| Land der Implementierung: | Brasilien |
| Dauer: | 5 Jahre |
| Fördersumme in US-Dollar: | 3,11 Mio. |
| Registriert in: | Brasilien |
Das Projekt soll die Transparenz und Integrität bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen 2016 durch Collective Action sowie Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durch die Zivilgesellschaft fördern.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 bieten eine gute Gelegenheit, ein Beispiel für die Bekämpfung von Korruption zu setzen und sicherzustellen, dass Ressourcen transparent und effizient investiert werden.
Das Projekt strebt die folgenden Ziele an:
Wesentliche Aktivitäten sind die Entwicklung unternehmerischer Selbstkontrollmaßnahmen durch Einrichtung von sektorspezifischen Verträgen und von Transparenz-Indikatoren für die lokalen Verwaltungen der Gastgeberstädte, ein Transparenzpakt für lokale Verwaltungen, gesellschaftliche Kontrollmaßnahmen und -instrumente für öffentliche Ausgaben und Verträge zur Verpflichtung von Unternehmen sowie gesellschaftliche Mobilisierung für Regulierungen, die Integrität fördern und Korruption bekämpfen.
Das im Jahr 1998 gegründete Ethos Institute will Unternehmen mobilisieren, anregen und helfen, ihre Geschäfte mit sozialer Verantwortung durchzuführen und sie zu Partnern im Aufbau einer nachhaltigen und fairen Gesellschaft zu machen.
Es will demokratische Institutionen vor allem durch verbesserte Regelwerke stärken und soziale Kontrollmaßnahmen für Regierung, Behörden und Wirtschaft bereitstellen.
Das Ethos Institute sieht in den nächsten zehn Jahren eine strategische Gelegenheit, die Transformation der öffentlichen Politik zu fördern und Veränderungen hin zu einer ganzheitlichen, grünen und verantwortlichen Wirtschaft vorzuschlagen. Diese Transformation erfordert Veränderungen im öffentlichen Diskurs, in der Regierung und in der Wirtschaft.
Ethos Institute (in Portugiesisch)
Dieses Projekt wird im Rahmen der Siemens Integrity Initiative unterstützt.
Quelle: Projektprofil der Integrity Partner (adaptiert aus dem Englischen)