Der weltweite Einsatz für Bildung als Grundvoraussetzung für eine chancenreiche Zukunft ist ein gemeinsames Ziel von UNICEF und Siemens. UNICEF rief das Projekt „Schulen für Afrika“ zusammen mit der Nelson-Mandela-Stiftung und der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts ins Leben. Allein in den Ländern südlich der Sahara gehen rund 45 Millionen Kinder nicht zur Schule. Fast jedes zweite Kind wächst in einer Umgebung auf, die geprägt ist von Unwissenheit. Armut und Diskriminierung auf dem gesamten Lebensweg sind oft die Folge. Bildung ist eine große Chance, um dieser Situation zu entkommen, gleichzeitig ist sie ein wichtiges Mittel zur Aufklärung gegen die in Afrika allgegenwärtige Bedrohung durch Aids.
„Schulen für Afrika" unterstützt Kinder in den elf afrikanischen Ländern Äthiopien, Angola, Burkina Faso, Madagaskar, Malawi, Mali, Mosambik, Niger, Ruanda, Simbabwe und Südafrika. Ziel der UNICEF-Aktion ist es, in den Projektregionen bis 2015 13 Millionen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen.
Die Siemens AG und die Siemens Stiftung haben dieses Vorhaben mit bisher 940.000 Euro unterstützt. Die Siemens AG wird „Schulen für Afrika“ weiterhin fördern und mit ihren Mitarbeitern für die Aktion spenden.
Seit dem Start der Aktion „Schulen für Afrika" im Jahr 2005 konnte UNICEF über 1.100 Schulen in den elf Projektländern neu bauen oder instand setzen. Fast 1.000 Schulen haben Trinkwasseranschluss erhalten; über 900 Schulen getrennte Toiletten für Mädchen und Jungen. 2.900 Schulen erhielten neue Tische und Stühle.
Erfahren Sie mehr über die Erfolge von "Schulen für Afrika" in den einzelnen Ländern.
28. Februar 2011 | Author