09. April 2013
Siemens-Forscher entwickeln gemeinsam mit russischen Kollegen im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Skolkovo einen Hochfrequenz-Generator, der auf neuartigen Siliciumkarbid-Transistoren basiert und sehr kompakte, robuste und energieeffiziente Teilchenbeschleuniger ermöglicht. Dabei "surfen" die Teilchen auf einer möglichst hochfrequenten Wechselspannung hoher Leistung. Sie wird durch Bauelemente aus Siliciumkarbid erzeugt, die auf den Platinen entlang eines Rings aus Kupfer stecken. Eingesetzt werden könnten solche kompakten Beschleuniger nicht nur in Forschungseinrichtungen, sondern auch für medizinische Anwendungen oder bei Unternehmen, die mit Mikrowellen Öl aus Ölsanden lösen wollen.
Die Partner der Forschungskooperation sind das Budker-Institut für Nuklearphysik in Novosibirsk, das Institut für theoretische und Experimentalphysik in Moskau sowie die Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt und die Universität Frankfurt am Main.
Reference Number: PN201305-02