Sektor Industry / Division Industry Automation
Nürnberg, 08. April 2013
Mit der CPU Simatic S7-1217C erweitert die Siemens-Division Industry Automation ihr Produktportfolio der kompakten, modularen Simatic S7-1200-Controller im oberen Leistungsbereich. Für alle Controller der Gerätelinie Simatic S7-1200 steht jetzt auch die Firmware Version 4.0 bereit, die sich insbesondere durch die Profinet iDevice-Funktionalität auszeichnet.
Der Anwenderspeicher der neuen CPU Simatic S7-1217C ist mit 125 Kilobyte (KB) um 25 KB größer als beim bisherig leistungsfähigsten Modell S7-1215C. Zusätzlich verfügt die neue Kompakt-CPU über Line-Driver-Ein- und Ausgängen zur Ansteuerung von Schrittmotorstellern mit einer Frequenz von bis zu 1 Megahertz. Wie der bisher leistungsfähigste Controller bietet die neue CPU Simatic S7-1217C eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 0,08 Mikrosekunden pro Operation und ist zusätzlich zu den Line-Driver-IO ausgestattet mit 24-Volt-DC-Standard-Ein- und Ausgängen, Profinet-Funktionalität mit zwei Schnittstellen sowie je zwei analogen Ein- und Ausgängen. Das Gerät ist grundsätzlich als DC/DC/DC-Variante ausgeführt.
Mit der neuen Firmware-Version 4.0 lassen sich jetzt alle Simatic S7-1200-CPUs auch als Profinet iDevice betreiben, zusätzlich zum bereits möglichen Betrieb als Profinet-Controller. Die neue Firmware bietet jetzt auch für die Kompakt-Controller Simatic S7-1200 eine Tracefunktionalität in Echtzeit zur Applikationsdiagnose und zum Debugging. Die Tracefunktionalität gab es bisher nur bei den leistungsfähigsten Steuerungssystemen. Eine weitere Neuerung der Firmware-Version 4.0 ist die auf der CPU implementierte Rezepturverwaltung, die dem Anwender Rezeptdaten als .csv-Datei zur Verfügung stellt. Zudem wurde der Zugriffsschutz gegen unberechtigte Projektierungsänderungen erweitert. Dazu gibt es vier Berechtigungsstufen für den CPU-Zugriff.
Die kompakten, modularen Simatic S7-1200-Controller werden für Steuerungs- und Regelungsaufgaben im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt. Ihr Anwendungsbereich reicht vom Relais- und Schützersatz über Fördertechnik, Pumpensteuerung und Energiemanagement bis hin zu dezentralen Aufgaben in einem komplexeren Automatisierungsverbund.
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Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit ihrer einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette ihrer Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensors and Communication, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation
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