Arbeitssicherheit ist ein wichtiges Element unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie und integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Wir legen daher großen Wert darauf, dass unsere Aktivitäten auf diesem Gebiet die Mitarbeiter in allen Unternehmenseinheiten bei ihren Geschäftstätigkeiten unterstützen und darüber hinaus zu ihrer Sicherheit beitragen. Umsichtiges Engagement stärkt dabei auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und schafft die Basis für künftige Erfolge.
Bei der Arbeitssicherheit verfolgen wir einen weltweiten, vorausschauenden und auf langfristige Entwicklung angelegten Ansatz. Er ist in unseren Business Conduct Guidelines verankert und Teil unserer internen Überwachungssysteme sowie unserer Risikomanagement- und internen Kontrollsysteme.
Als weltweit agierender, integrierter Technologiekonzern mit Kernaktivitäten auf den Gebieten Energie, Gesundheitsversorgung, Industrie sowie Infrastruktur und Städte sind unsere Mitarbeiter und Kontraktoren unterschiedlichen Gefährdungsrisiken ausgesetzt. Dem begegnen wir einerseits durch zentrale, weltweit gültige Vorgaben und fachspezifische Standards und andererseits mit Programmen, die wir bei Bedarf dezentral anpassen. Den Arbeitssicherheitsbelangen bei Kontraktoren werden wir auch durch Vorgaben im Verhaltenskodex für unsere Lieferanten (Code of Conduct für Siemens-Lieferanten) gerecht.
Bei jedem Arbeitseinsatz und an jedem Ort, wie hier bei der Wartung einer Windturbine auf See, gilt es, die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten.
Im Rahmen unseres weltweiten „Zero Harm Culture“ Programms, also des Programms zur Reduzierung von Unfällen und Schäden, verankern wir zunehmend Arbeitssicherheit als integralen Bestandteil aller Geschäfts- und Verbesserungsprozesse. Es beinhaltet drei Grundsätze:
Dadurch wollen wir erreichen, dass langfristig ein von Regelungen und Kontrolle geprägtes Verhalten von einer Kultur gegenseitiger Achtsamkeit abgelöst wird und Gefährdungen von vorneherein so weit wie möglich ausgeschlossen werden. Nachdem in den beiden Vorjahren Konzepte, Methoden und Werkzeuge entwickelt und in Pilotprojekten in Deutschland, Brasilien und Portugal erprobt wurden, wird das Programm nun weltweit an vielen Standorten und Baustellen umgesetzt.
Jeder Unfall ist für uns Anlass, seine Ursache zu ermitteln und Schritte zu ergreifen, die eine Wiederholung verhindern. Zur Ursachenanalyse bei tödlichen Unfällen setzen wir unabhängige Expertenteams ein. Unfallursachen werden innerhalb der betroffenen Organisationseinheit und – falls relevant – auch darüber hinaus kommuniziert, um Vorkehrungen bei ähnlichen Maschinen, Anlagen oder Vorgehensweisen zu treffen. Technische Maßnahmen ergänzen wir bei Bedarf durch Qualifizierungsmaßnahmen.
08. März 2011 | Author