Industry Sector / Building Technologies Division
Zug, Schweiz, 23. Mai 2011
Die Siemens-Division Building Technologies hat ihre Brandschutz-Produktlinie Cerberus Pro um zwei neue Brandmelder erweitert. Beide Geräte verfügen über die bewährte ASAtechnology für eine schnelle und sichere Branderkennung auch in Umgebungen mit speziellen Herausforderungen. Darüber hinaus kann eines der beiden Modelle auch die Konzentration des gefährlichen Gases Kohlenmonoxid in der Raumluft überwachen. Damit ergeben sich für Cerberus Pro ganz neue Einsatzmöglichkeiten.
Mit den Modellen OOH740 und OOHC740 bringt die Siemens-Division Building Technologies zwei fortschrittliche Brandmelder für ihr Cerberus-Pro-Portfolio auf den Markt. Beide Melder verfügen jeweils über zwei optische und zwei thermische Sensoren; dadurch können sie sowohl als (Multisensor-) Rauchmelder als auch als Wärmemelder eingesetzt werden. Das Modell OOHC740 besitzt außerdem einen integrierten Kohlenmonoxidsensor und kann so rechtzeitig vor gefährlich hohen Konzentrationen des giftigen Gases warnen. Das wichtigste Feature der beiden Melder ist aber die tausendfach bewährte ASAtechnology (Advanced Signal Analysis); damit ermöglichen sie eine zuverlässige und schnelle Branddetektion in den unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen.
Ein mit der ASAtechnology arbeitender Melder trennt die empfangenen Signale in Einzelwerte, die in Echtzeit mithilfe komplexer Algorithmen mit vordefinierten Werten verglichen werden. Diese sogenannten Parameter-Sets lassen sich exakt an die zu erwartenden Umgebungsbedingungen anpassen, indem spezifische lokale Risiken und mögliche Störfaktoren wie Staub oder Schweißrauch berücksichtigt werden. Damit erreichen die Brandmelder mit ASAtechnology eine sehr hohe Zuverlässigkeit in der Branderkennung und lösen höchst selten Fehlalarme aus.
Ein weiterer Vorteil der ASAtechnology ist die Möglichkeit, mehrere Parameter-Sets in die Melder zu laden und einfach zwischen ihnen zu wechseln. Damit lässt sich die Reaktionsempfindlichkeit schnell und einfach an wechselnde Bedürfnisse anpassen. So kann beispielsweise ein Melder in einer rauen Industrieumgebung fürs Wochenende, wenn die Produktion ruht, automatisch empfindlicher gemacht werden.
Da die neuen Melder aus der Cerberus-Pro-Familie mittels Parameter-Set so einfach an die jeweiligen lokalen Anforderungen anpassbar sind, profitiert der Kunde auch davon, dass er mit einer einzigen Produktfamilie höchst unterschiedliche Brandschutzbedürfnisse abdecken kann. Ein Beispiel dafür wäre etwa eine Universität, die in demselben Gebäude sowohl die Kantine mit Großküche als auch ein Rechenzentrum beherbergt. Obwohl diese Räume verschiedenen Brandrisiken unterliegen und komplett unterschiedliche Anforderungen an die Branderkennung stellen, können beide mit Cerberus Pro optimal geschützt werden, indem die jeweils passenden Parameter-Sets geladen werden.
Weitere Informationen über Cerberus Pro finden Sie unter www.siemens.com/cerberus
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mehr als ein Drittel des Konzernumsatzes entfällt auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, auf fortgeführter Basis (ohne Osram und Siemens IT Solutions and Services) einen Umsatz von 69 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,3 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 336.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Industry Sektor erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2010 endete, auf fortgeführter Basis (ohne Osram) einen Umsatz von rund 30,2 Milliarden Euro. Ende September 2010 hatte der Sektor Industry ohne Berücksichtigung von Osram weltweit rund 164.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry
Die Siemens-Division Building Technologies (Zug, Schweiz) ist weltweit führend auf dem Markt für sichere und energieeffiziente Gebäude ("Green Buildings") und Infrastrukturen. Als Dienstleister, Systemintegrator und Produktlieferant verfügt Building Technologies über Angebote für Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK), Brandschutz, Sicherheit sowie Niederspannungs-Energieverteilung und Elektroinstallationstechnik. Mit weltweit rund 42.000 Mitarbeitern (30. September) erwirtschaftete Building Technologies im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/buildingtechnologies
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