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Seestadt Aspern – die Zukunft der Energie

Der Energiebedarf steigt, während unsere natürlichen Ressourcen begrenzt sind, deshalb ist eine grundlegende Umgestaltung des gesamten Energiesystems nötig.

Hierzu bietet die Seestadt Aspern bei Wien ein hervorragendes „Live“-Forschungsumfeld.

Städte müssen denken lernen

Der Großteil der wachsenden Bevölkerung wird künftig in Städten leben. Aktuellen Prognosen zufolge werden bis 2050 70 Prozent der Menschen in Ballungszentren leben. Deshalb wird der weltweite Investitionsbedarf für Infrastrukturprojekte für intelligente Städte weiter ansteigen und nach Schätzungen der OECD zwischen 2010 und 2030 bei jährlich rund 1,8 Billionen US-Dollar liegen.  

Auch in Wien wird die Bevölkerung weiter wachsen. Für das Jahr 2030 werden 2 Millionen Einwohner prognostiziert. Bereits seit 2013 arbeiten Forscherinnen und Forscher von Siemens – gemeinsam mit ihren Forschungspartnern von Wien Energie und Wiener Netz – in der Seestadt Aspern daran, nachhaltige und innovative Produkte aus den Bereichen Energie, Umwelt, Gebäudetechnik und intelligente Stromnetze in einem sogenannten „Living Lab“ zu testen und weiterzuentwickeln.

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Dieses einzigartige, partnerschaftlich geführte Forschungsprojekt macht die Seestadt Aspern zu einem Musterbeispiel für die Energiewende. Mit neuen Ideen und IT-basierten Lösungen schafft Siemens hier gemeinsam mit den Bewohnern eine neue Art der Energieeffizienz. Die Seestadt Aspern wird zur denkenden Stadt: sie erkennt, wann Energie am günstigsten ist und richtet ihren Energiebedarf danach aus.

Zusätzlich stärkt das Projekt den Forschungsstandort Österreich und die dort entwickelten Innovationen können Exportchancen schaffen. Für Siemens steht die Beteiligung an der Forschungsgesellschaft in direktem Zusammenhang mit einem konkreten, nutzbaren Output. Die gewonnenen Erkenntnisse führen zur Entwicklung von neuen Applikationen für Smart Grids, intelligente Stromsysteme und Gebäudetechnik und damit zu entscheidenden technologischen Fortschritten.

Aspern ist eines der innovativsten und nachhaltigsten Energieeffizienz-Projekte Europas. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf den Themen Vernetzung und Systemintelligenz, d.h.  Im Zentrum stehen nicht einzelne Technologien bzw. Erzeugungs- und Speicherarten (wie zum Beispiel Photovoltaik oder Wärmepumpen), sondern die Frage, wie diese in Kombination mit anderen Faktoren optimal funktionieren. Es werden also keine Einzelelemente, sondern komplexe Zusammenhänge anhand realer Daten erforscht. Forschungsobjekte sind 3 Gebäudetypen: ein Bildungs-Campus, ein Wohnhaus sowie ein Gebäude mit gemischter Büro- und Wohnnutzung.

Siemens in Aspern - Die Seestadt Wiens

Im "Living-Lab" Seestadt Aspern wird daran gearbeitet, nachhaltige und innovative Produkte aus den Bereichen Energie, Umwelt, Gebäudetechnik und intelligente Stromnetze zu testen und weiterzuentwickeln

Die Forschungsbereiche

Im Rahmen der Forschung werden folgende Teile des Energiesystems als Domäne und in ihrem Zusammenspiel untersucht:

Die Forschungspartner

Neben Siemens als exklusivem Technologiepartner in Aspern Seestadt sind auch – im Rahmen der Gesellschaft Aspern Smart City Research GmbH & Co KG (ASCR) – die Forscherinnen und Forscher der teilnehmenden Unternehmen Wien Energie, Wiener Netze, Wirtschaftsagentur Wien sowie der Wien 3420 Aspern Development AG vor Ort zum Wohle einer energiestabilen Zukunft tätig. Die ASCR vergibt Forschungsaufträge an ihre Partner, beschafft und betreibt die Forschungsinfrastruktur („Testbed“) und reicht Forschungsthemen als Förderprojekte ein. Die ASCR führt damit eines der innovativsten und nachhaltigsten Energieeffizienz-Projekte Europas durch. Neben der Größe und Konstellation der Forschungsgesellschaft (stadtnahe Unternehmen und Industrie) sticht vor allem der integrative Ansatz hervor:  Nicht Einzelelemente, sondern komplexe Zusammenhänge werden anhand realer Daten erforscht. In Europa ist das einzigartig.