Im Code of Conduct für Siemens-Lieferanten sind die Anforderungen definiert, die Lieferanten gegenüber ihren Stakeholdern und der Umwelt erfüllen müssen. Hierzu gehört unter anderem die Verpflichtung, die Umwelt zu schonen sowie Umweltschutzstandards fortlaufend zu optimieren. Eine wichtige Maßnahme sehen wir darin, die Energieeffizienz nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Lieferanten zu steigern und damit einhergehend die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern. Dafür haben wir das Energieeffizienz-Programm für Lieferanten (Energy Efficiency Program for Suppliers – EEP4S) geschaffen.
Bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2012 haben bereits mehr als 900 unserer Lieferanten eine Selbsteinschätzung durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen, dass wir hier Potenziale und wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen aufgezeigt haben: Rund 18 Prozent der Selbsteinschätzungen zeigen ein Einsparpotenzial von 14 bis 20 Prozent und weitere rund 56 Prozent ein Potenzial von 9 bis 14 Prozent. Im Geschäftsjahr 2013 sollen weitere 1.000 Zulieferer in das Programm eingebunden werden.
Zu unseren Anforderungen an Lieferanten, Umweltverschmutzungen zu reduzieren sowie Umweltschutzstandards fortlaufend zu optimieren, sehen wir auch den Umgang mit Wasser, denn Wasserschutz und Wasseraufbereitung sind grundlegende Bestandteile der Ressourcenschonung. Darüber hinaus ist der ressourcenschonende Umgang mit Wasser von unseren Lieferanten auch Gegenstand der Nachhaltigkeits-Überprüfungsmethoden sowie Teil unseres Energieeffizienz-Programms für Lieferanten.
23. Februar 2011 | Author