Der Siemens-Vorstand hat zwei verbindliche Diversity-Ziele festgelegt. Diese beziehen sich auf mehr Frauen in Führungspositionen sowie auf den Ausbau der betriebsnahen Kinderbetreuung.
Siemens bekennt sich zur Chancengleichheit. Frauenförderung ist ein integraler Bestandteil der Unternehmens- und Führungskultur.
Der Anteil der Frauen im übertariflichen Kreis soll bis zum Ende des GJ 2015 auf 12 bis 13 Prozent steigen. Dazu hat sich Siemens öffentlich verpflichtet, und zwar im Rahmen einer konzertierten Aktion der DAX 30-Unternehmen, die im Jahr 2011 startete und seitdem konsequent umgesetzt wird. Siemens ist auf dem richtigen Weg: Der Frauenanteil im übertariflichen Kreis liegt derzeit bei 11 Prozent. An der unternehmensweiten Umsetzung des Ziels beteiligen sich alle Organisationseinheiten mit umfangreichen Maßnahmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen. Diese Berufsgruppe spielt für Siemens als Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig wählen Frauen traditionsgemäß deutlich seltener einen technischen Beruf als Männer. Die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für die Technik muss also frühzeitig geweckt werden, um die Berufswahl entsprechend zu beeinflussen.
Die Einrichtung SieKids „Kleine Forscher“ in München-Perlach ist ein Beispiel für betriebsnahe Kinderbetreuung, die an insgesamt 21 Standorten angeboten wird.
Siemens stellt derzeit rund 1.100 Kinderbetreuungsplätze bereit und ist damit unter den großen deutschen Unternehmen führend. Bis zum Jahresende 2015 werden es 2.000 Plätze sein. Dafür hat der Vorstand Mittel von rund 70 Millionen Euro bereitgestellt. Darüber hinaus werden steuerfreie Kinderbetreuungszuschüsse gewährt, über deren Höhe jährlich neu entschieden wird. Weitere Bausteine für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Privatleben sind u.a. flexible Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit zur Arbeit im Home Office, Kinderferienbetreuung, ein Online-Familienservice sowie ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen.
2011-Mär-11 | Author