DDR-Schnittstellen enthalten mehrere Gruppen von Signalen, jede mit einzigartigen Anforderungen an die Signalqualität. Sie haben auch relative Zeitbeziehungen zwischen Signalgruppen, die erfüllt werden müssen. Alle Signale in allen Gruppen müssen analysiert werden, um sicherzustellen, dass das Design wie vorgesehen funktioniert. In dem hier gezeigten Bild gibt es über 64 Signale, einschließlich Uhr, Befehl/Adresse, Daten, Datenblitz und Status. Ein Signalqualitäts- oder Timing-Problem mit einem einzelnen Signal kann dazu führen, dass die gesamte Schnittstelle funktionsunfähig wird.
Zum Glück sind DDR-Schnittstellen mit JEDEC-Spezifikationen verknüpft, die Schnittstellenanforderungen dokumentieren — aber nur für die DRAM-Seite der Schnittstelle. JEDEC spezifiziert keine I/O-Signal- oder Timing-Anforderungen für Controller, daher haben verschiedene Controller ein einzigartiges Verhalten, das bei der Analyse berücksichtigt werden muss. Zum Beispiel könnten Controller eine Schräglenkorrektur auf Interface-, Byte-, Nibble- oder Einzel-Bit-Basis durchführen — oder überhaupt nicht.
Um sicherzustellen, dass eine Schnittstelle funktioniert, muss sichergestellt werden, dass die Anforderungen an Signalqualität und Timing für alle Signale und Beziehungen zwischen Gruppen erfüllt werden, einschließlich controllerspezifischer Verhaltensweisen. Dazu müssen alle Signale simuliert und die Wellenformdaten nachbearbeitet werden, um Augenmessungen zu extrahieren und Flugzeiten miteinander zu verbinden, um sie bei Zeitberechnungen zu verwenden. Die Durchführung dieser Analyse für eine komplette DDR-Schnittstelle ist schwierig, da Dutzende von Signalen involviert sind. Idealerweise sollte diese Analyse aufgrund der Komplexität und Anzahl der Analyseschritte vollständig automatisiert werden.






