Bitte benutzen Sie einen anderen Browser

Sie nutzen einen Browser, der nicht vollständig unterstützt wird. Bitte beachten Sie, dass Darstellung und Bedienbarkeit dieser Seite möglicherweise eingeschränkt sind. Zur optimalen Nutzbarkeit empfehlen wir den Download eines unterstützten Browsers in der neuesten Version:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Mit dem aktuellen Browser fortfahren

Energie für die Industrie

Power matters – Strom als Wettbewerbsfaktor für Industrie 4.0

Im Energiebereich finden seit Jahren Umwälzungen in unterschiedlichsten Ausprägungen statt. Es sind inbesondere folgende drei Faktoren, die das Tempo der Veränderung bestimmen: Dezentralisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung. Diese bedingen, dass Unternehmen in der Industrie sich im Spannungsfeld zwischen Optimierung der Energiekosten und zuverlässiger Stromversorgung neu positionieren müssen. Energie wird immer mehr zu einem Faktor im globalen Wettbewerb – und durch Digitalisierung zur Chance auf höhere Effizienz, Sicherheit und Verfügbarkeit.

Reduzierte Emissionen erhöhen gesellschaftliche Akzeptanz

Chancen durch nachhaltige Energiesysteme

Bis zu zehn Prozent beträgt der Anteil der Energie an den gesamten Produktionskosten – in energieintensiven Industrien wie der Stahl-, Chemie- oder Pharmabranche sind es sogar bis zu 40 Prozent der Herstellungskosten. Laut Schätzungen stieg der Energieverbrauch der Industrie in den vergangenen 40 Jahren drei Mal schneller als der Gesamtverbrauch und beträgt heute weltweit 42 Prozent des Stromverbrauchs. Somit kommt der Industrie eine hohe Bedeutung innerhalb der Energieversorgungs-, Energieübertragungs- sowie Energiemanagementsysteme zu.

image

Für industrielle Unternehmen bedeuten Klimaschutz, Versorgungsqualität und Energiekosten große Herausforderungen. Die notwendige Senkung von Emissionen wird ohne die Industrie kaum gelingen, denn die CO2-Emissionen durch Strom- und Wärmeerzeugung für Prozesse und Gebäude sind hoch. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist auch für die Versorgung von Industrieanlagen eine Option. Er verringert sowohl die CO2-Emissionen als auch den Bedarf an zugekauftem Strom. Wird überschüssiger Strom verkauft, können so zusätzlich die Betriebskosten gesenkt werden. Ein weiterer Aspekt ist die positive gesellschaftliche Akzeptanz von grünen Unternehmen - als Arbeitgeber und als Geschäftspartner.

Die Veränderungen in der Energielandschaft beeinflussen auch die Versorgungsqualität. In der Industrie spielen deshalb unter anderem die Anpassung der Betriebsmittel und technologischen Prozesse, z. B. durch den Einsatz neuer und leistungsfähigerer Leistungselektronik und Energiespeicher-Technologien, eine immer größere Rolle. Auch Konzepte zur Ausfallsicherheit, Personen- und Anlagenschutz sind wichtige Komponenten im Rahmen der Versorgungssicherheit.    

Die Beherrschung der Energiekosten als Teil der Betriebs- und Produktionskosten ist für die Industrie ein Wettbewerbsfaktor. Mit steigender Bedeutung des Faktors Energie für die industrielle Produktion werden Microgrid-Lösungen auch in der Industrie eine wirtschaftliche Option - sogenannte Industrial Microgrids. Sie vereinen die Energiebeschaffung, Energiespeicherung, Energiedatenerfassung sowie energieoptimierte Produktionsplanung und –steuerung. Die Elemente eines Microgrids, verteilte Stromerzeugung, Speicher, elektrische Ausrüstung und Leittechnik und Energieautomatisierung mit entsprechenden Applikationen, können zur Optimierung der Stromversorgungssituation auch einzeln betrachtet und ausgebaut werden.

Vorteile integrierter Stromversorgungslösungen

Das TIP-Konzept erfüllt von der Einspeisung mit Hochspannung bis zum Niederspannungsverbraucher selbst höchste Anforderungen versorgungskritischer Anlagen. Intelligente Schnittstellen zu Industrie- und Gebäudeautomatisierungssystemen ermöglichen es, das gesamte Potential einer integrierten Stromversorgungslösung auszuschöpfen. Umfassende Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus von der Planung bis zur Wartung rundet das Angebot ab.

Energie für die Industrie

Herausforderungen und Lösungsansätze

Höhere Energieeffizienz und Schutz der Umwelt

Dezentrale Energiesysteme, die mit sauberer Energie oder Hybridsystemen arbeiten, belasten die Luftqualität weniger und tragen dazu bei, die Umwelt grüner und sauberer zu halten. Zusammen mit traditionellen Maßnahmen zur Energieeinsparung können sie die Effizienz des gesamten Energiesystems steigern. Durch integrierte Echtzeit-Datenüberwachung und Mehrpunktregelung auf Anlagen-, Gebäude- und Netzebene können Anlagenauslastung und -effizienz gesteigert werden. Zudem werden Strom, Kühl-, Heiz- und Beleuchtungsanlagen jeweils nur bei Bedarf genutzt.

Innovationen für unsere Kunden

Siemens Produkte und Lösungen können für eine zuverlässigere und kostengünstigere Energieversorgung in industriellen Unternehmen beitragen und gleichzeitig helfen die Umwelt zu schonen.

 TIP bei Kia Motors
SGT-750, Grupo Kaltex
Evonik