Siemens hat sich das Ziel gesetzt, in umweltrelevanten Organisationseinheiten des Unternehmens Umweltmanagementsysteme einzuführen und aufrecht zu erhalten, die nach der internationalen Norm ISO 14001 aufgebaut sind. Die Divisionen entscheiden nach einheitlichen Kriterien, welche ihrer Einheiten ein zertifizierbares Umweltmanagementsystem aufbauen müssen und ob eine externe Zertifizierung erfolgt. Die Anforderungen der Energiemanagementnorm ISO 50001 werden in den nächsten Jahren systematisch in die Umweltmanagementsysteme integriert werden.
Umweltmanagementsysteme in unseren Unternehmenseinheiten sind Bestandteil des integrierten Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystems (EHS-Managementsystem).
Für alle Einheiten verpflichtend ist, dass intern oder extern anerkannte Auditoren das Umweltmanagementsystem bewerten und dem Umweltmanagementsystem den Reifegrad bestätigen, den eine erfolgreiche Zertifizierung erfordern würde.
Ein zentrales Element eines jeden Umweltmanagementsystems ist die Identifizierung bedeutender Umweltaspekte. Sie dienen als Grundlage bei der Definition von umweltrelevanten Prozessen und sind Basis für die Überwachung der Umweltleistung und der Umweltauswirkungen. Bei der Umweltberichterstattung werden sie herangezogen und bei der Definition von Zielen und Programmen berücksichtigt.
Bei Auswahl der bedeutenden Umweltaspekte sind gesetzliche Anforderungen, Ressourcenverbräuche, Auswirkungen auf die Umwelt durch Emissionen, aber auch Anforderungen von wichtigen Interessensgruppen ausschlaggebend (beispielsweise von Kunden oder Investoren). Die Siemens-Umweltschutzreferate identifizieren die Aspekte, die für Siemens weltweit bedeutend sind, und aktualisieren die Auswahl in regelmäßigen Abständen. Das Spektrum der Aktivitäten von Siemens ist so vielseitig, dass die Aspekte auf lokaler Ebene in den dortigen Umweltmanagementsystemen individuell ergänzt werden können.
Auf das gesamte Unternehmen bezogen, sind folgende Umweltaspekte für Siemens als bedeutend eingestuft: