Von Wasserknappheit ist weltweit jeder Dritte betroffen. Durch den Klimawandel und die steigenden Bevölkerungszahlen ist eine Verschärfung dieses Problems zu erwarten. Unsere Technologien zur Wasserwiederverwendung tragen zu ausreichender Wasserversorgung, zum Wassermanagement und zum Wasserschutz bei. Durch die Wiederverwendung von Wasser werden begrenzte Trinkwasserressourcen geschont. So kann aufbereitetes Abwasser überall dort eingesetzt werden, wo es nicht notwendig ist, Trinkwasser einzusetzen, beispielsweise bei der Bewässerung von Pflanzen und in der Industrie. Mit biologischer Behandlung, Membranfilterung und -abscheidung, physikalischer und chemischer Behandlung sowie UV-Systemtechnologien stellen wir nachhaltige Lösungen für Kommunen und die Industrie zur Verfügung.
Beispielhaft für den erfolgreichen Einsatz der unserer Technologien ist die Membran-Bioreaktoranlage (MBR) im chinesischen Werk Beixiaohe, die täglich 64 Millionen Liter Wasser für die Bewässerung bzw. als Nutzwasser liefert.
Die Wasserrückgewinnungsanlage (Water Reclamation Plant, WRP) in Changi in Singapur ist mit einer Vorrichtung zur Kontrolle der Geruchsbildung, einer primären und sekundären Abwasseraufbereitungsanlage sowie einer umfassenden MBR-Prüfeinrichtung ausgestattet. Sie umfasst außerdem sieben Memcor®-Membranfiltrieranlagen für die NEWater-Herstellung, die rund 800.000 Kubikmetern Brauchwasser pro Tag recyceln.
Neben der Wiederverwendung von Wasser ist die Meerwasserentsalzung eine wichtige Lösung für an Küsten gelegene Städte, in denen es Probleme mit der Wasserversorgung gibt oder künftig geben könnte. Unser Lösungen in diesem Bereich umfassen die Membranfiltration als Vorbehandlung bei der Umkehrosmose. Diese Technologie setzt sich aufgrund ihres geringen Platzbedarfs und der zuverlässigen Wasserqualität immer mehr durch. Ein großes Entsalzungsprojekt in Australien setzt hierfür Memcor®-Ultrafiltrationsmembrane von Siemens ein.
Darüber hinaus entwickeln wir derzeit eine hochmoderne Entsalzungstechnologie in unserem Zentrum für Forschung & Entwicklung in Singapur. Damit soll der Energieverbrauch im Vergleich zu bestehenden Entsalzungsprozessen um mindestens 50 Prozent verringert werden.
| Niedrige Kosten |
| Geringer Platzanforderungen |
| Möglichkeit der Versorgung steigender Bevölkerungszahlen und expandierender Industrien |
| Geringe Wasserbelastung |
| Geringe Abwasseremissionen |
| Geringe Abhängigkeit von knappen Wasserressourcen |
25. Februar 2011 | Author