Um die natürlichen Ressourcen zu schonen, hat Siemens es sich zum Ziel gesetzt, Abfälle zu vermeiden. Soweit dies technisch nicht möglich oder aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll ist, sind Abfälle stofflich oder energetisch zu verwerten. Wenn auch die Verwertung nicht möglich ist, müssen Abfälle umweltverträglich beseitigt werden. Außerdem wollen wir die Gefährlichkeit von Abfällen verringern.
Der umweltbewusste Umgang mit Ressourcen und damit auch die Vermeidung von Abfällen spielen bereits in der Produktentwicklung eine bedeutende Rolle. Ressourcenverbräuche, die in der Entwicklung von Produkten vermieden werden, reduzieren den Rohstoffbedarf bei der Herstellung und verringern am Ende des Produkt- bzw. Anlagenlebenszyklus zu entsorgende Abfallmengen.
Die umweltgerechte Verwertung von Produkten trägt ebenfalls zur Ressourcenschonung bei. Sie wird in der Europäischen Union durch die Umsetzung der Richtlinie „Waste Electrical and Electronic Equipment“ (WEEE-Richtlinie) wahrgenommen. Siemens hat sich diesem Thema schon lange vor Einführung der Richtlinie gewidmet.
Anforderungen zur Ressourcenschonung sind in der firmeninternen Siemens-Norm SN 36350 „Umweltverträgliche Produkte und Anlagen“ verankert.
04. März 2011 | Author