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Hochschule Mainz

Auf dem Weg zum autonomen Campus

Mit Siemens als wichtigem Technologiepartner entwickelt das Smart-Building-Reallabor der Hochschule Mainz ein eigenständiges, digital vernetztes Campus-Ökosystem, das Gebäudebetrieb, Forschung und Lehre über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verknüpft.

Ein offenes Datenökosystem für smarteren Campusbetrieb

Die Hochschule Mainz, deren Wurzeln auf eine 1757 gegründete Akademie zurückgehen, hat heute rund 5.500 Studierende und verteilt sich auf fünf innerstädtische Standorte. Starke Industriepartnerschaften verbinden Theorie und Praxis, etwa beim Thema autonomer Gebäudebetrieb.

Das Smart-Building-Reallabor ist Teil der Forschungsinitiative „Gebäudebetrieb 4.0“ und basiert auf einer offenen Architektur, die

  • Building X und Desigo CC als zentrale Systemkomponenten nutzt
  • Gebäudeautomationssysteme von Drittanbietern und IoT-Sensorik integriert
  • offene APIs nutzt, um Betriebsdaten zu extrahieren und im hochschuleigenen Betreiber-Datenmodell neu zu kontextualisieren
  • Live-Gebäudedaten für Campusbetrieb, Forschung und Lehre verfügbar macht
  • Echtzeit-Monitoring, Analyse, Optimierung und KI-gestützte Anwendungen unterstützt
  • eine skalierbare Grundlage für interoperablen, datenbasierten und zunehmend autonomen Campusbetrieb schafft

Das Projekt zeigt, wie eine offene Architektur heterogene Systeme verbinden und der Hochschule zugleich die Kontrolle über ihre Daten sichern und Herstellerbindung vermeiden kann.

Universität Mainz campus

Mitwachsende Datenarchitektur

Eine herstellerunabhängige Architektur verbindet Building X, Desigo CC, Drittsysteme und IoT-Daten. So behält die Hochschule Mainz die Kontrolle über ihre Daten und vermeidet Vendor Lock-in.

Ein Campus, viele Datenquellen

Gebäude-, Belegungs-, Energie-, Umwelt- und Luftqualitätsdaten werden in einem gemeinsamen Datenökosystem zusammengeführt. Dies bricht Datensilos auf und schaffze eine einheitliche Basis für Campusbetrieb, Forschung und Lehre.

Von Live-Daten zum besseren Campusbetrieb

Echtzeitdaten ermöglichen die Optimierung von Energie- und Raumnutzung, bedarfsgesteuerte Services und KI-gestützte Anwendungen. Ressourcen können effizienter eingesetzt, Betriebsabläufe an veränderte Anforderungen angepasst werden.

Ein Campus, der sich selbst versteht

Als wichtiger Technologie- und Integrationspartner des Smart-Building-Reallabors stellt Siemens zentrale Komponenten für die systemübergreifende Bereitstellung von Betriebsdaten bereit, die eine gemeinsame Datenbasis für Gebäudebetrieb, Forschung und Lehre schafft.

A person at a desk in front of a curved ultrawide monitor displaying a dashboard for building monitoring on the Mainz campus.

Aus Betriebsdaten werden Erkenntnisse

Desigo CC erfasst strukturierte Daten von Gebäudesystemen, darunter Anlagen- und Energiedaten. Building X stellt Betriebsdaten über offene APIs bereit. LoRaWAN und IoT-Multisensoren ergänzen die Datenbasis um Belegungs-, Umwelt- und Luftqualitätsdaten. Die Datenströme werden im hochschuleigenen Betreiber-Datenmodell zusammengeführt und für mehr und mehr Anwendungsfälle verfügbar gemacht, etwa Analyse und Optimierung der Raumnutzung, Echtzeit-Monitoring und Optimierung der Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsmanagement sowie Verbesserung der Raumluftqualität.

Die offene Architektur ermöglicht die Integration weiterer Systeme und Hersteller bei der Weitrentwicklung des Smart-Building-Reallabors. So entsteht eine dynamische Umgebung, in der sich neue Anwendungen vom bedarfsgesteuerten Gebäudebetrieb bis zur KI-gestützten Analyse mit realen Campus-Betriebsdaten erproben lassen.

Das Gebäude ist die kleinste Einheit eines Energiesystems und damit eine entscheidende. Sektorkopplung und Smart-City-Ansätze funktionieren jedoch nur, wenn Gebäudedaten interoperabel, maschinenlesbar und über offene Schnittstellen systemübergreifend verfügbar sind, wie sie beispielsweise die Siemens Building X API bereitstellt.
Fabian Naethbohm, M. Eng., Leitung Smart Building-Reallabor, Hochschule Mainz | University of Applied Sciences

Lösungen für den datenbasierten Campusbetrieb

Indem das Lösungsportfolio von Siemens Gebäudemanagement, cloudbasierte Campus-Services, IoT-Konnektivität und intelligente Anwendungen verbindet, schafft es eine offene Basis für campusweites Energie-, Raum-, Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement sowie den Gebäudebetrieb.

Smart campus at university Mainz

Verwandeln wir Ihre Campusdaten in Erkenntnisse!

Das Smart-Building-Reallabor der Hochschule Mainz illustriert, wie ein digital vernetzter Campus aus Betriebsdaten verwertbare Erkenntnisse und neue Möglichkeiten für Forschung und Lehre gewinnen kann. Erfahren Sie im Austausch mit unseren Experten, wie ein integrierter Ansatz Ihrer Hochschule helfen kann, Daten besser zu nutzen und den nächsten Schritt zu einem intelligenteren Campus zu gehen.