

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag im Betrieb, in der Hochschule und im Siemens-Trainingscenter für Sie aus?
In den Semesterferien konnte ich die theoretisch erworbenen Kenntnisse des Studiums in der Siemens-Ausbildung in praktischer Art und Weise umsetzen. Der Ausbildungsbeginn war um 7 Uhr in der Werkstatt, und dort habe ich die Grundlagen des Maschinen- und Anlagenbaus vermittelt bekommen. Nach dem Abschluss der Ausbildung konnte ich weitere Erfahrungen in unterschiedlichen Fachabteilungen sammeln. Dort wurde auch meine Begeisterung für den Job als Fact Finder im Außendienst geweckt.


Gab es für Sie überraschende Erfahrungen?
Durch spezielle Trainings und Ausflüge während des dualen Studiums, die Siemens mir ermöglichte, konnte ich bei Tests einer Versuchsgasturbine der neuesten Generation in Irsching dabei sein. Die immensen Kräfte, die in einer Gasturbine wirken, sind mir erst dort bewusst geworden. Als beim Start der Gasturbine kritische Drehzahlen durchfahren wurden, fing der Boden zu beben an.

 

Was macht Ihnen in Ihrem Studium am meisten Spaß?
Mich begeistert die Vielfalt dieses dualen Studiums. Die Kombination der theoretischen Elemente des Studiums und der Ausbildung im Zusammenspiel mit der praktischen Arbeit in den Fachabteilungen und in der Werkstatt. So konnte ich das Erlernte aus mehreren Blickwinkeln betrachten und hinterfragen.

 

Wo – in welchem Bereich – können Sie überall eingesetzt werden?
Das Einsatzspektrum ist sehr vielfältig, an sich könnte man mit dieser Ausbildung eine Maschine in jeder Lebenszyklus begleiten. Von der konzeptionellen Entwicklung eines Produkts über die Konstruktion und Berechnung, weitergehend zur Produktion und Inbetriebnahme sowie bei der Wartung.

 

Was war Ihr spannendstes Projekt bisher?
Während meiner Zeit in einer Fachabteilung war ich Teil eines Teams im Testcenter Berlin, die eine Befundaufnahme an den Prototypen einer Gasturbine durchgeführt hat.

 

Was genau war da Ihre Aufgabe?
Ich war Fact Finder Trainee und habe die Befundaufnahme begleitet und dokumentiert.

 

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?
Ich habe mich als Fact Finder/Befundaufnehmer beworben für den weltweiten Service an Gasturbinen. Seit knapp zwei Jahren mache ich diesen Job. Jedes Projekt ist eine neue Herausforderung, und Langeweile ist bis jetzt noch nicht aufgekommen. Durch diesen Job habe ich nicht nur berufliche Erfahrungen gesammelt, sondern auch die Möglichkeit bekommen, andere Länder zu sehen und in einem Team mit Kollegen vor Ort zu arbeiten.

 

Was raten Sie allen, die sich für Ihren Studiengang interessieren?
Eine gute Grundvoraussetzung ist, die Herausforderung zu lieben und neugierig zu sein.

Leonie Schlamps Erfahrungen im Studium

Mein Name ist Leonie Schlamp. Ich bin 27 Jahre alt. Nach dem Abitur habe ich 2008 das duale Studium bei der Siemens AG angefangen und es 2012 beendet. Anschließend habe ich ein Masterstudium absolviert und bin seit 2013 im Bereich Energy Management Mittelspannung als Konstrukteurin angestellt.

Wie sind Sie zu diesem Studiengang gekommen? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

Ich habe online nach dualen Studiengängen im technischen Bereich recherchiert. 2008 waren duale Studiengänge noch nicht so verbreitet und ich fand die Idee interessant, in nur vier Jahren zwei berufsbefähigende Abschlüsse zu erreichen. Dabei stellte ich mir die Verknüpfung von Theorie und Praxis als großen Vorteil vor. Die Ausbildung hat mir schon während des Studiums gerade bei praktischen Bezügen sehr weitergeholfen.

 

Warum haben Sie sich für Siemens entschieden?

Siemens ist ein breit aufgestelltes, global agierendes Unternehmen, mit einer langen, erfolgreichen Geschichte. Die Vielfalt an Möglichkeiten schien mir für meine berufliche Entwicklung genau das Richtige. Und genau diese Annahme hat sich bewahrheitet. Ich war während des dualen Studiums für sechs Wochen in Spanien in einem Gasturbinenkraftwerk zur Revision und im Zuge des Masterstudiums absolvierte ich ein sechsmonatiges Praktikum bei der Siemens SAS in Frankreich, Paris.

 

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag im Betrieb, in der Hochschule und im Siemens-Trainingscenter für Sie aus?

Während des Semesters ging ich ganz normal zu den Vorlesungen, Praktika und schrieb Klausuren. In den Semesterferien absolvierte ich meine Ausbildung zur Industriemechanikerin in der SPE. Dort lernten wir an kleinen Projekten die Grundferigkeiten des manuellen Zerspanens wie Sägen und Feilen und später die maschinellen Fertigkeiten wie Bohren, Fräsen und Drehen. Die Aufgaben wurde komplexer, beispielsweise mussten selbstgefertigte Baugruppen auch pneumatisch angetrieben werden. Häufig lösten wir die Aufgaben im Team, um schneller voranzukommen.

 

Gab es für Sie überraschende Erfahrungen?

Ich war angenehm überrascht, dass ich als junge Frau genauso behandelt wurde wie meine männlichen Kollegen. Auch während der Praktika, in der Ausbildungswerkstatt oder beim Praxiseinsatz in Spanien sowie in der Wartung und Instandhaltung im Gasturbinenwerk Berlin war das nie ein Problem.

 

Was macht Ihnen in Ihrem Studium am meisten Spaß?

Ich war sehr stolz auf meine erste selbstgefertigte Baugruppe. Den Weg zu verfolgen von der Idee, über die technische Zeichnung bis zur Fertigung und dann Montage ist schon aufregend.

 

Wo – in welchem Bereich – können Sie überall eingesetzt werden?

Als Industriemechanikerin mit einem Bachelor auf Engineering kann ich überall arbeiten, wo technische Aspekte bearbeitet werden. Durch die Ausbildung habe ich auch einen Bezug zur Fertigung und der Schwerpunkt des Bachelorstudiums lag in der Konstruktion. Zurzeit arbeite ich in der Produktbetreuung. Das ist der Bereich des Produktlebenszykluses, wenn das Produkt marktfähig ist und Kundenwünsche umgesetzt werden müssen.

 

Was war Ihr spannendstes Projekt bisher?

Das spannendste Projekt in der Ausbildung waren die sechs Wochen in Spanien. Hier nahmen wir als Industriemechaniker an einer Revision einer Gasturbine des Kraftwerkes in Sagunto teil. 

 

Was genau war da Ihre Aufgabe?

Wir haben die erfahrenen Monteure unterstützt. Etwa bei der Schaufeldemontage geholfen, Prüfprotokolle von ITH-Dehnschrauben aufgenommen, Madenschrauben ausgefräst, um nur ein paar Tätigkeiten zu nennen. Die Kommunikation lief auf Englisch und ich habe auch ein paar Worte Spanisch gelernt.

 

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?

Nach meinem dualen Studium Maschinenbau Fachrichtung Konstruktion habe ich noch einen Master im Projektmanagement absolviert. Während des Masterstudiums war ich als Werkstudent bei der Siemens AG tätig und konnte so weitere praktische Erfahrungen sammeln. Die im Masterstudium vermittelten kaufmännischen und organisatorischen Inhalte sind in der heutigen Zeit auch für einen Ingenieur wichtig.

 

Was raten Sie allen, die sich für Ihren Studiengang interessieren?

Bewerbt euch zeitig genug. Hab auch als Mädchen keine Scheu vor technischen Inhalten. Mir hat die Ausbildung viel Spaß gemacht und sie war der beste Einstieg in die Siemens AG.

Arbeiten bei Siemens

Nachhaltige Ausbildung und duales Studium

Eine gute Ausbildung ist das beste Kapital für die Zukunft  für Sie persönlich und für uns als Unternehmen. Wir möchten unsere Auszubildenden und dual Studierenden darauf vorbereiten, gemeinsam mit uns in einer digitalisierten Welt das Leben der Menschen heute zu verbessern und bleibende Werte für künftige Generationen zu schaffen. Wir freuen uns auf Sie.

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