Die Ziele und Aktivitäten unseres Nachhaltigkeitsprogramms konzentrieren sich auf die drei Felder „Geschäftschancen“, „Wir tun, was wir sagen“ sowie „Dialog mit Anspruchsgruppen“. Damit wir einen objektiven Blick auf unsere Herausforderungen und unsere Leistungen in Nachhaltigkeitsfragen bewahren, haben wir das Siemens Sustainability Advisory Board ins Leben gerufen. Es setzt sich aus neun unabhängigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, die unterschiedliche Themenfelder vertreten und von verschiedenen Kontinenten stammen. Das Gremium trifft sich mindestens zweimal im Jahr und trägt durch fachlichen Dialog wie auch durch konkrete Aktivitäten zur Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsprogramms bei.
In engem Austausch mit den Verantwortlichen der einzelnen Unternehmenseinheiten setzt die Sustainability-Organisation Ziele, entwickelt Programme sowie Maßnahmen und definiert Steuerungsgrößen (Key Performance Indicators, KPIs). Dass wir diese auch in die Zielsysteme des Managements integrieren, zeigt, welchen Stellenwert wir ihnen beimessen. So ist seit dem Geschäftsjahr 2010 beispielsweise die Entwicklung des Umweltportfolios relevant für einen Teil der Bonuszahlungen für die Mitglieder des Vorstands. Die Erfüllung bestimmter, im Compliance-Programm festgelegter Ziele ist bereits länger eine Vergütungskomponente unseres Managements.
Programme, Ziele und Maßnahmen praktisch umzusetzen ist aber nicht primäre Aufgabe von Sustainability Board und Office, sondern Teil der unternehmerischen Verantwortung der operativen Einheiten – der Sektoren, Divisionen, Geschäftseinheiten, Cluster und Regionen. Unterstützt werden sie hierbei von den jeweiligen Fachfunktionen – vom Umweltschutz bis hin zu Corporate Citizenship.
24. Februar 2011 | Author