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SIEMENS

Research & Development
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Dr. Ulrich Eberl
Herr Dr. Ulrich Eberl
  • Wittelsbacherplatz 2
  • 80333 Munich
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Dr. Ulrich Eberl
Herr Florian Martini
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Sensor warnt zeitig vor Asthmaanfall

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Kräftig pusten: Dank des neuen Gas-Sensors (rechts) können Asthmapatienten künftig ihren Atem selbst analysieren.

Ein neuer Gas-Sensor von Siemens sagt einen bevorstehenden Asthmaanfall bereits Stunden vorher voraus. Er analysiert die Atemluft eines Asthmakranken und registriert, ob sich eine Entzündung der Atemwege anbahnt. So kann der Patient rechtzeitig entzündungshemmende Medikamente einnehmen und einen Anfall abwenden. Das Gerät mit dem neuen Sensor, das als Prototyp existiert, ist so empfindlich wie wesentlich größere Geräte, die aber teuer und kaum transportabel sind.
Bislang konnte nur eine teure ärztliche Untersuchung einen Asthmaanfall voraussagen. Dabei wird in der Atemluft die Konzentration des Gases Stickstoffmonoxid (NO) gemessen, das bei Entzündungsprozessen in den Atemwegen freigesetzt wird. Ist der NO-Spiegel erhöht, droht ein Anfall. Mit dem Sensor von Siemens analysiert der Patient NO in seinem Atem künftig selbst. Dabei wird das NO zuerst in einem Konverter in Stickstoffdioxid umgewandelt. Danach strömt die Luft über den eigentlichen Sensor. An der Sensoroberfläche bleiben ausschließlich die Teilchen des Signalstoffs haften. Dort entsteht eine Spannung, die mit einem Feldeffekttransistor ausgelesen wird. Deren Höhe ist abhängig von der Konzentration des Stickstoffmonoxids im Atem. Je nach Höhe und Verlauf des NO-Spiegels kann dann der Patient die minimal benötigte Menge an Medikamenten dosieren – und einem Asthmaanfall vorbeugen.
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Komfortables Laden für Elektroautos

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Neues Tankgefühl: Die Ladestation von Siemens (links) kann Elektroautos binnen einer Stunde vollständig aufladen. Noch im Test sind Verfahren zum Laden ohne Kabel (rechts).

Stromtanken wird schneller, sicherer und komfortabler. Siemens hat eine neue Ladesäule für Elektroautos entwickelt, die übliche Batterien mit einer Leistung von 22 Kilowatt (kW) unter Wechselspannung binnen einer Stunde vollständig auflädt. Auf Sicherheit wird hier großen Wert gelegt: So liegt an der Steckdose der Säule erst Spannung an, nachdem der Benutzer den Lade- und Bezahlvorgang berührungslos über eine Chipkarte angemeldet, das Auto angeschlossen und das Laden bequem per Bildschirm gestartet hat.
In Zukunft könnten Elektroautos ihre Batterien auch ohne Kabel laden: Die von Siemens Corporate Technology mit BMW entwickelte berüh rungs - lose Technologie des induktiven Ladens funktioniert auch bei kurzen Stopps, beispielsweise in Taxiwarteschlangen. Die Ladestationen können nahezu unsichtbar in jede Umgebung integriert werden und sind dadurch sicher vor Verschleiß und Vandalismus. Eine vollständig im Boden versenkte Spule, die Primärspule, bildet die Verbindung zum öffentlichen Energienetz. Unten am Auto ist eine Sekundärspule angebracht. Startet der Fahrer das Laden, wird die Primärspule von Strom durchflossen. Als Folge baut sich ein Magnetfeld auf, das in der Sekundärspule einen elektrischen Strom induziert und die Batterie auflädt. Die Effizienz der Leistungsübertragung (mit 3,6 kW) vom Stromnetz über alle Komponenten bis zur Batterie beträgt dabei über 90 Prozent. Das Magnetfeld baut sich nur in einem exakt vorbestimmten Raum zwischen den Spulen auf. Im Sommer 2011 wird die Leistungsfähigkeit der entwickelten Systeme mit mehreren Fahrzeugen in Berlin getestet.
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Solarmodule: Folge dem Licht

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Immer in Bewegung: Photovoltaikmodule mit beweglichen Trägern folgen dank neuer Software der Sonne.

Ein neues Steuersystem von Siemens lässt Photovoltaikmodule mit beweglichen Trägern exakt der Sonne folgen. Denn die Stromausbeute ist nur dann maximal, wenn das Sonnenlicht senkrecht auftrifft. Die Steuerungssoftware des Systems berechnet daher auf Basis unterschiedlicher Parameter wie Längen- und Breitengrad sowie Uhr- und Jahreszeit den genauen Standort der Sonne. Damit ist es möglich, die optimale Ausrichtung der Solarmodule zur Sonne zu ermitteln. Elektromotoren positionieren anschließend die Photovoltaikmodule passend. Um die azimutale Trägerachse wird das Modul einmal am Tag im Halbkreis gedreht, um dem Lauf der Sonne von Osten nach Westen zu folgen. Über die zenitale Achse kippt das Modul zusätzlich je nach Sonnenstand und Jahreszeit von schräg bis waagerecht. Dadurch liegt die Energieausbeute um mehr als 35 Prozent höher als bei feststehenden Anlagen.
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Umwelthauptstadt auf Rädern

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Nachhaltigkeit auf Rädern: Der Zug der Ideen (oben) ist eine fahrende Ausstellung zum Thema „grüne Städte“. In sechs Containern bietet der Zug spannende Einblicke in die Welt von morgen.

Der Zug der Ideen hat im April seine Europa-Tournee in Hamburg gestartet. Als Umwelthauptstadt 2011 – ein Titel, den die Europäische Kommission der Elbmetropole verliehen hat – widmet sich die Stadt mit ihrer interaktiven Ausstellung „Visionen für die Städte der Zukunft“ den Herausforderungen im städtischen Umweltschutz. Der rollende Botschafter präsentiert mit mehr als 70 Exponaten und auf 26 Touchsreens über 100 Projekte aus Europa. Hierfür werden in sechs Ausstellungs-Containern Themen wie Mobilität, Energie und Konsum für eine breit gefächerte Zielgruppe verständlich und aus verschiedenen Perspektiven, lokal bis global, aufbereitet. Siemens als Premiumpartner für grüne Infrastruktur unterstützt die Hansestadt unter anderem bei der technischen Ausstattung. So stellt das Unternehmen eine energieeffiziente Lok neuester Bauart für die Reise zur Verfügung. Die Container sind dabei mit stromsparenden Lichtlösungen von Osram ausgestattet. Auch ist Siemens mit Exponaten vertreten und macht die Themen Elektromobilität und Smart Grid für die Besucher erlebbar. Zudem gibt es ein Sonderheft von Pictures of the Future zum Thema „Grüne Städte“. Der Zug der Ideen wird bis Oktober 2011 insgesamt 18 europäische Städte besuchen, darunter Brüssel, Wien, Zürich, München und Paris in denen Hamburg mit Siemens Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Städte plant.
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Briefe vor der Zustellung per Mausklick lesen

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Rasend erfolgreich: Pro Stunde werden Bilder von mehr als 50.000 Briefumschlägen aufgenommen.

Briefstau, lange Zustellwege und unerwünschte Werbepost? Mit Trust-Ebox, einer neuen Automatisierungslösung von Siemens, können Postunternehmen ihren Kun den künftig Briefe kostengünstig digital zugänglich machen. Die während der Sortierung aufgenommenen Bilder der Briefumschläge werden den Postkunden per E-mail zugeschickt. Per Mausklick können sie entscheiden, ob die Sendung vernichtet, zugestellt oder der Inhalt gescannt und per E-mail geschickt werden soll. Postunternehmen können mit Hilfe dieser Lösung ihre Kosten bis um das Zehnfache gegenüber vergleichbaren Lösungen verringern. Außerdem werden die Zustellkosten besonders in ländlichen Gebieten gesenkt. Die Schweizerische Post plant, einen auf der Trust-Ebox basierenden Dienst ab Sommer 2011 für private Endkunden anzubieten.
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Mit Siemens-Software zum Weltmeistertitel

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Verleiht Flügel: Der Formel-1-Rennwagen von Red Bull Racing fährt auch dank Siemens-Software zum Titel.

Das Formel-1-Team Red Bull Racing setzt seit seiner ersten Saison im Jahr 2005 auf Software von Siemens. Mit den Anwendungen Teamcenter und NX kann der Rennstall von Weltmeister Sebastian Vettel die Wagen virtuell und interaktiv entwickeln und so die Fertigungsprozesse intelligent steuern. Die Software kommt unter anderem bei der Grand Prix-Vorbereitung zum Einsatz: Gelangt etwa die Rennsimulation zum Ergebnis, dass das Auto auf der Strecke in Monaco mehr Anpresskraft benötigt, geht diese Information sofort an die NX-Entwickler, die das Design des Frontflügels entsprechend anpassen. Dann reicht ein Mausklick, um neue Teile umgehend fräsen und stanzen zu lassen. Dabei müssen keine Daten von Hand eingegeben oder in andere IT-Systeme übertragen. So konnte Red Bull Racing die Abläufe in Design und Fertigung um bis zu 75 Prozent beschleunigen. Der Erfolg spricht für sich: In der Saison 2010 hat der britische Rennstall den Weltmeistertitel nicht nur in der Fahrer-, sondern auch in der Konstrukteurswertung gewonnen.
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