Siemens AG
München, 07. Dezember 2007
Siemens hat die CEOs für die insgesamt 15 Divisionen innerhalb der drei künftigen Sektoren Industry, Energy und Healthcare planmäßig ernannt. Alle Posten wurden konzernintern besetzt. Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, sagte: „Ebenso wie zuvor für die Sektoren-CEOs gab es auch für die Divisionen einen sorgfältigen Auswahlprozess, aus dem hervorragende Persönlichkeiten für die Positionen der Division-CEOs hervorgegangen sind. Der Anspruch an uns alle bei der Führung von Siemens als integriertem Technologiekonzern ist Spitzenleistung auf höchstem ethischen Niveau.“ Der Siemens-Vorstand hat auch die Sektoren-CFOs ernannt: Hannes Apitzsch (50) für Industry, Ralf Guntermann (50) für Energy sowie Klaus P. Stegemann (51) für Healthcare. Jeder von ihnen hatte zuvor als Bereichsvorstandsmitglied die Funktion des kaufmännischen Leiters eines operativen Bereichs (A&D, PG, Med) inne. Die Sektor-CFOs berichten künftig direkt an den Siemens Finanzvorstand. Die Ernennungen werden mit Inkrafttreten der neuen Konzernstruktur zum 01. Januar 2008 wirksam. Allen jetzt aus der Leitung der Bereiche ausscheidenden Führungskräften sprach Löscher den Dank des Unternehmens für erfolgreiche und langjährige Arbeit aus.
Sektor Industry
Der Industry-Sektor wendet sich mit seinen Produkten und Lösungen an Industriekunden aus Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Der Sektor besteht im Wesentlichen aus Geschäftsaktivitäten der bisherigen Bereiche A&D, I&S, SBT, Osram sowie Transportation Systems (TS). Durch die Zusammenfassung dieser Geschäftsaktivitäten ergeben sich vor allem Wachstumschancen bei Hard- und Software-Plattformen sowie im Vertrieb. In dem neuen Siemens-Sektor arbeiten derzeit rund 209.000 Mitarbeiter. 2007 belief sich der Umsatz auf rund 40 Mrd. EUR. Siemens geht für die adressierbaren Märkte des Industry-Sektors bis 2010 von einem jährlichen Wachstum von fünf Prozent auf fast 500 Mrd. EUR aus. Bereits Ende November 2007 war Heinrich Hiesinger als künftiger CEO des Sektors ernannt worden. Der Sektor-CEO trägt im Siemens-Konzern-vorstand die operative Verantwortung für sein jeweiliges Geschäft.
Division: Industry Automation
CEO ab Januar 2008: Anton Huber (56)
zuvor Mitglied des Bereichsvorstands Automation and Drives (A&D)
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Division: Motion Control
CEO ab Januar 2008: Klaus Helmrich (49)
zuvor Geschäftsgebietsleiter A&D Standard Drives
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Division: Building Technologies
CEO ab Januar 2008: Johannes Milde (55)
zuvor Bereichsvorstandsvorsitzender Siemens Building Technologies (SBT)
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Division: Osram
CEO ab Januar 2008: Martin Goetzeler (45)
zuvor Vorsitzender der Geschäftsführung Osram GmbH
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Division: Industry Solutions
CEO ab Januar 2008: Joergen Ole Haslestad (56)
zuvor Bereichsvorstandsvorsitzender Industrial Solutions and Services (I&S)
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Division: Mobility
CEO ab Januar 2008: Hans-Jörg Grundmann (52)
zuvor Mitglied des Bereichsvorstands I&S
Sektor Energy
Der Sektor Energy wendet sich vor allem an Energieversorger, aber auch an Industrie-unternehmen, insbesondere aus der Öl- und Gasindustrie. Er ist bestens positioniert und verfügt in allen sechs Divisionen über führende Marktpositionen. Das Angebot reicht von Lösungen für die Öl- und Gasindustrie bis hin zu Produkten und Lösungen für die Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie. Dadurch hat der Energy-Sektor weltweit als einziger Hersteller das komplette Know-how entlang der gesamten Energieumwandlungskette, insbesondere im Bereich der Schnittstellen, zum Beispiel zwischen Kraftwerk und Netzanbindung. Der Sektor umfasst im Wesentlichen die Geschäftsaktivitäten der ehemaligen Bereiche PG sowie PTD. Durch die Zusammenlegung ergeben sich vor allem auf der Vertriebsseite neue Chancen, beispielsweise zum Cross-Selling. Durch ein noch dichteres Dienstleistungsnetz rückt der Service noch näher zum Kunden. Zudem ergeben sich Synergiepotenziale, u. a. auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung. Im Bereich der weltweit stark wachsenden Windenergie errichtet der Sektor Energy nicht nur Offshore- und Onshore-Windparks, sondern sorgt auch für deren effiziente Anbindung an Stromversorgungsnetze. In dem neuen Siemens-Sektor arbeiten zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 rund 71.000 Mitarbeiter. 2007 belief sich der Umsatz auf etwa 20 Mrd. EUR. Die Aussichten für den Energy-Sektor sind hervorragend. Bis 2010 wächst der gesamte Energiemarkt mit einer Jahresrate von elf Prozent. Das Gesamtvolumen des Marktes sieht Siemens im Jahr 2010 bei deutlich über 300 Mrd. EUR. Bereits Ende November 2007 war Wolfgang Dehen als künftiger CEO des Sektors ernannt worden.
Division: Fossil Power Generation
CEO ab Januar 2008: Michael Süß (43)
zuvor Mitglied Bereichsvorstand Power Generation (PG)
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Division: Renewable Energy
CEO ab Januar 2008: René Umlauft (43)
zuvor Geschäftsgebietsleiter PG Products
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Division: Oil & Gas
CEO ab Januar 2008: Frank Stieler (48)
zuvor Geschäftsgebietsleiter PG Industrial Applications
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Service Rotating Equipment
CEO ab Januar 2008: Randy Zwirn (53)
zuvor Mitglied des PG Bereichsvorstands
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Division: Power Transmission
CEO ab Januar 2008: Udo Niehage (53)
zuvor Bereichsvorstandsvorsitzender Power Transmission and
Distribution (PTD)
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Division: Power Distribution
CEO ab Januar 2008: Ralf Christian (43)
zuvor Geschäftsgebietsleiter PTD High Voltage
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Sektor Healthcare
Der Healthcare-Sektor steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie Dienst- und Beratungsleistungen im Gesundheitswesen. Der Sektor umfasst den ehemaligen Siemens-Bereich Medical Solutions. In dem neuen Siemens-Sektor arbeiten seit dem Closing der Akquisition von Dade Behring rund 49.000 Mitarbeiter. 2007 belief sich der Umsatz auf pro forma Basis (inkl. Dade Behring) auf etwa 11 Mrd. EUR. Nach den Zukäufen von DPC, Bayer Diagnostics und Dade Behring ist Siemens der erste voll integrierte Diagnostikanbieter der Welt. Der Sektor Healthcare bietet damit seinen Kunden ein einzigartiges und umfassendes Portfolio medizinischer Lösungen, welches die gesamte Wertschöpfungskette von medizinischer Bildgebung, Labordiagnostik und klinischer IT aus einer Hand umfasst. Diese Lösungen erschließen das volle Potenzial für eine höhere Qualität im Gesundheitswesen bei geringeren Kosten. Der adressierbare Markt des Bereichs beläuft sich auf 57 Mrd. EUR. Bereits Ende November 2007 war Erich R. Reinhardt als künftiger CEO des Sektors ernannt worden.
Division: Imaging & IT
CEO ab Januar 2008: Bernd Montag (38)
zuvor Geschäftsgebietsleiter Medical Solutions (Med) Computed Tomography
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Division: Workflow & Solutions
CEO ab Januar 2008: Thomas Miller (50)
zuvor Bereichsvorstandsmitglied Med
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Division: Diagnostics
CEO ab Januar 2008: Jim Reid-Andersen (48)
zuvor CEO Siemens Medical Solutions Diagnostics
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Detaillierte Beschreibungen zu den Geschäftsaktivitäten der 15 Divisionen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung „Siemens gliedert operatives Geschäft in drei Sektoren mit insgesamt 15 Divisionen" vom 28. November 2007. Diese können Sie hier abrufen.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Rund 400.000 Mitarbeiter (fortgeführte Aktivitäten) entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und bieten maßgeschneiderte Lösungen an. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen nach IFRS einen Umsatz von 72,4 Mrd. EUR und ein Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten von 3,9 Mrd. EUR. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Siemens-Konzerns wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Für uns ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere, neben anderen, aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen), Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen, Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen, Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, fehlender Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen des Siemens-Konzerns, Änderungen in der Geschäftsstrategie, des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten; unsere Analyse der potentiellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf unsere Abschlüsse sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über unsere Risikofaktoren sind den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollte sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
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