Das Arcadis Orbic 3D ist ein mobiles Röntgensystem für die intraoperative Bildgebung eines Patienten während chirurgischer Eingriffe und interventioneller Verfahren. Im Gegensatz zu konventionellen intraoperativen Bildsystemen verfügt das ARCADIS Orbic 3D über einen isozentrischen C-Arm – ein einzigartiges Merkmal, das erheblich zur klinischen Effizienz und Dosisreduzierung beiträgt. Durch die isozentrische Auslegung des C-Arms gehören nachträgliche Anpassungen der Vergangenheit an, insbesondere für Untersuchungen, die verschiedene Projektionen erfordern (z. B. distale Fixierung von langen Röhrenknochen mit AP und lateralem Röntgen). Das ARCADIS Orbic 3D ermöglicht darüber hinaus eine vollständige Orbitalbewegung um 190° mit 95° Overscan, was für maximale Flexibilität bei der Positionierung sorgt und einen vollständigen 3D Datensatz liefert. Nahezu jede vorstellbare Projektion lässt sich ohne jegliche vertikale oder horizontale Anpassung durchführen. Vor allem aber schafft die Isozentrizität des C-Arms die Voraussetzungen für die intraoperative 3D-Bildgebung, die das entscheidende Plus an Kontrolle und Verlässlichkeit während Operationen bietet, die prä- und postoperative CT in den meisten Fällen überflüssig macht.
| Isozentrische Ausführung und Orbitalbewegung um 190° |
| Optimierter Arbeitsablauf mit schneller Positionierung und kurzer Akquisitions- und Rekonstruktionszeit |
| Die intraoperative 3D-Befundung vermindert Revisionsraten |
| Direkte Anbindung von Navigationssystemen möglich |
| Bessere Wirtschaftlichkeit durch reduzierte Revisionsraten |
| Höhere Sicherheit für den Chirurgen, durch z.B. exakteres Setzen von Pedikelschrauben |
| Die isozentrische Ausführung trägt wesentlich zur klinischen Effizienz und Dosisreduzierung bei |
| Energieeinsparungen von typischerweise 35 Prozent (im Vergleich zum konventionellen 2D-Workflow mit ARCADIS Varic und postoperativer 3D CT-Untersuchung) durch intraoperativen 3D-Workflow |
| Digitale Radiographie und Durchleuchtung: Keine Filmverarbeitung erforderlich |
25. Februar 2011 | Author