Go to content

SIEMENS

Research & Development
Technology Press and Innovation Communications

Dr. Ulrich Eberl
Herr Dr. Ulrich Eberl
  • Wittelsbacherplatz 2
  • 80333 Munich
  • Germany
Dr. Ulrich Eberl
Herr Florian Martini
  • Wittelsbacherplatz 2
  • 80333 Munich
  • Germany
pictures

Wissensaustausch: Während Siemens mit rund 1.000 Kooperationen pro Jahr sein Portfolio nachhaltig stärkt,
bekommen die Forschungspartner – etwa Unis in Russland, Indien oder China – tiefe Einblicke in die Industrie.

Massive Wissenserweiterung: Mit Open Innovation können Entwickler ihr Innovationspotenzial relativ einfach vergrößern.
So hat Osram mit einem Ideenwettbewerb über 600 Vorschläge für Lichtlösungen erhalten – etwa den Chromatic Ball.

Wissensaustausch: Während Siemens mit rund 1.000 Kooperationen pro Jahr sein Portfolio nachhaltig stärkt,
bekommen die Forschungspartner – etwa Unis in Russland, Indien oder China – tiefe Einblicke in die Industrie.

Massive Wissenserweiterung: Mit Open Innovation können Entwickler ihr Innovationspotenzial relativ einfach vergrößern.
So hat Osram mit einem Ideenwettbewerb über 600 Vorschläge für Lichtlösungen erhalten – etwa den Chromatic Ball.

Wissensaustausch: Während Siemens mit rund 1.000 Kooperationen pro Jahr sein Portfolio nachhaltig stärkt,
bekommen die Forschungspartner – etwa Unis in Russland, Indien oder China – tiefe Einblicke in die Industrie.

Massive Wissenserweiterung: Mit Open Innovation können Entwickler ihr Innovationspotenzial relativ einfach vergrößern.
So hat Osram mit einem Ideenwettbewerb über 600 Vorschläge für Lichtlösungen erhalten – etwa den Chromatic Ball.

Wissensaustausch: Während Siemens mit rund 1.000 Kooperationen pro Jahr sein Portfolio nachhaltig stärkt,
bekommen die Forschungspartner – etwa Unis in Russland, Indien oder China – tiefe Einblicke in die Industrie.

Die Welt als Laboratorium

Das 21. Jahrhundert ist ein dynamisches Zeitalter.
Das bekommen vor allem Unternehmen zu spüren, deren tägliches Brot Innovationen
sind und die flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren müssen. Deshalb öffnen sie ihre Labortüren und teilen ihr Wissen mit der Außenwelt. Das Ergebnis
sind globale Synergien, die Kosten-, Innovations- und Wettbewerbsvorteile bescheren.

Image
Image Massive Wissenserweiterung: Mit Open Innovation können Entwickler ihr Innovationspotenzial relativ einfach vergrößern. So hat Osram mit einem Ideenwettbewerb über 600 Vorschläge für Lichtlösungen erhalten - etwa den Chromatic Ball.

Henry Ford war ein technischer Pionier. Er gründete einen der erfolgreichsten Autohersteller und setzte erstmals die Fließbandproduktion ein, wodurch er die Fertigungsindustrie revolutionierte. Doch trotz seines Erfindungsreichtums konnte Ford seine Ideen größtenteils nicht alleine entwickeln. Dessen war er sich bewusst: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“, lautet eines seiner berühmtesten Zitate. So schaute er sich sein Konzept des Fließbands vom Förderband des Chicagoer Schlachthofes ab, mit dessen Hilfe jeder Metzger nur wenige Handgriffe zu tun hatte. Ford sicherte sich dieses Know-how. Der Rest ist Geschichte.

„Zusammenarbeiten“ ist heute noch ein probates Mittel, um Entwicklungen voranzutreiben. Vor allem Unternehmen, die von Innovationen leben, müssen oft auf die Expertise von anderen zurückgreifen – etwa, wenn es um die neuesten Ergebnisse der Grundlagen- und der angewandten Forschung geht.

Dies gilt auch für Siemens. Über 1000 Kooperationen geht das Unternehmen jedes Jahr weltweit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern ein, um sein Innovationsportfolio nachhaltig zu stärken. Zum Beispiel im Sektor Energy: Hier treibt Siemens unter anderem mit Energieversorgern in Deutschland und Finnland, aber auch mit renommierten Forschungsinstituten in den Niederlanden die Technologie zur CO2-Abscheidung in Kraftwerken weiter voran, um sie zur Marktreife zu bringen (siehe Artikel „Der CO2-Fänger im Kraftwerk“).

Gleichzeitig testet Siemens mit mehreren Unternehmen und der Dänischen Technischen Universität (DTU) in Kopenhagen die Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Stromnetz. Ziel ist es, das Elektroauto als Speicher für schwankende Windstrommengen so schnell wie möglich an die Steckdose zu bringen (siehe Artikel „Autos unter Strom“).

Im Sektor Healthcare entwickelt Siemens mit Partnern unter anderem neuartige Phasen-Kontrast-Röntgensysteme, die unterschiedlichste Weichteilgewebe bis ins kleinste Detail wiedergeben können und auf diese Weise Diagnosen präziser machen sollen (siehe Artikel „Der Tumor-Detektiv“).

Eine wesentliche Schnittstelle zwischen Siemens und den Kooperationspartnern bildet die Abteilung CT O UNI der zentralen Siemens-Forschung Corporate Technology (CT). Von hier aus wird nicht nur die Zusammenarbeit mitsamt ihren Rahmenbedingungen koordiniert: „Mit unseren strategischen Kooperationspartnern wollen wir Innovationen voranbringen. Dabei liegt unsere Hauptaufgabe darin, gemeinsam mit den Siemens-Sektoren und der CT immer neue Möglichkeiten und Arten der Zusammenarbeit mit Unis zu finden“, erklärt Dr. Natascha Eckert, Leiterin der CT O UNI.

Die Uni als Partner. So verzahnt sich Siemens etwa mit Top-Universitäten weltweit, indem das Unternehmen mit ihnen strategische Partnerschaften eingeht. Ziel ist es, gemeinsam zu forschen, Talente zu fördern und Netzwerke aufzubauen. An diesen Universitäten hat Siemens so genannte Centers of Knowledge Interchange (CKI) direkt auf dem Campus eingerichtet (siehe Artikel „Gemeinsame Sache“, Pictures of the Future 2/2006). „Jedes CKI wird dabei von einem von Siemens bezahlten Key Account Manager an der Uni betreut“, berichtet Eckert. „Dieser koordiniert vor Ort die Zusammenarbeit, identifiziert die richtigen Kooperationspartner, organisiert Workshops und vermittelt Studierende in die Studentenprogramme von Siemens.“ Heute unterhält das Unternehmen acht solcher CKI: an der TU München, der TU Berlin und der RWTH Aachen in Deutschland sowie an der DTU in Kopenhagen, der Pekinger Tsinghuaund der Shanghaier Tongji-Universität und in den USA am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston und der University of California, Berkeley.

„Die CKI spiegeln wider, welche Technologien und Märkte für Siemens zukunftsträchtig sind“, sagt Eckert. So verfügt die DTU nicht nur über Kompetenzen bei der Erforschung erneuerbarer Energien, sondern forscht mit Siemens auch bei Membrantechnologien für die Wasseraufbereitung (siehe Artikel „Umweltgifte unter Beschuss“). Die TU München bringt ihre Expertise auf dem Feld der Gesundheitstechnik für die Entwicklung der Phasen-Kontrast-Röntgensysteme ein. Wissenschaftler der renommierten Tongji-Universität in Shanghai entwickeln zusammen mit Siemens so genannte Eco-City-Modelle, mit denen das rasante Städtewachstum in China künftig Hand in Hand mit dem Umweltschutz gehen soll (siehe Artikel „Chinas grüne Zukunft“).

Diese Kooperationen sind aber nicht nur für Siemens, sondern auch für seine Partner interessant: Für deren Wissenschaftler haben die Projekte den Vorteil, dass sie nicht in den „anwendungsfreien Raum“ hinein forschen, sondern nahe an den Fragestellungen der Industrie sind. Gleichzeitig finden deren Nachwuchswissenschaftler bei Siemens nicht selten ihren neuen Arbeitgeber.