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„Am Coolsten finde ich die Verzahnung von Theorie und Praxis.“ Außerdem gefällt Vanessa Westphal, dual Studierende der Elektro- und Informationstechnik mit Ausbildung zur Elektronikerin in Automatisierungstechnik bei Siemens dass auch ein Auslandssemester möglich ist. Was ist ihrer Meinung nach wichtig, um in diesem Bereich zu arbeiten? „Ich würde sagen, es ist wichtig, dass man technikaffin ist und logisches Denken und eine praktische Ausbildung hat.“

Wir studieren Elektro- und Informationstechnik

Unsere Studenten Nikola Milosevic und Vanessa Westphal erzählen von ihren Erfahrungen.

Beiden gefällt es, dass Theorie und Praxis so gut miteinander verzahnt sind. Überraschend war, wie hilfreich eine handwerkliche Ausbildung für ein Ingenieurstudium ist und wie sehr sie bei den Praxisübungen unterstützt. Mehr erfahren Sie in den Interviews.

Meine Erfahrungen im Studium

Mein Name ist Nikola Milosevic, ich bin 21 Jahre alt und mache ein duales Studium bei Siemens. Ich werde Bachelor of Engineering in Elektro- und Informationstechnik inklusive einer IHK-Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik.

Wie sind Sie zu diesem Studiengang gekommen? Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

Ein Schulfreund hat mir erzählt, dass er sich bei Siemens beworben hatte. Zu dieser Zeit hielt ich duale Studiengängen für keine gute Idee, weil ich dachte, dass das zu stressig ist. Ich war aber neugierig und habe mich ab da im Internet und auf Berufsmessen über duale Studiengänge bei Siemens informiert.

 

Warum haben Sie sich für Siemens entschieden?
Als mir klar wurde, was ich studieren will und dass ein duales Studium in Betracht kommt, war Siemens aufgrund seines guten Rufs die erste Wahl. Die Ausbildungsinhalte hörten sich außerdem interessant an und die relativ hohe Ausbildungsvergütung hat natürlich auch für Siemens gesprochen.

 

Wie sieht ein typischer Ausbildungstag im Betrieb, in der Hochschule und im Siemens-Trainingscenter für Sie aus?

In den Hochschulphasen sieht ein normaler Tag so aus, dass man entweder zu Vorlesungen geht oder in Seminaren das Gelernte aus den Vorlesungen anwendet beziehungsweise übt. Es werden entweder Übungsaufgaben gestellt und dann mit dem Dozenten verglichen oder der Dozent rechnet diese gleich vor. Ab dem zweiten Semester gibt es auch Praktika, bei denen man die Theorie auch in praktischen Versuchen nachvollziehen kann.

 

In der Ausbildung sieht es schon ganz anders aus. Einen richtigen Alltag gibt es nicht. Der Lernstoff ist in Sequenzen von etwa ein bis zwei Wochen aufgeteilt, die entweder sehr theoretisch oder auch sehr praktisch sein können. Nach mehreren solchen Sequenzen folgt oft ein Projekt, bei dem man eine komplexe Aufgabenstellung bekommt, die in etwa zwei Wochen zu lösen ist. Diese ist oft sehr praktisch, erfordert jedoch sorgfältige Planung und somit auch die theoretische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.

Ab dem zweiten Ausbildungsjahr geht es für die meisten in ihre jeweilige Einsatzabteilung, wo sie die echte Berufspraxis kennenlernen können. Dort fällt der Arbeitsalltag sehr unterschiedlich aus. Ich war bisher sowohl im Büro als auch viel auf Baustellen.


Gab es für Sie überraschende Erfahrungen?
Besonders überraschend war für mich die Tatsache, dass die handwerkliche Ausbildung auch für den Ingenieursberuf sehr nützlich ist. Ich dachte vorher, dass man im Studium schon alles Wichtige lernt und in der Ausbildung nur die Möglichkeit hat, es auch praktisch umzusetzen, aber so war es nicht. Natürlich überschneiden sich die Inhalte, aber in der Betriebspraxis werden oft Fähigkeiten verlangt, die man mit dem bloßen Studium nicht hätte.

 

Was macht Ihnen in Ihrem Studium am meisten Spaß?
Am interessantesten finde ich die Ausbildungsphasen, in denen wir an größeren Projekten arbeiten. Es läuft für gewöhnlich so ab, dass man einen Auftrag vom Ausbilder bekommt und anschließend zwei Wochen Zeit hat, ihn auszuführen. Meistens handelt es sich um eine elektrische Anlage mit mehreren Räumen. Diese soll mit echten Bauteilen auf einer Experimentierwand aufgebaut werden. Die Projekte werden selbstständig geplant und in Teams umgesetzt. Man lernt, im Team zu arbeiten, sich selbstständig zu organisieren und mit Zeitdruck umzugehen.   

 

Wo – in welchem Bereich – können Sie überall eingesetzt werden?
Wenn man gut durch das Studium kommt, wird man in den meisten Fällen von der Abteilung übernommen, in der man in den Betriebspraxisphasen eingesetzt war. Theoretisch hat man aber nach dem Studium ein breites Spektrum an Grundlagenwissen im Bereich Elektrotechnik erlangt und könnte in fast jeden Bereich gehen, der mit Elektrotechnik oder IT zu tun hat.


Was war Ihr spannendstes Projekt bisher?
Das spannendste Projekt war die Umsetzung einer automatischen Fertigungsstrecke, die aus mehreren Modulen bestand. Je ein Zweierteam war für die Programmierung und die Verdrahtung eines Moduls verantwortlich. Jedoch mussten die Module miteinander kommunizieren, da ein Werkstück mehrere Module der Fertigungsstrecke durchlaufen muss. Das heißt, es war auch Kommunikation zwischen den Zweierteams nötig.


Was genau war da Ihre Aufgabe?
Ich hatte neben meiner Aufgabe, den automatischen  Ablauf meines Moduls zu programmieren, auch den Auftrag, die Kommunikation der Module untereinander möglich zu machen. Spannend war natürlich die technische Herausforderung, aber auch, die Teamarbeit zwischen den Teams zu koordinieren.


Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?
Ich hoffe, ich werde nach meinem Studium von Siemens übernommen, und möchte weiter in meinem Fachbereich arbeiten. Ich würde aber auch gerne in anderen Fachbereichen Erfahrung sammeln.

 

Was raten Sie allen, die sich für Ihren Studiengang interessieren?

Zuerst sollte man sich gut über die Möglichkeiten bei Siemens informieren. Es kann sein, dass Siemens in anderen Städten Ausbildungen oder Studiengänge anbietet, die noch besser zu einem passen. Ansonsten kann ich nur raten, sich nicht von dem Vorurteil der "Doppelbelastung" in einem dualen Studium abschrecken zu lassen. Bei Siemens sind Ausbildungs- und Studienphasen gut voneinander getrennt. Da sich die Inhalte in Studium und Ausbildung teilweise überschneiden, kann man den Lernstress, der im normalen Studium auf einen zukommen würde, sogar reduzieren. Außerdem braucht man sich nicht zusätzlich noch einen Job zum Geldverdienen suchen, da man ja schon recht gut verdient.

Arbeiten bei Siemens

Nachhaltige Ausbildung und duales Studium

Eine gute Ausbildung ist das beste Kapital für die Zukunft  für Sie persönlich und für uns als Unternehmen. Wir möchten unsere Auszubildenden und dual Studierenden darauf vorbereiten, gemeinsam mit uns in einer digitalisierten Welt das Leben der Menschen heute zu verbessern und bleibende Werte für künftige Generationen zu schaffen. Wir freuen uns auf Sie.

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