Maßgeschneiderte Lösungen – Miet-Terminals
Schnell errichtet, weltweit einsetzbar
Bei den Asian Games 2006 in Doha konnten die Passagiere bei der Landung auf dem Flughafen ein riesiges arabisches Zelt bewundern. Es war ein 8 000 m² großes Flughafenterminal, nur errichtet für die zweitgrößte Sportveranstaltung der Welt und danach wieder abgebaut. Möglich macht das CapacityPlus von Siemens. Ankunfts- und Abflugbereich gehören ebenso dazu wie die Gepäckbeförderung und -sortierung sowie ein umfassendes elektronisches Sicherheitssystem für Passagiere und Gepäck, Check-in-Schalter, sanitäre Einrichtungen, Klimaanlage und Energieversorgung. "Für ein solches komplexes Projekt haben wir die passenden Lösungen parat, die wir auf den jeweiligen Bedarf der Flughafenbetreiber maßschneidern können – hinsichtlich Größe, Gestaltung, Ausstattung und Einbettung in die Flughafenlogistik", erklärt Christian-Marius Wegner, Leiter des Geschäftszweigs Infrastructure Logistics, Customer Service. Ein neues Konzept implementierte Siemens bei der CapacityPlus-Lösung für das Terminal 2 in Lissabon im Jahr 2007: Zur Überbrückung von Kapazitätsengpässen bis zur Fertigstellung des neuen Airports bestellte der Flughafenbetreiber ein temporäres Abflugterminal in Leichtbauweise, von dem sämtliche Inlandsflüge in den nächsten Jahren abgefertigt werden sollen. Das 7 700 m² große Terminal setzt mit Restaurants, Shops und großen Aufenthaltsbereichen Maßstäbe auch in Sachen Fluggast-Komfort. Errichtet wurde es in der Rekordzeit von nur fünf Monaten. "Zeit ist bei allen CapacityPlus-Projekten der erfolgskritische Faktor – neben der Fähigkeit, flexibel auf die häufig wechselnden Kundenanforderungen zu reagieren" weiß José Arsénio, General Manager Infrastructure Logistics in Portugal. Siemens ist darin erprobt: Das Unternehmen ist auf vielen Flughäfen weltweit für die Ausstattung und Logistik verantwortlich, hat dementsprechend viel Erfahrung und kann optimale Lösungen für die Kunden zusammenstellen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der virtuellen Modellierung. Bereits während der Planung sieht der Kunde sein Terminal an einem Computerbildschirm in 3D und kann sich somit genau vorstellen, wie es darin aussehen wird.
Gitta Rohling