Gesundheit digital
auf den Punkt ...
? Informationstechnologie und Vernetzung sind wesentliche Hebel, um die Qualität im Gesundheitswesen zu erhöhen und zugleich Kosten zu senken. Weltweit wird deshalb der Einzug der Digitaltechnik ungebrochen fortschreiten. Software ist vielerorts schon heute zum unerlässlichen Hilfsmittel geworden: Sie optimiert die klinischen Arbeits- und Informationsabläufe und ermöglicht, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind. Während die Kliniken in den letzten Jahren vor allem in Systeme für Verwaltung und Abrechnung investierten, werden sie sich künftig auf die Anschaffung von IT für den medizinischen Bereich fokussieren. In Europa setzt man große Hoffnung in elektronische Gesundheitskarten und Ärztenetze
mehr unter Fakten und Prognosen, Gesundheitskarte, Suzhou Municipal Hospital, Ärztenetz Passau und Herzzentrum Indiana
? Computertechnik unterstützt die Ärzte bei der Diagnosestellung und Therapieplanung. Siemens-Lösungen leisten bei der Früherkennung von Krebs wertvolle Dienste. Mittels automatischer Bildauswertung lassen sich kleine Knoten in Brust oder Lunge frühzeitig aufspüren. Beim virtuellen Flug durch den Dickdarm fallen so auch Polypen auf, die mit der konventionellen Methode übersehen werden könnten. In weniger als 20 Jahren dürfte die automatische Krebserkennung derart gut sein, dass Biopsien auf Verdacht überflüssig werden. Künftig wird es zudem intelligente Befundungssysteme geben, die auf wissensbasierte Datenbanken zugreifen und dem Arzt klinische Entscheidungshilfe bieten mehr
? Auch bei der Behandlung von Krankheiten bietet Digitaltechnik enorme Vorteile. Bei der magnetischen Navigation von Herzkathetern etwa kann der Kardiologe den Draht via Joystick millimetergenau durch kleine Gefäßverästelungen und um jede noch so enge Kurve schieben – sogar eine automatische Navigation ist möglich. In Zukunft könnte ein solches System Herzpatienten sogar eine belastende Bypass-Operation ersparen mehr
? Bildgebende Medizingeräte liefern riesige Datenmengen, aus denen Computerprogramme in Sekundenschnelle detaillierte Bilder aus dem Körperinneren erstellen. Die Verschmelzung zweier Verfahren, etwa CT und PET, in Hybridgeräten verbessert die Bildqualität und erleichtert die Diagnose. Da Software die Aufnahmen verschiedener Untersuchungen schnell und passgenau miteinander vergleicht, lässt sich auch der Therapieverlauf besser als bisher verfolgen. Bei Ultraschalluntersuchungen stehen dem Arzt sogar bewegte 3D-Bilder zur Verfügung mehr
Computerunterstützte Diagnose
Dr. Alok Gupta, Med
alok.gupta@siemens.com
Dr. James Williams, SCR
jimwilliams@siemens.com
Dr. Sriram Krishnan, Med
sriram.krishnan@siemens.com
Computerunterstützte Therapie
Arne Westphal,
Med
arne.westphal@siemens.com
Dr. Wolfgang Nitz, Med
wolfgang.nitz@siemens.com
Michael Martens, Med
michael.martens@siemens.com
Hybridgeräte
Keith Andress, Med
keith.andress@siemens.com
Stefan Käpplinger, Med
stefan.kaepplinger @siemens.com
Gerhard Kreitz, Med
gerhard.kreitz@siemens.com
Gesundheitskarte Lombardei
Maurizio Michi, Siemens
Informatica
maurizio.michi@siemens.com
Gesundheitskarte allgemein
Werner Braun, Siemens
Com
wernerbraun@siemens.com
Elektronische Patientenakte
Martin Prätorius, Com
martin.praetorius @siemens.com
IT für Krankenhäuser
Deng Li, Med (Sienet, China)
li.deng@siemens.com
Robert Dewey, Med (THCI, Kardiologie)
robert.dewey@siemens.com
RFID im Krankenhaus
Thomas Jell, SBS
thomas.jell@siemens.com
7-Tesla-Magnetresonanz-Tomograph
Herbert Thein, Med
herbert.thein@siemens.com
Dr. Robert Krieg, Med (Mol. Bildgebung)
robert.krieg@siemens.com
Leibniz-Institut für Neurobiologie
Dr. André Brechmann brechmann@ifn-magdeburg.de
Europäische Kommission, ICT for Health:
europa.eu.int/comm/dgs/ information_society
Organisation OpenClinical: www.openclinical.org
Leibniz-Institut für Neurobiologie: www.ifn-magdeburg.de
Radiologie Passau: www.mvz-ssw.de