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Ihr langfristiger Erfolg bildet das Fundament bei allem, was wir tun.

Unsere engagierten Servicemitarbeiter auf der ganzen Welt liefern maßgeschneiderte Lösungen für Ihre individuellen Herausforderungen - heute und in Zukunft.

Hinter dieser Verpflichtung stehen bestehende und künftige vertrauensvolle Partnerschaften.

Ihr Vertrauen ist unser Versprechen.

Wir sind für Sie da - Siemens Services

Service – tausendfach bewährt

Service hat viele Gesichter. Das gilt gerade auch im industriellen Umfeld, wo unterschiedlichste Anforderungen zusammenkommen: Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit, planbare Wartungsintervalle, präventive Maßnahmen und im Fall der Fälle eine schnelle, reibungslose Instandsetzung. All dies unter einen Hut zu bringen, ist keine leichte Aufgabe – wir machen es trotzdem möglich.
Service im Industriemaßstab

Motoren benötigen Öl und gegebenenfalls auch Benzin. Jeder weiß das. Dass umgekehrt Öl und Benzin auch Motoren brauchen, wird dagegen erst offensichtlich, wenn man eine Raffinerie aus der Nähe betrachtet. Zum Beispiel die staatliche Tüpras-Raffinerie in Izmir-Aliaga, Türkei. Rund 2000 Motoren treiben hier Bohr- und Pumpenantriebe und tragen so ihren Teil dazu bei, dass das schwarze Gold in leistungsstarke Kraftstoffe und hochwertige Schmierstoffe verwandelt wird. Dutzende Prozesse greifen hier ineinander. Umso wichtiger ist es, dass alles optimal abgestimmt ist.

Siemens stellte sich 2012 dieser Herausforderung und führte dazu ein nachhaltiges Motormanagement vor Ort ein. Dazu gehören auch die Überholung, Reparatur und Neuentwicklung beziehungsweise der Austausch defekter Motoren.

Strukturiertes Vorgehen

Möglich wird dies nur mit einer soliden Datenbasis. Am Beginn des Siemens Engagements in Izmir-Aliaga stand daher zunächst einmal die Beantwortung zahlreicher Fragen: Welche Motoren sind im Einsatz? Wie lauten ihre Baureihen, Seriennummern und Herstellungsjahre? Bei der Erfassung dieser Daten wurde gleichzeitig jeder Motor fotografisch dokumentiert. In einem zweiten Schritt wurden die Motoren einzeln genauer betrachtet. Bei Bedarf führten die Siemens Experten an dieser Stelle erste Maßnahmen durch; zum Beispiel Schwingungsprüfungen oder Wärmebildaufnahmen. Auf die Erfassung der Motoren folgte die Erstellung des Wartungsplans.

Weniger Ausfälle, weniger Reparaturen

Auf dieser Weise gelang es uns, die Lebensdauer der Motoren nachhaltig zu verlängern und ungeplante Stillstandszeiten um 67 Prozent vermindert. Gleichzeitig senken die Instandhaltungsmaßnahmen unserer Spezialisten den Reparaturbedarf. Damit bewährte sich das Motor Management Program bereits zum zweiten Mal bei Tüpras. Denn schon zwei Jahre zuvor konnten im weiter nördlich gelegenen Izmit die Stillstandzeiten von 1500 Motoren um ganze 83 % reduziert werden. Hervorragende Ergebnisse, die für den Beginn einer langfristigen und sehr erfolgreichen Partnerschaft stehen: So hat der Kunde erst kürzlich die Serviceverträge für beide Standorte verlängert und setzt damit auch künftig auf die Service-Kompetenz von Siemens.

Zwei Partner, ein Ziel, 40 Prozent mehr Effizienz

Eines der größten Kohlekraftwerke Westeuropas wird im britischen Selby von Drax betrieben. Hier werden bis zu sieben Prozent des gesamten britischen Energiebedarfs gedeckt. Allerdings waren die sechs im Jahr 1972 gebauten 660 MW-Turbinen in die Jahre gekommen. 2007 beauftragte Drax daher Siemens mit der Modernisierung. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.
Bessere Leistung durch Teamwork

Es sind immer die beteiligten Menschen, die ein vielversprechendes Projekt zu etwas ganz Besonderem machen. In diesem Fall spielten Steve Austin vom Kraftwerk Drax und Darren Davidson, Projektleiter von Siemens Energy Services Fossil, Großbritannien, eine ganz entscheidende Rolle. Während der fünfjährigen Zusammenarbeit mussten zahlreiche Komponenten ausgetauscht und aufeinander abgestimmt werden.

Vorbildliches Teamwork

Ein ungewöhnlicher Aspekt der Zusammenarbeit, der sich im Nachhinein als extrem erfolgreich erwiesen hat, war die Einbindung von Drax-Mitarbeitern in das Montageteam für die modernisierten Turbinen. Zunächst dachten viele, dass das nicht funktionieren kann. Aber die Verantwortlichen setzten sich durch, warben für ihre Idee und probierten sie aus. Und es funktionierte.

Maßgeschneiderte Turbinen

Auf den ersten Blick scheint sich in den Turbinenhallen nicht all zu viel verändert zu haben. Tatsächlich sehen sie noch genau aus wie in den 80er Jahren. Dem Auge verborgen sind jedoch hocheffiziente, modernisierte Turbinen, die in den alten Gehäusen stecken. Sie wurden bei Siemens in Newcastle runderneuert, und Mitarbeiter aus dem relativ nah gelegenen Drax-Kraftwerk konnten den Fortgang der Arbeiten regelmäßig verfolgen und hilfreiche Vorschläge einbringen.

Wertschöpfung

Schlussendlich konnte Siemens den äußerst ehrgeizigen Zeitplan aufgrund des Engagements aller Beteiligten einhalten. Doch noch wichtiger waren die technischen und wirtschaftlichen Ergebnisse des Projekts. Jede Turbine erzeugt jetzt 686 MW gegenüber der Leistung von 660 MW vor der Umrüstung. Zugleich ging der Kohleverbrauch trotz der höheren Leistung zurück. Durch den verbesserten Wirkungsgrad spart das gesamte Kraftwerk 500.000 Tonnen Kohle jährlich ein. Gleichzeitig sank der CO2-Ausstoß um eine Millionen Tonnen jährlich. Erwähnenswert ist nicht zuletzt auch der neu entwickelte Wartungsplan. Während der Umrüstung und dem Austausch einzelner Komponenten arbeiteten Fachleute eine spezifische Wartungsstrategie aus, die zu einer höheren Verfügbarkeit des Kraftwerks und einem einfacheren Wartungsmanagement führen wird.

Insgesamt ein ganzes Bündel sehr zufriedenstellender Ergebnisse, auf die alle Beteiligten zu Recht stolz sein können: als Mitglieder eines erfolgreichen Teams.

Fern-Support bei Herzoperation

In Leeds, Großbritannien betreibt Nuffield Health eines der technisch fortschrittlichsten Privatkrankenhäuser Europas. Die Klinik hat sich auf komplexe chirurgische Eingriffe spezialisiert und bietet seit rund einem halben Jahrhundert ein äußerst breites Angebot an Gesundheitsdienstleistungen. Dank höchster Effizienz genießen Patienten zudem sehr kurze Wartezeiten.
Weltklasse von Anfang an

Um seine Leistungen im Bereich Angiographie weiter auszubauen, hat Nuffield Health Leeds Hospital vor kurzem eine deckenmontierte Artis zee installiert. Mit diesem interventionellen Bildgebungssystem von Siemens erweiterte das Privatkrankenhaus seine Leistungsangebot und kann nun unterschiedliche neurovaskuläre, kardiologische und vasculäre interventionelle Eingriffe an einem Ort vornehmen.

Lernen im laufenden Betrieb

Natürlich bedeuten neue Geräte auch immer eine Lernphase für alle Beteiligten. Um trotzdem jederzeit dem eigenen hohen Standard gerecht zu werden und von Anfang die maximale Verfügbarkeit sicher zu stellen , entschieden sich die Verantwortlichen in Leeds für die Unterstützung durch syngo® Remote Assist.
Naturgemäß gibt es bei einem neuen Gerät immer eine Lern- und Eingewöhnungsphase. Trotzdem muss die maximale Verfügbarkeit von Anfang an sichergestellt sein. syngo Remote Assist macht dies möglich.

Unterstützung auf Zuruf

Die leitende Röntgentechnikerin Kerry Kirby hatte sich bereits einige Monate mit dem System vertraut gemacht, als eines Tages während einer Herzoperation Probleme mit der Bildqualität auftraten. Nun musste es schnell gehen. Kerry forderte umgehend Unterstützung beim Siemens Customer Care Center an. Wenige Minuten sprach sie bereits Khalid Oozeer, dem Senior Angiography Application Specialist bei Siemens Healthcare. Der Spezialist loggte sich über syngo® Remote Assist ein. Schnell stand fest, dass das System voll funktionsfähig war. Lediglich einige Anwendungsparameter mussten modifiziert werden, um die gewünschte Bildqualität wieder herzustellen. Oozeer konfigurierte die Parameter neu und passte auch den großen Monitor Kerrys aktuellen Anforderungen an.

Sicherheit und Vertrauen

Die Röntgentechnikerin ist begeistert: "Systemverfügbarkeit ist nicht nur für unsere Klinik, sondern auch für Patienten essentiell. Schließlich sind sie auf eine schnelle, präzise Diagnose angewiesen. syngo® Remote Assist gibt uns die Sicherheit und das Vertrauen, von kompetenten Partnern unterstützt zu werden. Man hat tatsächlich den Eindruck, dass sie direkt neben einem stehen. Über die offensichtliche Zeit- und Kostenersparnis einer Fernwartungslösung gegenüber der Unterstützung vor Ort hinaus, können wir so auch sicher sein, dass unser Equipment so effizient und dauerhaft wie möglich arbeitet."

Auch Khalid Oozeer schwärmt von den neuen Möglichkeiten: "syngo® Remote Assist bietet uns eine völlig neue Dimension im klinischen Anwendungs-Support. In der Vergangenheit war Siemens Remote Service ein Werkzeug, mit dem Ingenieure technische Fragestellungen diagnostizierten. Ein direkter Zugriff unseres Anwendungsteams auf das Scanner-Interface war nicht möglich. Wo bisher ein Besuch vor Ort erforderlich war, können wir nun mit syngo® Remote Assist die Bildqualität aus der Ferne optimieren und Schulungsfragen klären."

Die Kunst, einen Wanderfalken fliegen zu lassen

Im Sommer 40 °C Hitze, im Winter Frost bis –50 °C. Wer unter diesen Umständen eine jährliche Fahrleistung von rund 400.000 km pro Zug erreichen will, ist auf einen erstklassigen Service angewiesen. Siemens Mobility hat sich dieser Herausforderung gestellt.
Mehr Leistung durch Teamwork

Seit Dezember 2009 verkehren acht Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Velaro RUS, der so genannte Sapsan (Wanderfalke), auf der 650 Kilometer langen Strecke von Moskau nach St. Petersburg. Siemens lieferte die Züge und übernahm den Service für 30 Jahre.
Mit Auslieferung des ersten Zuges erfolgten auch die Aufnahme der Instandhaltungsaktivitäten sowie die Einweihung des neuen Instandhaltungsdepot Metallostroy bei St. Petersburg. In diesem werden alle notwendigen Arbeiten an den Velaros durchgeführt. Das Depot wurde von Siemens nach modernsten Standards geplant und dann durch die RŽD errichtet.

Keine Reservezüge

Für den Betrieb hatte sich die russische Staatsbahn ehrgeizige Ziele gesetzt: Statt wie früher bis zu zehn Prozent der Flotte als Reserve zurückzuhalten, sollte die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Moskau ganz ohne auskommen. Möglich ist das nur, wenn alle Komponenten genau überwacht werden und bevorstehende Störungen rechtzeitig erkannt und behoben werden. Zudem müssen sämtliche Servicearbeiten nachts erfolgen, damit tagsüber alle Züge einsatzbereit sind. Ein besonderer Clou ist die so genannte "Balanced Maintenace". Bei dieser Methode werden die Instandhaltungsmaßnahmen zunächst analysiert und dann in einzelne Module aufgeteilt. Aufgaben, die sich sonst über mehrere Tage erstrecken, können so auf mehrere kleine Jobs aufgeteilt werden, die innerhalb einer Nacht durchführbar sind. Obwohl einige Tätigkeiten wie das Erden der Züge jedes Mal anfallen, lassen sich die Wartungsintervalle dadurch deutlich strecken.

Wartung kommt von warten können

Traditionelle Wartungsmuster sehen regelmäßige Überprüfungen aller Komponenten vor. In der Regel wird dabei viel Zeit für Maßnahmen verwendet, die so noch nicht nötig wären. Siemens geht mit Predictive Maintenance einen anderen Weg: Erst dann handeln, wenn es erforderlich ist. Damit dies nicht zu Lasten der Sicherheit geht, muss der aktuelle Zustand aller Komponenten genau bekannt sein. Welche Spannung lag wann an welchem Relais an? Wie ist der zeitliche Verlauf des Bremsdrucks bei Bremse 7? Wie oft wurde Eingangstür 12 in den letzten 72 Stunden geöffnet? Um Antworten auf solche Fragen zu erhalten, erfassen Hunderte von Sensoren im Velaro ein gigantisches Datenvolumen und funken diese noch während der Fahrt an ein IT-basiertes System, das sogenannte Rail Remote Service Desk.

Service im Hightech-Depot

Anhand der aufbereiteten Daten lässt sich präzise beurteilen, wann welche Maßnahmen nötig werden. Siemens-Experten generieren dann Arbeitsanweisungen und senden sie an das Computerized Maintenance Management System (CMMS), die zentrale Software für alle Instandhaltungsaktivitäten. Sie sorgt unter anderem dafür, dass an jedem Arbeitsplatz die benötigten Ersatzteile bereitliegen, die Teams eingeteilt sind und jeder weiß, was zu tun ist. Den nötigen Zugriff auf das CMMS und die dort für sie hinterlegten Aufträge erhalten die Mitarbeiter über Terminals, die überall in Metallostroy verfügbar sind, sowie über einen PDA (Personal Digital Assistant).

Noch mehr Service

Dass sich dieser Aufwand lohnt, belegt unter anderem die mehr als 98%ige Verfügbarkeit des Velaro RUS. Und auch bei RŽD ist man von den erreichten Erfolgen begeistert. So sehr, dass Siemens Mobility inzwischen auch mit der Instandhaltung des Desiro RUS betraut wurde – für die nächsten 40 Jahre und bei einem Volumen von 500 Millionen Euro.