Gesundheit digital – Radiologie Passau
Das Ärzte-Netz
Ob Teleradiologie oder Therapiezentrum – Medizingeräte und Informationstechnologie von Siemens ermöglichen in der Radiologie Passau durchgängige klinische Prozesse.
Ganzheitliche Betreuung: Moderne Hightech-Geräte und die effiziente Computervernetzung sowie die Architektur und das Lichtdesign erwecken bei den Patienten Vertrauen und schaffen eine entspannte Atmosphäre
Dass Ärzte auch hervorragende Unternehmer sein können, beweist die Gemeinschaftspraxis "Radiologie Passau". Bereits vor 14 Jahren schlossen sich ihre damals vier Mitglieder zusammen, um die Qualität der radiologischen Diagnostik kontinuierlich zu verbessern. Schritt für Schritt weitete die Gesellschaft ihre Aktivitäten aus. War sie damals zunächst an einem Gerätepark im Klinikum Passau beteiligt, so besaß sie schon bald weitere Computer- und Magnetresonanz-Tomographen und gründete ein Institut für radiologische Diagnostik in der Passauer Innenstadt und eine Niederlassung nach der anderen. "Siemens war von Beginn unser strategischer Partner und lieferte nicht nur modernste Gerätetechnik und IT, sondern erstellte für uns auch detaillierte Businesspläne", betont Dr. Stefan Braitinger, der Geschäftsführer von Radiologe Passau.
Herzstück des Arztunternehmens, das inzwischen zehn Partner, 72 Angestellte und einen Jahresumsatz von rund 14 Mio; € hat, ist eine große Gemeinschaftspraxis, zu der neben der etablierten Röntgenpraxis auch ein OP-Bereich und seit April 2004 ein Zentrum für Strahlentherapie gehören. "Wir wollten von Anfang an vom diagnostischen in den therapeutischen Bereich vorstoßen", erzählt Braitinger. "Unser Ziel war es, die neue Strahlentherapieeinrichtung vollständig in unser Workflowmanagement zu integrieren. Wir wollten eine einzige elektronische Patientenakte, ein einziges digitales Bildarchiv und das alles auf einer gemeinsamen IT-Plattform." Heute ist der gesamte klinische Prozess vollständig digitalisiert, angefangen bei einem zentralen Terminkalender über die Diagnostik samt Röntgenbildarchivierung bis zur Therapieplanung und Bestrahlungsdokumentation von Tumorpatienten. "Die dank Digitalisierung gewonnene Zeit nutzen wir für ausführliche Gespräche. Arzt und Patient sitzen zusammen vor dem Monitor, der Arzt ruft per Knopfdruck die Röntgenbilder auf und erläutert den Befund", sagt Braitinger.
Auch Teleradiologie wird seit Jahren erfolgreich praktiziert. "In unser teleradiologisches Netzwerk sind 17 Praxen eingebunden. Über eine sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindung schicken wir die bei uns erstellten Bilder sowie den Befund an den überweisenden Arzt, meist ein Orthopäde, Neurologe oder Chirurg", berichtet Braitinger. Dank der in die Bilder eingezeichneten Markierungen weiß der Überweiser sofort, auf was er zu achten hat. Bei Unklarheiten wird der Befund telefonisch besprochen. "Inzwischen versorgen wir auch fünf Kliniken im Umland mit unterschiedlichen radiologischen Lösungen, diagnostisch wie strahlentherapeutisch. Die dort in der Notfalldiagnostik aufgenommenen Bilder werden zur Befundung via Datenleitung in unsere große Passauer Praxis geschickt. Wir haben rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr geöffnet", sagt Braitinger. "Ob Teleradiologie oder Therapiezentrum, Siemens hat sich stets als zuverlässiger und kompetenter Partner erwiesen." Und die gute Zusammenarbeit geht weiter. So soll das Erfolgsmodell Strahlentherapiezentrum weiter ausgebaut und bis Juni 2006 auch am Standort Altötting realisiert werden.
Ulrike Zechbauer