Natur- und Artenschutz gewinnen bei Siemens an Bedeutung.
Traditionell hat die Industrie mit wenigen Ausnahmen ihren Fokus auf technischen Umweltschutz gesetzt und das Thema Natur- und Artenschutz nur bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen berücksichtigt. Mit der Zunahme des Artensterbens und der Zerstörung von natürlichen oder naturnahen Ökosystemen wächst jedoch die Brisanz. Und so haben wir im Geschäftsjahr 2010 beschlossen, Natur- und Artenschutz auch auf Unternehmensebene als bedeutenden Umweltaspekt zu definieren.
Für eine neue Risikobetrachtung dokumentieren wir seit diesem Berichtsjahr die Naturschutzgebiete, die in einem Fünf-Kilometer-Radius um einen umweltrelevanten Standort liegen. Außerdem spielen unsere Klima- und Wasserstrategien eine wichtige Rolle im Natur- und Artenschutz. Durch gezielte Programme, etwa zur Vermeidung von Wasserstress, können negative Umweltauswirkungen weiter gemindert werden.
Ein wichtiger Faktor ist auch das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter, sei es, dass an einem Schornstein eines Siemens-Gebäudes ein Falkennistplatz angebracht wird, sei es, dass Bäume gepflanzt oder Biotope in der Umgebung gesäubert werden.
08. März 2011 | Author