Liter sauberes Trinkwasser täglich erhalten Flutopfer in Pakistan durch die von Siemens gespendeten Membranfilter.
In Entwicklungsländern wie Pakistan sterben immer noch Menschen an verunreinigtem Wasser. Die schweren Überschwemmungen der vergangenen Jahre haben das Risiko noch verstärkt, sich mit durch Wasser übertragenen Krankheiten anzustecken.
Im August 2010 rief Siemens alle Mitarbeiter in Deutschland dazu auf, für die Flutopfer in Pakistan zu spenden. Um deren Not nach den verheerenden Überschwemmungen zu lindern, wurde ein spezielles Konto eingerichtet. Das Unternehmen verdoppelte die Spenden der Mitarbeiter und stellte direkt nach der Flut 100.000 Euro für mobile medizinische Versorgungszentren zur Verfügung.
Auch in der Region und in Ländern des Nahen Ostens wurden Spendenaktionen durchgeführt. Um die Flutopfer langfristig zu unterstützen, hat Siemens Pakistan fünf Wasserfilter in von der Überschwemmung betroffenen Dörfern installiert. In einem speziellen Verfahren entfernen die Membranfilter Krankheitserreger, Schwebstoffe und Verunreinigungen aus dem Wasser. Jede Anlage hat eine Nutzungsdauer von zehn Jahren und liefert täglich 10.000 Liter Trinkwasser bei geringen Wartungskosten.
Siemens unterstützt so fünf Distrikte in Sindh, einer pakistanischen Provinz, die von den Überschwemmungen stark betroffen war. Im Zuge der Installation der Filter wurden zudem ein Krankenhaus und eine Schule gebaut, die beide auch als Wasserzapfstellen dienen. Nun können rund 400.000 Menschen auf sauberes Trinkwasser zugreifen. Die rund 50.000 Liter Trinkwasser, die die Anlagen insgesamt täglich reinigen, retten Leben, denn sie verhindern die Verbreitung von durch Wasser übertragene Krankheiten.
28. Februar 2011 | Author