Ein wettbewerbsfähiges, global ausgewogenes und lokal verankertes Lieferantennetzwerk ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von Siemens, beinhaltet aber auch eine große Herausforderung und Verantwortung.
Wir kaufen jährlich Waren und Dienstleistungen bei weltweit etwa 90.000 Lieferanten ein, die im Wert knapp der Hälfte unseres Umsatzes entsprechen. Bei der Auswahl der Lieferanten sucht Siemens nicht nur im Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft die besten aus, wir stellen auch hohe Ansprüche in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsleistung. Hierzu haben wir im Supply Chain Management umfassende Prozesse und Systeme implementiert, um unsere Lieferanten effektiv in unser Nachhaltigkeitsprogramm einzubinden.
Als Basis dient der Code of Conduct für Siemens-Lieferanten, der die Anforderungen an unsere Lieferanten definiert. Durch geeignete Maßnahmen überprüfen wir die Umsetzung der Richtlinien. Wir wollen unsere Lieferanten jedoch nicht nur zur Einhaltung verpflichten, vielmehr wollen wir sie aktiv bei der Umsetzung und Weiterentwicklung unterstützen. Hierzu zählen auch der effiziente Umgang mit den verfügbaren Ressourcen sowie die Einhaltung der Rechte der Mitarbeiter.
Im Geschäftsjahr 2012 haben wir besondere Anstrengungen unternommen, um die Arbeitssicherheits-Standards für Lieferanten auf unseren Projektbaustellen zu verschärfen. Konkret fordern wir eine detaillierte Risikobewertung für jedes Gewerk, eine Einschätzung identifizierter Risiken sowie Maßnahmen, die diese so gering wie möglich halten. In Indien haben wir 2012 zudem relevante Lieferanten speziell zum Thema Arbeitssicherheit auf Baustellen geschult.
23. Februar 2011 | Author