Bitte benutzen Sie einen anderen Browser

Sie nutzen einen Browser, der nicht vollständig unterstützt wird. Bitte beachten Sie, dass Darstellung und Bedienbarkeit dieser Seite möglicherweise eingeschränkt sind. Zur optimalen Nutzbarkeit empfehlen wir den Download eines unterstützten Browsers in der neuesten Version:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Mit dem aktuellen Browser fortfahren
Interview mit Pia Volkmann (2:14 min)

Wir studieren International Management

Unsere Studierenden Pia Volkwein, Benita Hinsen und Julia Esser berichten aus einem abwechslungsreichen dualen Studium.

Wie sie in verschiedene Bereiche reinschnuppern und dadurch ihr eigenes Entwicklungspotenzial entdecken konnten – davon berichten unsere drei Studentinnen. Erfahren Sie mehr in unseren Interviews.

Meine Erfahrungen im Studium

Mein Name ist Benita Hinsen, ich bin 23 Jahre alt und habe im April 2016 mein Zertifikat zum Bachelor of Arts in International Management erhalten. Mit diesem Zertifikat habe ich mein duales Studium mit Siemens und in diesem Rahmen auch meine Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich bestanden. Nach meiner Ausbildung wurde ich von Siemens übernommen und arbeite jetzt in der Ausbildungsabteilung. Durch meinen Job habe ich nun die Siemens-Ausbildung von beiden Seiten kennenlernen dürfen.  

 

Mein Name ist Julia Esser. Ich komme aus der Nähe von Köln und habe nach meinem Abitur ein duales Studium bei Siemens begonnen. Nachdem ich die Ausbildung und das Studium erfolgreich abgeschlossen habe, wurde ich bei Siemens übernommen, arbeite nun bei der Siemens Professional Education und betreue die derzeitigen Industriekaufleute und dual Studierenden.

Wie sind Sie zu diesem Studiengang gekommen? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

Hinsen:  Während meiner Schulzeit musste ich ein Betriebspraktikum durchlaufen. Im Bekanntenkreis meiner Eltern ist eine Siemens-Mitarbeiterin, die mein Interesse für dieses Unternehmen geweckt hat. Nach meinem Praktikum bei Siemens stand für mich fest: Bei Siemens möchte ich gerne arbeiten.

 

Esser:  Begonnen hat es mit einem Schulpraktikum in der Siemens-Niederlassung in Köln, bei dem ich unter anderem auch eine kaufmännische Auszubildende kennengelernt habe. Gegen Ende der Schulzeit haben wir dann verschiedene Messen, wie etwa die Einstieg-Abi-Messe besucht, bei denen mir der Siemens-Stand aufgefallen ist. Weitere Informationen über Siemens und die kaufmännischen Ausbildungsgänge habe ich über das Internet und von meinem Vater erhalten, der ebenfalls bei Siemens arbeitet.

 

Warum haben Sie sich für Siemens entschieden?

Hinsen:  Während meines Praktikums bei Siemens habe ich das Unternehmen und das Arbeitsleben bei Siemens kennengelernt. Die Arbeitsatmosphäre und der nette Umgang mit Kolleginnen und Kollegen haben mich begeistert. Auch die verschiedenen Bereiche und Möglichkeiten, sich zu entwickeln, haben mich begeistert. Wenn ich einmal im Ausland arbeiten möchte, habe ich die Auswahl von über 200 Ländern. Dabei kann ich den Wohnort wechseln, muss mir aber keinen neuen Arbeitgeber suchen. Die Vielfalt, die Siemens bietet, hat mich überzeugt.

 

Esser:  Zum einen wegen des Unternehmens an sich. Siemens ist ein internationales Unternehmen, das eine breite Produktpalette anbietet und dadurch Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven in vielen verschiedenen Bereichen und Ländern bietet. Zum anderen hat mich der Aufbau des Ausbildungsganges besonders angesprochen. Das Blockmodell – unterteilt in Schul-, Studien- und Praxisphasen – war für mich die passendste Möglichkeit.

 

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag im Betrieb, in der Hochschule und im Siemens-Trainingscenter für Sie aus?

 

Praxiseinsatz:

Im kaufmännischen Bereich rotiert man als Azubi durch unterschiedliche Bereiche. So lernt man das Unternehmen ganzheitlich kennen und kann in unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern. Das gibt einem die Möglichkeit, bis zum Ausbildungsende eine Vorstellung zu entwickeln, welche Abteilung einen als Übernahmeabteilung besonders interessiert. So gesehen gibt es also keinen richtig typischen Beispieltag, weil jede Praxisphase anders ist. Meistens bekommt man Aufgaben oder kleinere Projekte übertragen, an denen man eigenständig arbeiten kann. Ein Mitarbeiter ist für einen verantwortlich und zeigt einem die Prozesse und Vorgehensweisen. In manchen Abteilungen kann man mit auf Baustellen fahren, Kundenbesuche begleiten und Teammeetings miterleben. Jede Praxisphase bietet andere spannende Themen und auch Herausforderungen.

 

Hochschule:

Ein Vorteil des Studiengangs ist, dass eine Blockbeschulung erfolgt. Das heißt, man hat einige Wochen Praxis, dann Hochschule, dann Unterricht im Siemens-Trainingscenter, und das immer abwechselnd. Man kann sich also sehr gut auf eine Phase konzentrieren. Das Studium erfolgte an der FOM in Essen, tagsüber und nicht wie bei vielen Studiengängen in überfüllten Hörsälen, sondern im Klassenverband mit den Siemens-Kommilitonen. So hört man gemeinsam Vorlesungen wie beispielsweise Management Basics, Wirtschaftsethik und Finance & Controlling. Manche Vorlesungen sind in Englisch, manche in Deutsch. Diejenigen von uns, die von weiter weg kommen, wie beispielsweise Julia Esser, haben zeitweise in Essen im Berufsbildungshotel gewohnt.

 

Siemens-Trainingscenter:

Wir wurden in der Siemens-eigenen Schule am Siemens-Standort Essen unterrichtet. So konnten unsere Dozenten den Unterricht und das Lerntempo unserer Gruppe anpassen. Durch die enge Kooperation mit der FOM wurden Studien- und Ausbildungsinhalte so abgestimmt, dass wir die Themen nicht doppelt machen mussten. Im Unterricht haben wir Themen gelernt wie Bilanzierung, Produktion oder Wirtschaftsmathe. Auch hier waren wir mit denselben Leuten in einer Gruppe, sodass sich viele Freundschaften entwickelt haben.


Gab es für Sie überraschende Erfahrungen?
Vor dem dualen Studium hätte ich nicht gedacht, welchen Entwicklungsprozess man durchlaufen würde. Besonders deutlich kann man das in Bezug auf Präsentationen erkennen. Zu Beginn der Ausbildung hat man es vielen von uns angesehen, dass es ihnen unangenehm war, vor Leuten zu sprechen, und sie verloren oft den Faden beim Sprechen. Mittlerweile stehen wir wesentlich selbstbewusster vor einer Gruppe, und eine Präsentation bereitet einem keine unruhigen Nächte mehr. Uns hat es überrascht, wie viel Verantwortung man teilweise in den Abteilungen übertragen bekommt, beispielsweise die Preisverhandlung mit einem Lieferanten oder die Abrechnung eines großen Auftrages.


Was macht Ihnen in Ihrem Studium am meisten Spaß?
Für uns war es immer spannend, die Verzahnung von Theorie und Praxis mitzuerleben und zu sehen, wie theoretische Inhalte, die wir im Unterricht gelernt haben, im täglichen Alltagsleben umgesetzt werden. Darüber hinaus fanden wir es spannend, die unterschiedlichen Tätigkeiten und Aufgaben der Kolleginnen und Kollegen begleiten zu können. Je länger man sich in der Ausbildung befindet, desto mehr unterschiedliche Bereiche lernt man kennen, und versteht nach und nach die Zusammenhänge der Prozesse. Außerdem hat es uns gefallen, einzelne Projekte übertragen zu bekommen und diese im Laufe des Einsatzes eigenständig zu bearbeiten.


Wo – in welchem Bereich – können Sie überall eingesetzt werden?
Mit unserer Ausbildung und unserem Studium können wir in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Wenn man gerne mit Zahlen jongliert, kann man ins Rechnungswesen oder Controlling, wenn man gerne mit dem Produkt zu tun hat, bietet sich eine Aufgabe in der Projektleitung oder im Einkauf an. Wenn man nicht so gerne mit Zahlen arbeitet, kann man in den Personal- oder Marketingbereich gehen. Im Vertrieb gibt es ebenfalls die Möglichkeit, spannende Aufgaben zu übernehmen. Im Prinzip kann ich überall dort arbeiten, wo betriebswirtschaftliche und kaufmännische Prozesse gesteuert werden. Durch den zusätzlichen Business-Englisch-Unterricht bei Siemens und an der FOM können wir auch international eingesetzt werden.


Was war Ihr spannendstes Projekt bisher?
Hinsen:  Spannend war für mich die Auslandsphase im Rahmen meiner Ausbildung. Hier durfte ich in Norwegen einmal ein anderes Land und eine andere Arbeitskultur kennenlernen.

 

Esser:  In einer Abteilung war ich für längere Zeit eingesetzt und durfte dort direkt an dem "größten" Projekt der Abteilung mitarbeiten.

 

Was genau war da Ihre Aufgabe?
Hinsen:  In Norwegen habe ich einem kaufmännischen Projektleiter über die Schulter geschaut und im Kostencontrolling mit unterstützt.

Esser:
  Ich habe monatlich geprüft, wie weit das Projekt fortgeschritten war, habe die bis dahin aufgelaufenen Kosten gesammelt und dem Kunden in Rechnung gestellt. Zusätzlich habe ich das Projekt vor Ort besichtigt und an den regelmäßigen Projektstatussitzungen teilgenommen.

 

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?
Hinsen:  Nach dem Abschluss meines dualen Studiums habe ich eine Tätigkeit in der Ausbildungsabteilung übernommen. Hier habe ich einen sehr vielfältigen Aufgabenbereich. Was ich danach mache, weiß ich noch nicht, es gibt so viele Möglichkeiten.

Esser:
  Nach der Einarbeitung überlege ich, nebenberuflich einen Master-Studiengang zu machen. Über die Hochschule und den Studiengang bin ich mir allerdings noch nicht sicher.

 

Was raten Sie allen, die sich für Ihren Studiengang interessieren?
Wir würden jedem raten, sich gut über die Ausbildung und das Studium zu informieren, damit man weiß, was auf einen zukommt. Dann kann man sich besser vorstellen, was einen während der Ausbildungszeit erwartet und in welchen Bereichen man im Anschluss arbeiten kann.



Ansprechpartner und Bewerbertipps

Was macht Sie aus? Was sind Ihre Ziele?

Neben Ihren Noten interessiert uns vor allem Ihre Persönlichkeit. In einem persönlichen Gespräch stellen Sie sich bei uns vor – und wir uns bei Ihnen. So lernen wir uns gegenseitig kennen. Wir fördern ausdrücklich barrierefreie Karrieren und freuen uns auch über Bewerberinnen und Bewerber mit Handicap. Noch ein Tipp: Bevor Sie sich bewerben, machen Sie sich mit unserem Bewerbungsprozess vertraut und bereiten Sie sich mit unserem Bewerbungstrainer „Teste die Tests“ auf das Online-Assessment vor. Viel Erfolg!

Kontakt

Downloads

Bewerberinfos

Arbeiten bei Siemens

Nachhaltige Ausbildung und duales Studium

Eine gute Ausbildung ist das beste Kapital für die Zukunft  für Sie persönlich und für uns als Unternehmen. Wir möchten unsere Auszubildenden und dual Studierenden darauf vorbereiten, gemeinsam mit uns in einer digitalisierten Welt das Leben der Menschen heute zu verbessern und bleibende Werte für künftige Generationen zu schaffen. Wir freuen uns auf Sie.

Starten Sie jetzt Ihre Karriere bei uns!
Studienplatz finden