Themen wie Umweltschutz, Energieeffizienz und Klimawandel sind aus der öffentlichen Diskussion nicht mehr weg zu denken. Siemens hat insbesondere die Aspekte Klimaschutz und Energieeffizienz schon in das Alltagsgeschäft integriert.
Die Effizienz der Energienutzung bei der Produktion zu verbessern, ist für uns aufgrund der damit zusammenhängenden Ressourcenverbräuche und Emissionen – allen voran denen von Kohlendioxid – von großer Wichtigkeit. Siemens gehört nicht zu den energieintensiven Industriezweigen. Da der Klimaschutz jedoch eine große Bedeutung hat, wollen wir unsere Energieeffizienz verbessern und den Ausstoß an Treibhausgasen kontrollieren. In der Treibhausgas-Berichterstattung orientieren wir uns am Leitfaden des „Greenhouse Gas Protocol“ des World Resource Institutes und des World Business Councils for Sustainable Development. Die genaue Methode ist in einem Siemens-Leitfaden spezifiziert.
Neubau der österreichischen Unternehmenszentrale von Siemens Wien: Sonnenkollektoren sorgen für Warmwasser und rund 75 Prozent der Abluftenergie lassen sich durch Wärmetauscher nutzen. Das vermeidet rund 40.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
Auch bei der Entwicklung unserer Produkte und Anlagen achten wir auf Energieeffizienz und Klimaschutz. Diesem Anspruch folgen wir mit der Siemens-Norm SN 36350 zur umweltgerechten Produkt- und Anlagengestaltung, die das Thema Ressourcenschonung und somit auch der Energieeffizienz ganzheitlich betrachtet. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass wir ihnen neben Standardkomponenten in unserem Umweltportfolio ein breites Spektrum besonders umweltfreundlicher Lösungen anbieten können.
Mit unserer Produktpalette decken wir die gesamte Energiekette von der Erzeugung von Strom und Wärme, über die Energieverteilung bis hin zu effizienten Produkten und Lösungen bei der Stromnutzung (Antriebe, Beleuchtung, Industrieanlagen, Bahnen) ab. Durch dieses Angebot bedienen wir einen breiten Markt energierelevanter Güter mit konsequent umweltfreundlicher Technologie.
Über die Klimaschutzthematik hinausgehend, sind noch andere industrielle Emissionen in die Luft umweltrelevant: organische Lösungsmittel (englisch: Volatile Organic Compounds, VOCs) – spielen als Vorläufersubstanzen bei der Entstehung von bodennahem Ozon eine wichtige Rolle. Sie sind eine der Ursachen für den sogenannten „Sommersmog“. Siemens setzt solche organischen Verbindungen als Lösemittel in Lacken und Klebern sowie bei Imprägnierverfahren und in der Oberflächenreinigung ein.
Klimaschutz und gasförmige Emissionen
Die Verwendung von Ozonschicht abbauenden Substanzen (in diesem Fall ist die Ozonschicht der Stratosphäre gemeint) ist im internationalen Vertrag zum Schutz der Ozonschicht (Protokoll von Montreal) und in länderspezifischen Gesetzesinitiativen auf der ganzen Welt stark eingeschränkt worden. Konsequenterweise wurde die Verwendung dieser Stoffe auch bei Siemens stark reduziert. Sie beschränkt sich heute auf wenige Kältemittel, die noch nicht durch umweltfreundlichere Stoffe ersetzt werden konnten. Durch die Erfassung dieses Parameters kontrollieren wir auch die letzten verbleibenden Emissionen.
Umweltverträgliche Produktentwicklung ist Teil unserer Produktverantwortung