Die Umweltrelevanz von Abfällen hängt einerseits von ihrer Gefährlichkeit und andererseits von ihrem Entsorgungsweg ab. Aus diesem Grund unterscheiden wir zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen, die wiederum je nach Entsorgungsart in Abfälle zur Verwertung und Abfälle zur Beseitigung differenziert werden. Zusätzlich weisen wir die Abfälle aus Baumaßnahmen separat aus, da die Fraktion stark von einzelnen Bau- oder Abrissarbeiten abhängt und nicht von der Produktion beeinflusst wird. In die Recyclingquote sind sie jedoch mit einbezogen, da diese vom Standort direkt beeinflusst werden kann.
Das Abfallaufkommen ohne Bauschutt ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt hat sich die Abfallmenge um vier Prozent verringert. Der Rückgang betrifft alle Abfallfraktionen. Dies resultiert aus dem Wegfall der Abfallerzeugung durch die Standorte von Osram. Diese Reduktion wurde teilweise durch neu hinzugekommene Standorte sowie eine gestiegene Produktionsauslastung kompensiert.
Die Wiederverwertungsquote der Abfälle hat sich auf 84 Prozent erhöht. Dies ist auf einen gestiegenen Anteil an Verwertungsabfällen bei Abrissprojekten zurückzuführen.
Unsere Ziele aus dem Umweltprogramm „Serve the Environment“ wurden im Geschäftsjahr 2012 erreicht: Beseitigungsabfälle wurden um vier Prozent, bezogen auf das Basisjahr 2010, reduziert. Die Zielvorgabe von einem Prozent pro Jahr wurde übertroffen. Auch die Abfalleffizienz wurde um sechs Prozent, bezogen auf 2010, aufgrund der höheren Produktionsauslastung gesteigert und übertrifft damit die Zielvorgabe des Umweltprogramms von einem Prozent pro Jahr.
09. März 2011 | Author