Bitte benutzen Sie einen anderen Browser

Sie nutzen einen Browser, der nicht vollständig unterstützt wird. Bitte beachten Sie, dass Darstellung und Bedienbarkeit dieser Seite möglicherweise eingeschränkt sind. Zur optimalen Nutzbarkeit empfehlen wir den Download eines unterstützten Browsers in der neuesten Version:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Mit dem aktuellen Browser fortfahren

Was wir tun

Vorausschauende Reiseplanung, Fahrten ohne Ticket und Züge, die sich nachunseren Plänen richten

Ein Netflix-artiges Abosystem für Busse, ticketlose Fahrten und Züge, die sich nach unseren Plänen richten...und das ist nur der Anfang...Transportexperte Geert Vanbeveren erklärt uns, warum Software - nicht Hardware - unser tägliches Pendeln radikal revolutionieren wird.

Im Jahr 2019 werden weltweit mehr als 5 Millarden Smartphones in Nutzung sein. Zum ersten Mal in der Geschichte der Welt wird die Mehrheit der Menschen immer einen GPS-Empfänger bei sich tragen. Wir werden uns nie mehr um Landkarten kümmern müssen: Netzwerke von Navigationssystemen werden es unseren Autos und Füßen ermöglichen, ohne einer Vielzahl von Informationen zu wissen, wo sie sich hinbewegen.

 

Als Vertriebsleiter für das Geschäftsentwicklungsteams für INTERMODAL Lösungen bei Siemens Mobility glaubt er, dass Software, nicht Hardware, die veraltete Transportindustrie revolutionieren wird. In einer Branche, in welcher Innovation schwer fällt.

 

Er meint, dass wir bereits an der Schwelle einer Revolution stehen - alles dank der Millennials: „Jüngere Generationen sind nicht bestrebt danach, ein Auto zu besitzen, und alle benutzen Smartphones.” sagt er. „Sie haben auch eine offenere Einstellung gegenüber dem Konzept des Teilens - das haben wir tatsächlich am Erfolg von Airbnb und Carsharing-Unternehmen gesehen.”

 

Durch die Neigung auf dem Markt gegenüber disruptiven Innovationen muss Geerts Team seine Zeit damit verbringen, Lösungen für Probleme zu suchen, die es noch nicht gibt, um anderen einen Schritt voraus zu sein. Wir haben umfangreiche Erfahrungen mit Bahn- und Straßenverkehr“, so Geert: "deshalb kennen wir die Betreiber und wissen, wie sie denken und was sie erwarten - wir müssen einfach die Ideen zur Verfügung stellen.

 

Er glaubt, die Formel für Innovation bestehe aus drei Teilen: “Erstens die Freiheit, kreativ zu sein - und nicht nur mit Powerpoint. Zweitens ist es wirklich wichtig, sich Zeit zu nehmen, mit Aktionären und Kunden zu sprechen. Und letztlich geht es nur darum, die richtigen Leute zusammen zu bringen. Die besten Ergebnisse kommen zu Stande, wenn ein Kommentar oder eine Anekdote bestimmte Ideen in einem auslösen, die einen Schneeballeffekt zur Folge haben.

 

Geert ist in Belgien aufgewachsen und hat fast überall in Europa gearbeitet. Für ihn stellt ein Tapetenwechsel eine entscheidende Rolle fuer die Entwickelung neuer Ideen dar. Er ist der Überzeugung, dass neue Umgebungen neue Impulse bieten. „Sie geben mir den Kick ‚Ja‘ zu sagen und Neues auszuprobieren.”

 

Hier sind sechs Innovationen, die Geert und sein Team in naher Zukunft umsetzen wollen:

1.Transport bei Bedarf

Dank der kontaktlosen Technologie wie Smart Travel Cards und Apps können Transportunternehmen nun sehen, wer wohin reist - und die nächste Innovation wird die Verwendung dieser Daten betreffen. „In den nächsten Jahren werden wir die Nachfrage voraussagen können und dadurch den Anbietern dabei helfen, das Angebot entsprechend anzupassen.", sagt Geert.

 

Dies ist auch als reaktionsstarker Transport bekannt, das bedeutet, überfüllte Fahrten und stundenlange Anschlüsse werden bald der Vergangenheit angehören: Fahrpläne werden sich unseren Beduerfnissen anpassen, nicht umgekehrt.

Sie ist uns immer einen Schritt voraus, verändert sich ständig, passt sich stets an neue Daten an. Unsere Bedürfnisse werden erkannt, noch bevor wir diese überhaupt haben.

Geert Vanbeveren

2.Eine wahre Ende-bis-Ende Fahrt

Die meisten von uns benutzen eine App, um eine Fahrt zu planen, eine weitere, um Tickets zu buchen und eine dritte App zum Checken von Live-Abfahrtszeiten - das wird sich nun aber ändern. 2017 haben Geert und sein Team eine App namens S’Hail in Dubai eingeführt. Diese App verbindet alle Verkehrsarten der Stadt miteinander. Im Moment forscht das Team daran, wie das Konzept in anderen Städten implementiert werden kann.

 

Wenn Sie an einem Ort ankommen und das Fahrkartensystem nicht verstehen oder nicht unzählige Fahrkarten bei sich tragen möchten, können Sie sie mit dieser App mit einem Login alles auf einmal erwerben und an einem zentralen Ort aufbewahren.

3.Persönlicher Service

Immer wieder in der Kälte frierend auf einen verspaeteten Zug zu warten wird bald vollständig der Vergangenheit angehören - Dank personalisierter und vorangesagter Fahrtplanung. Stellen Sie sich vor, Sie werden schon vor der Ankunft im Bahnhof über Verspätungen benachrichtigt, oder Ihnen wird mitgeteilt, welcher Coffeeshop in Ihrer Nähe gerade ein besonderes Angebot für heiße Getränke hat.

 

Geert meint, der Hauptunterschied zwischen den aktuell meistverwendeten Citymapper-Style Apps und dem, was uns in Zukunft erwartet, sei die proaktive Eigenschaft der Technologie. „Sie ist uns immer einen Schritt voraus, verändert sich ständig, passt sich stets an neue Daten an. Unsere Bedürfnisse werden erkannt, noch bevor wir diese überhaupt haben."

4.Netflix fuer Busse

Sie benutzen einen Abo-Service für ihre Lieblingsfilme, TV und sogar für das Fitnesstudio – wieso also nicht auch für Züge oder für die U-Bahn? „Wir wollen nicht jeden Tag den Bus nehmen, und warum auch?” sagt Geert. Er arbeitet für eine Zukunft, in der Dienstleistungs-Pauschalpreise für alle Verkehrsmitteln eingeführt werden - mit verschiedenen Preisstufen, je nach Bedarf. 2018 wird die Wahl zwischen Mietwagen, Bus oder Bahn nur einen Click voneinander entfernt sein.

5.Hands-free Tickets

Dieses Jahr hat Siemens der Bahngeschellschaft Firma Swiss Southeastern dabei geholfen, BiBo (Be-in, Be-out), ein hands-free Ticketsystem einzuführen, welches den Ein- und Ausstieg in und aus dem Zug automatisch registriert. Das bedeutet nicht nur das Ende der panischen Ticketsuche, es verringert auch den Papiermuell - zusätzlich kann Software für Sie den günstigsten Fahrpreis berechnen - sei es für Einzel- oder Saisonkarten.

6.Alles, was verbunden werden kann, wird verbunden

In Griechenland kann man manche Inseln nur mit dem Tragflügelboot erreichen (in sogenannten ‘fliegenden Delfinen“). In Kambodscha kann man per Anhalter auf einem Bambusbrett mit Rädern fahren und in den Phillipinen sind Habal-Habals (Räder, welche 10 Personen transportieren können) so geläufig wie Taxis.

 

Durch das Internet der Dinge lassen sich immer mehr ungewöhnliche Fortbewegungsarten an einem Zentralsystem zusammenknüpfen, welches Echtzeit-Updates und Buchungssysteme ermöglicht. Und das gilt nicht nur für entlegene Teile der Welt. „Selbst wenn Sie nach London oder Paris wollen, bieten Apps wie Citymapper oder Google Maps oft nur öffentliche Verkehrsmittel an - oder wenn Sie Glück haben, einige wenige andere Dienste.”, so Geert. „Unsere Technologie erlaubt es uns, alle Verkehrstypen zu integrieren.

 

Bei Siemens ist Geert Vanbeveren Leiter für Vertrieb und Geschäftsentwicklung für Intermodal Solutions im Mobility Management Team, wo er die weltweiten Vertriebsaktivitäten ankurbelt. Er lebt mit seiner Familie in München. Erfahren Sie mehr darüber, was es bedeutet, bei Siemens zu arbeiten.