Wir bemühen uns um die dauerhafte Verbesserung von Lebensbedingungen für Menschen in aller Welt. Dabei orientieren wir uns am Prinzip der Nachhaltigkeit und der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir unterstützen den Aufbau und die Stärkung sozialer Strukturen durch Fachkompetenz sowie technische Geräte und Lösungen vor allem in Regionen, in denen wir als Unternehmen tätig sind. Obwohl besonders Schwellen- und Entwicklungsländer der Hilfe starker Partner bedürfen, gilt es gleichwohl, mitunter auch in den Industriestaaten Defizite in der Infrastruktur oder der Wohlfahrt auszugleichen.
Bei der Auswahl der Projekte achten wir daher auf die Nachhaltigkeitskriterien, wie Verlässlichkeit und Langfristigkeit. Das heißt: Die von uns unterstützten Projekte sollen Lebensbedingungen dauerhaft und gezielt verbessern. Die ausgewählten Projekte und Kooperationspartner müssen gemeinnützig sein, Kindern, Jugendlichen oder gesellschaftlich benachteiligten Menschen zugute kommen und bevorzugt unseren Kernkompetenzen in den Bereichen Energie, Industrie, Gesundheitsvorsorge und Infrastruktur entsprechen.
In den „Medical Camps“ der mobilen Kliniken erhalten Menschen in entlegenen Gebieten eine medizinische Grundversorgung.
Ein gutes Beispiel für diesen Ansatz sind die mobilen Kliniken von Siemens in Indien. Mit diesen besonders ausgestatteten Bussen sind Teams, bestehend aus medizinischem und technischem Personal, oft tagelang in entlegenen Gebieten unterwegs und bieten den Menschen eine hochwertige medizinische Grundversorgung vor Ort an, zu der diese sonst keinen Zugang hätten. An Bord der kleinen Krankenhäuser auf Rädern sind Medikamente und Diagnosegeräte, mit denen schon Zehntausende von Patienten versorgt wurden. Da die Busse nicht nur vielseitig konfigurierbar, sondern auch kostengünstig in Anschaffung und Betrieb sind, eignet sich dieses Modell für strukturell unterversorgte Regionen und Entwicklungsländer in der ganzen Welt.
Außerdem leisten wir technische und humanitäre Soforthilfe bei Naturkatastrophen. Naturkatastrophen nehmen zu: Wirbelstürme, Erdbeben und Überschwemmungen betreffen oftmals Regionen, in denen Siemens zu Hause ist. Schnelle und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen ist uns deshalb eine Verpflichtung.
Bei größeren Katastrophen beurteilen Siemens-Experten vor Ort, wie am besten zu helfen ist. Je nach Ausmaß und Art der Katastrophe wählen wir die geeignete Unterstützung aus:
Die Entscheidung für einen weltweiten Spendenaufruf trifft ein zentrales Gremium. Weitere Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit der Regionalgesellschaft im betroffenen Land gefällt.
Die Aktivitäten der Siemens-Katastrophenhilfe untergliedern sich in drei Bereiche:
Bei Soforthilfe und Wiederaufbau unterstützen wir nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch durch Know-how und Produktspenden. Beispiele dafür sind mobile Röntgengeräte und Wasserfilter, die von unseren Mitarbeitern auch vor Ort installiert werden.
Zukünftig werden wir uns verstärkt auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge engagieren. In diesem Rahmen werden Möglichkeiten erörtert, wie durch Produktspenden Katastrophen vorgebeugt, bzw. Kriseninterventionen besser vorbereitet werden können.
Auf unserer Referenzen-Seite finden Sie eine Reihe weiterer sozialer Projekte.
24. Februar 2011 | Author