
Jan 23, 2007
New York zählte bereits vor 50 Jahren mehr als 12 Millionen Einwohner und war als erste Stadt weltweit das, was man heute unter einer „Megacity“ versteht. Um den „Big Apple“ frisch und zukunftsfähig zu halten, wird derzeit die Infrastruktur der Stadt weitgehend überholt. So modernisiert Siemens zum Beispiel gegenwärtig die 100 Jahre alte New Yorker U-Bahn mithilfe der Installation eines Zugkontroll- und -managementsystems, dem in den USA fortschrittlichsten System seiner Art. Es ermöglicht eine Überwachung der Position eines jeden der 540 Züge in Echtzeit. Ein funkgesteuertes Zugkontrollsystem gewährleistet den zuverlässigen Betrieb und die Pünktlichkeit der U-Bahn-Züge. Siemens spielt außerdem eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der New Yorker Trinkwasserversorgung. So liefert Siemens die Ausstattung sowie Systemlösungen für eine Abwasseraufbereitungsanlage, die Teil eines Milliarden-Dollar-Programms zum Schutz der Wassereinzugsgebiete von New York ist. Sogar die berühmte Skyline der Stadt steckt voller Siemens Technologie. Zahlreiche öffentliche Gebäude wie der Madison Square Garden, das Empire State Building, das Chrysler Building und die New Yorker Börse sind mit Automatisierungs- und Beleuchtungssystemen von Siemens ausgestattet. Ähnliche Siemens Lösungen sind in zahlreichen Firmen- und Regierungsgebäuden, Investmentbanken, vielen Versicherungen und Medienunternehmen, Hotels sowie Universitäten zu finden. In den Flughäfen JFK, LaGuardia und Newark sorgt Siemens Technologie neben der Gebäudeautomatisierung, der Sicherheitstechnologie und der Flugfeldbeleuchtung auch für eine reibungslose Gepäckabfertigung. Einige New Yorker Krankenhäuser nutzen das Workflow-Management-System Soarian, um Arbeitsabläufe zu rationalisieren, im Jacobi Medical Center helfen RFID-Chips, auf denen die Daten der Patienten gespeichert sind, eine optimale Behandlung sicherzustellen. Darüber hinaus arbeitet Siemens derzeit zusammen mit renommierten Kliniken wie dem Mount Sinai Medical Center und 45 weiteren medizinischen Einrichtungen an der Entwicklung eines Gesundheitsnetzwerks – Gesundheitskarten von 100.000 Patienten bilden den Kern des Systems.
Reference Number: sosep200701-07