Pictures of the Future – Inkubatoren, Acceleratoren und Venture Capital
Firmenstart mit einem kraftvollen Partner
Siemens bietet jungen Firmen Unterstützung in allen Phasen ihrer Entstehung – von der ersten Idee bis zum Börsengang und darüber hinaus.
Das Ende vieler Firmen der New Economy bedeuttet nicht das Ende der Chance von Start-up-Firmen, an Risikokapital heranzukommen – ganz im Gegenteil. "Jetzt, wo die Zeiten weniger aufgeregt sind, können wir Firmen, die uns interessieren, gründlicher analysieren und ihnen besser helfen, ihre Ziele zu erreichen", erklärt Björn Eske Christensen, CEO der Siemens Venture Capital GmbH (SVC) und fügt hinzu: "Auch in den vergangenen Jahren verfolgten wir nicht nur rein finanzielle Ziele, sondern sahen uns immer als längerfristiger Partner der Firmen, in die wir investierten. Da wir unser Portfolio eher konservativ aufbauten, hat uns auch der Absturz an den Börsen und das Zerplatzen vieler Seifenblasen nicht so stark betroffen wie andere – jetzt ist die beste Zeit für Neuinvestitionen."
Das Ende vieler Firmen der New Economy bedeuttet nicht das Ende der Chance von Start-up-Firmen, an Risikokapital heranzukommen – ganz im Gegenteil. "Jetzt, wo die Zeiten weniger aufgeregt sind, können wir Firmen, die uns interessieren, gründlicher analysieren und ihnen besser helfen, ihre Ziele zu erreichen", erklärt Björn Eske Christensen, CEO der Siemens Venture Capital GmbH (SVC) und fügt hinzu: "Auch in den vergangenen Jahren verfolgten wir nicht nur rein finanzielle Ziele, sondern sahen uns immer als längerfristiger Partner der Firmen, in die wir investierten. Da wir unser Portfolio eher konservativ aufbauten, hat uns auch der Absturz an den Börsen und das Zerplatzen vieler Seifenblasen nicht so stark betroffen wie andere – jetzt ist die beste Zeit für Neuinvestitionen."
Über 500 Mio. € hat die SVC mit Sitz in München und Büros in San José, Kalifornien, und Boston, Massachusetts, in den letzten Jahren für den Siemens-Konzern investiert – in mehr als 70 Start-up-Firmen und 25 Venture Capital Funds, vor allem in den USA, Europa und Israel. Im Fokus der Corporate Venture Organisation liegen dabei junge innovative Unternehmen, die in strategischen Technologiefeldern von Siemens wie Information und Kommunikation, Automatisierung, Medizintechnik und Energie tätig sind und eine überdurchschnittliche Rendite erwarten lassen. 14 Portfoliounternehmen der SVC sind inzwischen an der NASDAQ oder dem Neuen Markt in Deutschland notiert.
Die Unterstützung von Start-up-Firmen mit Kapital und Know-how ist bei Siemens typischerweise nach den unterschiedlichen Finanzierungsphasen gegliedert: So betreuen Inkubatoren und Acceleratoren Firmen in der Seed Phase – also von Beginn an, wenn erste Ideen und Patente entstehen. SVC investiert dann in nachfolgenden Finanzierungsrunden.
Der Siemens Corporate Technology (CT) – also den zentralen Forschungsabteilungen – zugeordnet sind der Siemens Technology Accelerator (STA) in München und das Siemens Technology-to-Business Center (TTB) in Berkeley, Kalifornien. Der STA konzentriert sich darauf, Technologien, die nicht im Fokus eines Siemens-Bereichs liegen, in erfolgversprechende Geschäfte umzusetzen und junge Firmen bei der (Aus-)Gründung professionell zu beraten und zu finanzieren. Das TTB ist spezialisiert auf die Förderung von bahnbrechenden Innovationen mit strategischer Bedeutung für das Kerngeschäft seiner Paten CT und des Bereichs Automation and Drives. Diese innovativen Ideen kommen meist aus dem US-amerikanischen akademischen Forschungsumfeld. Ein weiterer Accelerator, der Siemens Business Accelerator in München, steht jungen Unternehmen mit Rat und Tat, jedoch ohne Kapitalbeteiligung zur Seite.
Dem Bereich Information and Communication Mobile ist die Siemens Mobile Acceleration GmbH (smac) zugeordnet. Sie hat sich auf die Förderung innovativer Geschäftsmöglichkeiten in der mobilen Kommunikation spezialisiert. Typischerweise unterstützt smac weltweit Start-up-Firmen vor Markteintritt mit umfassendem Coaching und Startkapital von durchschnittlich 1 Mio. € – zur Zeit hat smac Büros in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und China.
"Insgesamt achten wir darauf, dass die Firmen, die wir unterstützen, an Technologien arbeiten, die zu Siemens passen", sagt Christensen. "Das hat nicht nur den Vorteil, dass wir ihre Erfolgschancen sehr gut beurteilen können, sondern auch, dass wir ihnen – ob bei der Technologieentwicklung oder dem Vertrieb – eine Kooperation mit unserem weltweit tätigen Unternehmen anbieten können." Ein Angebot, das viele der Start-up-Firmen für äußerst attraktiv halten: Die Mehrzahl von ihnen hat derzeit Geschäftsbeziehungen zu Siemens.
Ulrich Eberl