Als einer der führenden Technologiekonzerne steht Siemens seit über 165 Jahren für Pioniergeist, herausragende Leistungen, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Mit unserer technologischen Führungsposition sind wir hervorragend aufgestellt, die durch die Megatrends Demografischer Wandel, Urbanisierung, Klimawandel und Globalisierung bedingten drängenden Herausforderungen anzugehen. In diesem Sinne wollen wir die ökologische Entwicklung der Welt positiv vorantreiben und zugleich die Lebensqualität der Menschen in vielen Bereichen wie z. B. der Energieversorgung oder dem Transport- und Gesundheitswesen weiter verbessern. Als Vorreiter für grüne Infrastrukturen werden wir diese einzigartige Position auch künftig stärken, um eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten.
Das Siemens-Nachhaltigkeitsprogramm setzt dieses Bestreben in konkrete und geschäftsrelevante Maßnahmen um und trägt somit zum langfristigen Unternehmenserfolg bei. Die Maßnahmen unseres Nachhaltigkeitsprogramms konzentrieren sich auf die drei Felder „Geschäftschancen“, „Vorbildfunktion“ sowie „Dialog mit Anspruchsgruppen“, durch die wir unsere Führungsposition stärken wollen.
Wir betrachten Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe, die klare Strukturen und die konsequente Zusammenarbeit vieler Einheiten im Konzern voraussetzt. Das Siemens Sustainability Board, welches mit Vertretern der vier Sektoren sowie aller relevanten Fachfunktionen besetzt ist, legt daher die Schwerpunkte unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten fest und verabschiedet Maßnahmen und Initiativen. Eine Zentralabteilung, das Corporate Sustainability Office, koordiniert die jeweiligen Maßnahmen und treibt sie voran.
Für einen externen Blick auf unsere Herausforderungen und unsere Leistungen in Nachhaltigkeitsfragen haben wir das Siemens Sustainability Advisory Board ins Leben gerufen, welches durch fachlichen Dialog wie auch durch konkrete Aktivitäten zur Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsprogramms beiträgt.
Programme, Ziele und Maßnahmen praktisch umzusetzen ist aber nicht primäre Aufgabe von Sustainability Board und Office, sondern Teil der unternehmerischen Verantwortung der operativen Einheiten – der Sektoren, Divisionen, Geschäftseinheiten, Cluster und Regionen. Unterstützt werden sie hierbei von den jeweiligen Fachfunktionen – vom Umweltschutz bis hin zu Corporate Citizenship.
24. Februar 2011 | Author