"Es war richtig entspannend", sagt Hannah Stockbauer nach den Aufnahmen im MR-Tomographen. Sie wurde durchleuchtet, als wäre sie aus Glas (unten rechts): Ihr arterielles Gefäßsystem und das Herz färbt der Computer rötlich, die Nieren gelbgrün. Darüber in dunkelgrün Leber und Milz
Schwimmweltmeisterin Hannah Stockbauer ist es gewöhnt, unter den Ersten zu sein so auch bei der Untersuchung im Magnetresonanz(MR)-Tomographen Magnetom Avanto von Siemens. Das Gerät ist erst seit kurzem auf dem Markt. Es verwendet die revolutionäre Technologie "Total imaging matrix", kurz Tim. Dieses Verfahren erreicht eine vierfach bessere Auflösung als gängige Systeme sowie einen Scanbereich von 205 Zentimetern ein Meilenstein in der Medizintechnik. Denn dies erlaubt Ganzkörperaufnahmen an einem Stück, ohne dass dabei der Patient umgelagert oder Spulen gewechselt werden müssen. Für den Scan von Kopf bis Fuß braucht Magnetom Avanto gerade einmal zwölf Minuten, halb so lang wie die bislang schnellsten Geräte.
Als die Sportlerin einen Blick auf die Bilder aus ihrem Inneren wirft, ist sie beeindruckt. Der Aufenthalt im Tomographen war auch viel angenehmer als erwartet. "Als Neuling in der Röhre hatte ich zunächst ein beklemmendes Gefühl, habe mich dann aber schnell daran gewöhnt und sogar sehr gut entspannen können", erzählt Stockbauer, die in Erlangen Geografie studiert und als Werkstudentin bei Siemens Real Estate arbeitet. Nach ihrem Triumph bei der WM 2003 in Barcelona hat die dreifache Schwimmweltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2003 nun die Olympischen Spiele 2004 in Athen fest vor Augen.
Als die Sportlerin einen Blick auf die Bilder aus ihrem Inneren wirft, ist sie beeindruckt. Der Aufenthalt im Tomographen war auch viel angenehmer als erwartet. "Als Neuling in der Röhre hatte ich zunächst ein beklemmendes Gefühl, habe mich dann aber schnell daran gewöhnt und sogar sehr gut entspannen können", erzählt Stockbauer, die in Erlangen Geografie studiert und als Werkstudentin bei Siemens Real Estate arbeitet. Nach ihrem Triumph bei der WM 2003 in Barcelona hat die dreifache Schwimmweltmeisterin und Sportlerin des Jahres 2003 nun die Olympischen Spiele 2004 in Athen fest vor Augen.
Auch Basketballer wie Narcisse Ewodo (links und Mitte) trauen sich, mit "Tim" einen Blick in die feinsten Details ihres Körperinneren zu werfen: Bei diesem Verfahren können 76 einzelne Spulenelemente beliebig mit 32 Empfangskanälen kombiniert werden. Das Resultat: eine vierfach bessere Auflösung
Dank Magnetom Avanto könnten Ganzkörperscans bald als Routineuntersuchung zur Früherkennung etwa von Krebs oder Arteriosklerose zum Einsatz kommen. Auch bei der Diagnosestellung profitieren Ärzte von den gestochen scharfen Bildern aller Organe und Gefäße.
Ulrike Zechbauer