Szenario 2020: Mikroskopische Wunder
Eduardo hat Darmkrebs. Aber 2020 ist diese Diagnose nicht mehr bedrohlich. Dank regelmäßiger Blutuntersuchungen und genetischer Tests wurde der Tumor sehr früh erkannt. Neuartige Kontrastmittel liefern ein detailliertes Bild des Geschwürs. Miniaturisierung und wissensbasierte Diagnostik machen eine Gewebeanalyse direkt vor Ort möglich. Und zielgenau gesteuerte mikrochirurgische Eingriffe garantieren, dass keine einzige Krebszelle zurückbleibt
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Trends: Die Biologie von Krankheiten
Die molekulare Medizin verspricht enormen Nutzen – vor allem hinsichtlich der Früherkennung von Krankheiten und einer individuellen, auf den jeweiligen Patienten genau zugeschnittenen Behandlung. Doch um die Mechanismen, die Krankheiten auslösen, verstehen und beeinflussen zu können, müssen die Forscher erst einmal das menschliche Erbgut im Detail analysieren und riesige Mengen von Daten verarbeiten
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In-vitro-Diagnostik: Die Chemie stimmt
Die Übernahme von Firmen wie Bayer Diagnostics und Diagnostic Products Corporation hat Siemens neue faszinierende Technologien gebracht – und das Feld bereitet für eine revolutionäre Symbiose zwischen den heute noch getrennten Welten der Labordaten und der klinischen Bildgebung
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In-vivo-Diagnostik: Krankheiten im Keim ersticken
Mit neuen Biomarkern und ausgefeilter Bildgebungstechnik wollen Ärzte Krebs oder Herzerkrankungen künftig so frühzeitig entdecken, dass die Patienten optimal behandelt werden können. Ziel ist es, bereits erste Veränderungen im Stoffwechsel der Zellen oder sogar einzelne verdächtige Moleküle aufzuspüren
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Mit Ultraschall den Krebs entdecken
Neben PET oder SPECT etabliert sich derzeit auch Ultraschall als Verfahren zur molekularen Bildgebung. Im Fokus der Forschung steht auch hier die Entwicklung neuer Kontrastmittel, mit denen sich krankhafte Strukturen frühzeitig aufspüren lassen
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Molekulare Therapie: Nanowaffen gegen Krebs
Eisenhaltige Nanopartikel und fokussierte Magnetfelder sollen in Zukunft die Behandlung von Krebspatienten deutlich verbessern. Auch eine Chemotherapie ohne Nebenwirkungen ist zum Greifen nah
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Kooperationen: Einzelne Zellen im Fokus
Ultrahochfeld-Magnetresonanz- und neuartige MR-PET-Tomographen sollen im Körper künftig auf zellulärer Ebene krankhafte Prozesse aufspüren
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Kooperation Uni Freiburg: Dem Tumor auf der Spur
Mit einem neuen Verfahren wollen Ärzte Krebs früher aufspüren und die Therapie optimieren. Die Software DCE-MRI Task Card soll seine Anwendung vereinfachen
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Interview: Die Kombination bringt klare Fortschritte
Interview mit Prof. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, über die Kombination von Bildern und Labortests
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Wissensbasierte IT: Suche in großen Datenbanken
Das Wissen über das menschliche Erbgut ist in riesigen Datenbanken gespeichert. Eine neue Software deckt im Datenwust die entscheidenden Zusammenhänge auf, etwa welche Gene bei einer Krebserkrankung eine Rolle spielen und wie sie zusammenwirken. Dies erleichtert die Entwicklung neuer Medikamente
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Fakten und Prognosen: Zukunftsmarkt molekulare Medizin
Ziel des interdisziplinären Forschungsansatzes der molekularen Medizin ist es, die Vorgänge im gesunden und kranken Menschen auf zellulärer und molekularer Ebene zu verstehen. Daraus sollen dann Verfahren entwickelt werden, um sowohl die Gesundheit zu erhalten als auch Krankheiten vorzubeugen, sie zu diagnostizieren, zu behandeln und zu heilen
zu Fakten und Prognosen
Interview: "Künftig werden Ärzte ein Labor auf der Nadelspitze nutzen"
Interview mit Ralph Weissleder, Professor für Radiologie an der Harvard Medical School und Direktor des Center for Molecular Imaging Research am Massachusetts General Hospital in Boston. Als einer der führenden Wissenschaftler auf dem noch jungen Forschungsgebiet der molekularen Bildgebung hat er neue Verfahren entwickelt, mit denen sich Krebszellen aufspüren lassen
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auf den Punkt ...
Entwicklungen, Leute, Links, Literatur
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